HF-Laar: Schwarzmilan (?)

Hallo zusammen,

gestern gegen 1500 war an den Bexternhöfen in HF-Laar ein Schwarzmilan unterwegs. Da gleichzeitig auch ein Rotmilan über den frisch gemähten Wiesen kreiste, waren die Unterschiede deutlich erkennbar: etwas kleiner, kaum gegabelter Schwanz, generell dunkelbraun, kein rostrot am Steiß usw.

Kann das sein? Eigentlich habe ich ja mal gelernt / gelesen, dass Schwarzmilane eher ans Wasser gebunden sind, aber ich bin mir doch relativ sicher (die berühmten 80%), dass es sich um einen Vertreter dieser Art gehandelt hat… natürlich hatte ich keine Kamera dabei.

Was meint ihr, ist das möglich hier in der Gegend und dann auch noch mehr oder weniger mitten in der Brutzeit?

Danke schon mal & viele Grüße,

Uwe

Bock auf Brombeere!

Eben noch erzählt mir mein Nachbar, das ein Rehbock sich gestern Abend an den Rosen in seinem Vorgarten zu schaffen gemacht hat.

Den Kollegen sieht man hier tatsächlich öfter. Bei mir frisst er die frischen Triebe der wilden Brombeere und heute auch mal ein wenig Abschnitt aus den Hochbeeten. Salat mag er also auch!


Während er sich an der Brombeere labte, schlich ich mich mit Kamera an und schaffte es bis auf 9m an ihn ran und wartete.

Schon langsam einen lahmen Arm vom Kamera+Objektiv hoch halten, war er endlich satt und lief am Zaun entlang. Jetzt bloss keine Bewegung, nicht zu laut atmen und ja aufpassen, das kein Ästchen unter den Schuhen knackt. Er hielt kurz inne und schaute mich direkt an!


Da die Kamera beim Auslösen kein Geräusch macht und ich zur Salzsäule erstarrt war, schöpfte er keinen weiteren Verdacht und machte sich wieder auf den Weg.


Am Gartentörchen angekommen schaute er aber noch einmal nach dem Rechten!


Erst hier fiel mir wirklich auf, wie klein so ein Rehbock eigentlich ist.

Vom Feldhasen, der die letzten 3 Tage immer wieder durch den Garten marschierte, habe ich leider noch kein Belegfoto.

Derweil bastel ich schon mal an einem Holzschild:

Wildgehege Bardüttingdorf


MfG L.E. 😁

Enger Bruch


Am gestrigen schwül-warmen Abend schauten wir wieder im Enger Bruch vorbei. Was sofort ins Auge fiel, war ein Banner auf der Brücke vor dem Gitter liegend, ohne jede Befestigung. Wir konnten das Teil lediglich mit zwei Knüppeln notdürftig sichern, schade, wenn es von der nächsten kräftigen Windböe in den Bach befördert würde. Der Sonnenuntergang krönte dann den heißen Tag.
Beste Grüße Anneliese

Gartentag Bardüttingdorf!

Eigentlich hatte ich ja gehofft, das heute mal ein Gänsegeier überfliegt, aber die Weißstörche auf dem nahen Pferdehof sind vermutlich froh, wenn sich die Kollegen hier nicht blicken lassen!

Trotzdem gibt es immer etwas zu entdecken/beobachten/fotorafieren.

So zum Beispiel die Grauschnäpper, die bezüglich brüten einfach nicht „aus den Puschen kommen!“


Der Buntspecht Nachwuchs ist hingegen schon komplett selbstständig und kennt die Futterstellen ganz genau.


Nachdem der Landwirt das geschnittene Gras zum dritten mal gewendet hat, war sofort wieder ein Rotmilan „am Start“. Dieses mal nicht „TE“, sonder ein unberingtes Exemplar.

Die Kollegen fliegen so tief, das formatfüllende Aufnahmen kein Problem darstellen.


Ebenfalls sehr aktiv, waren die kleinen Erdkröten.

