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Bünder Störche melden sich zurück

Das Storchenpaar weilt bereits seit einigen Tagen wieder im Bünder Elsebruch, doch erst heute Nachmittag konnte ich dort meine Aufwartung machen. Das besonderes Augenmerk galt dabei natürlich dem Männchen.Der Storch mit der Ringnummer 9X216 ist bereits zum 14. Mal zu einer Brutsaison in den Elsebruch eingeflogen. Im Jahr 2013 brütete er hier erstmals mit seiner damaligen Partnerin. Bekanntlich handelte es sich dabei um das erste Storchenpaar das sich im Kreis Herford niedergelassen hatte .Im vergangenen Jahr zählten wir im Kreis Herford 12 aktive Brutpaare, davon allein vier in Bünde. Mit wechselnden Partnerinnen hat das Bünder Storchenmännchen in den zurückliegenden Jahren insgesamt 26 Jungstörche großgezogen. Dieses Jahr scheint er zeitgleich mit einem Weibchen eingezogen zu sein. Ob es die selbe Störchin wie aus dem Vorjahr ist, kann ich bist jetzt noch nicht beurteilen.
Viele Grüße
Peter Schubert

Große Überraschung heute


Hallo,

nachdem ich gestern auf dem Heimweg zwei Große Füchse entdecken konnte, flog mir heute die nächste Besonderheit über den Weg.

Am Köckerwald flog ein Taubenschwänzchen. Der Falter ist eigentlich ein Wanderfalter, der uns im Frühsommer erreicht und dann durch Vermehrung im Hochsommer recht häufig ist. Bei uns kann er normaler Weise nicht überwintern.

Dass das aber wohl gerade bei dem recht harten Winter geklappt hat, hat mich sehr überrascht.

LG Holger

Vogelgrippe-Bestätigung bei Bussard in Eilshausen

Vor 2 Wochen wurde ich darum gebeten, mir einen Bussard anzuschauen, der in einem Garten in Hiddenhausen-Eilshausen (Kreis Herford) gefunden wurde. Vor Ort lag ein Fast lebloser Mäusebussard im Gras, der kurz vor dem Verenden war.
Am frühen Abend war dann auch beim Veterinäramt natürlich niemand mehr, die Leitstelle der Feuerwehr hatte auch nur die mir bekannte Nr. Am nächsten Morgen dort darum gebeten, den Vogel abzuholen, was auch geschah.
Heute die Bestätigung – der Bussard ist an der Vogelgrippe verendet.
Greif- u. Wasservögel sind Indikatorvögel. Das Veterinäramt vermutet, dass in nächster Zeit mit noch mehr Funden zu rechnen ist!
Hier die Nr. des Herforder Veterinäramtes – 05221/13-1641 oder der Leitstelle – 05221/99110.
Für eine kurze Info wäre auch ich dankbar 05221/348726
Viele GRüße
 
 
 
Peter Franzeck
BUND-Kreisgruppe Herford
Im Dickenbrock 11
32051 Herford
Tel.: 05221 / 348 726
Mail: pro-mw.owl@gmx.de

Frühling beginnt ungewöhnlich




Hallo,

heute auf dem Rückweg konnte ich den ersten Schmetterling entdecken, einen Zitronenfalter. Doch Schmetterling zwei und drei waren Große Füchse, die in Babenhausen wohl gerade aus einer Scheune, wo sie  überwintert hatten, ausgeflogen sind.

Dann weiter zum Köckerhof-Teich: noch keine Erdkröte, kein Grasfrosch. Zuhause also aber doch die ersten Amphibien: Seefrösche am Teich, gleich 7 sonnten sich bei schönstem Wetter. Laut Literatur nicht gerade die ersten Amphibien im Jahr. Heute abend den Grill angeschmissen und dann kamen sie: bestimmt 10 Teichmolche und einige Bergmolche wollten Richtung Teich. Die erste Zwergfledermaus konnte ich mit dem Batdetektor auch feststellen. 

Herrlich und nebenbei überfliegende Kraniche trompetend.

Gestern am Obersee auf kurzer Nachsuche nach dem wohl doch nur überfliegenden Seeadler ein Waschbär auf der Kormoraninsel. Habe ich so auch noch nicht gesehen.

LG Holger

Versmolder Bruch





Hallo zusammen,
heute am Kölkebecker Baggersee hatten unterschiedliche Wasservögel im flachen Wasser auf dem Sandboden ihre Trittsiegel hinterlassen. Im Versmolder Bruch konnten wir ca 25 Kraniche zusammen mit der gleichen Anzahl Silberreiher entdecken. Der Vogelbeobachtungsturm präsentierte sich im schönen Licht der untergehenden Sonne. Die Störche zeigten sich uns leider nicht.
Mit besten Grüßen
Anneliese

Rückblick „Kranichinvasion“




Vom 04.02. bis mindestens zum 22.02.2026 rasteten in Halle/W. im OT Kölkebeck etwa 300 Kraniche, die eifrig auf abgeernteten Maisäckern und Grünflächen nahrungssuchend unterwegs waren. Die trompetenartigen Rufe waren weithin zu hören und einzelne Kraniche vollführten schon ihre Sprünge und waren in Balzstimmung. Eine so große Rastgemeinschaft habe ich hier in Ostwestfalen noch nicht erlebt, ein eindrucksvolles Erlebnis diese imposanten Vögel in der ostwestfälischen Kulturlandschaft beobachten zu können.

A. Bader   

Kormorane



Holger hatte schon tolle Bilder von Kormoranen eingestellt. Ein paar weitere kann ich hinzufügen. Derzeit halten sich rund um das Wasserschloß in Tatenhausen mindestens 30 Kormorane auf, die teilweise in der Schloßgräfte und im angrenzenden Vennteich umherschwimmen und dort offenbar reichlich Beute machen. Die meisten Vögel haben eine große Fluchtdistanz.  Auch bis zu 5 Silberreiher sind permanent anwesend. Bei den Kormoranen ist man erstaunt wie farbenprächtig das Gefieder sich darstellt wenn man die Vögel beim Trocknen ihres Gefieders beobachtet.

A. Bader

GT NSG Versmolder Bruch

Auf dem gestauten Ziegenbach, u.a.  3,0 Gänsesäger, 36 Pfeif-, 13 Schnatter-, 90 Krickenten und  auf den Wiesen 1450 Bläss-, 44 Weißwangengänse, 26 Silberreiher, 5 Weißstörche, 4 Goldregenpfeifer, 2500 Kiebitze sowie 1 Gerfalke mit Lederriemen + Glöckchen bei den ungeschickten und erfolglosen Versuchen Kiebitze zu erjagen – da in der halben Stunde um 16 Uhr herum kein Mensch auftauchte, kann von einem Gefangenschaftsflüchtling ausgegangen werden (traurig zu sehen, wie dieser als Wildvogel so geschickte Beutegreifer als „Jägersklave“ enden muss). Auf einer angrenzenden Greeningbrache noch 185 Bergfinken.

Michael Pieper