Viele verliessen den Gartenteich. Dieser hier machte sich das Leben besonders schwer und erklomm senkrecht die „Eiger Nordwand“!


Ein krönender Abschluss des wunderbaren Sommertages sollte eigentlich der Sonnenuntergang sein.


Doch ein aufziehendes Gewitter, hinter dem Teuto, über Halle, stahl ihm (fast) die Show!


Hoffentlich hat der stürmische Wind nicht zu sehr in Andreas‘ Garten gewütet!


MfG L.E.

NSG Grube Mittelweser






Heute Vormittag
2 ad. Austernfischer kein Nachwuchs
ca. 1550 Graugänse (D757 gelber Halsring)
8 Kiebitze, 6 ad. +1 diesj. (Belegfoto) + 1 pullus
1 Seeadler, 2 x Anflug gemacht zur großen Brutinsel ohne Erfolg
1 ad. Schwarzkopmöwe (Belegfoto)
Schwarzhalstaucher
ca. 20 ad. + 10 diesj. + 2 Nester mit brütenden Altvogel entdeckt.
Es können auch mehr gewesen sein, der Seeadler hat die genaue Zählung verhindert.
2 junge Füchse unterwegs
Gruß
Hans-Jürgen Meier

garden „swallowing“



Ich weiß zwar nicht, ob es den Begriff „swallowing“ überhaupt gibt, aber in Anlehnung an den Begriff „birding“ wäre das ja passend. Im Garten ist derzeit bei heißen Temperaturen die Schmetterlingsfauna recht aktiv. Seit Wochen fliegen Falter des Jakobskrautbären durch den Garten auf der Suche nach geeigneten Pflanzen für die Ablage der Eier, gestern das erste Taubenschwänzchen an Blüten der Roten Lichtnelke und ein seltener Gast: Ein Großes Ochsenauge saugte Nektar aus einer Brombeerblüte. Dieser Falter war im letzten Jahr auffallend selten.

A. Bader

Gartenausbeute.

Hier mal die Ausbeute im Garten, der letzten Tage.

Der gebänderte Pinselkäfer, die Raupe des Königskerzen-Mönchs, und die Paarung der (bei mir zahlreich vorkommenden) Weinbergschnecken.


Von dem Paarungsrad der Plattbäuche leider nur eine semischarfe Aufnahme. Es war eigentlich nur das Männchen am Teich, als plötzlich das Weibchen anflog und die beiden waren sofort vereint.


Eins der beiden Eichhörnchen kam an den Teich zum trinken. Als es seinen Durst gestillt hatte, kam es auf die Terrasse gelaufen und war nur noch 1m entfernt. Etwas irritiert flitze es ein paar Meter weiter in den Rasen und schaute zu mir herüber.


Die Rotkehlchen haben offensichtlich erfolgreich gebrütet. Der Nachwuchs kommt selbstständig an die Futterstellen.


In letzter Zeit immer mal wieder zu sehen, RotmilanTE„.


MfG L.E.

Rosenkäfer



Rosenkäfer sind nicht nur auf Rosenblüten zu finden. Auf den Blütendolden meiner Giersch-Kulturen im Garten finden sich in jedem Jahr, besonders an sonnigen Tagen, diese metallisch-grün  glänzenden Käfer ein, die minutenlag auf den Dolden herum klettern und dabei mit ihren kurzen Mundwerkzeugen Pollen und Nektar zu sich nehmen. Giersch ist bei Gartenbesitzern wegen seiner Wuchskraft zwar ziemlich verpönt, doch diese Pflanze ist für Insekten attraktiv und sollte im naturnahen Garten durchaus einen angemessen Platz erhalten.

A. Bader

HF Friedenstal: Nachtreiher

Gegen 00:38 und :39 meldete der raspberry pi mit BirdNET go 2 „detections“ eines Nachtreihers im Herforder Friedenstal. Birding-Buddy Frank (Schwarzenmoor) hatte einen ähnlichen Ruf (incl. Frosch-Antwort vom Gartenteich :-)) um :34. Ob es der gleiche Vogel „auf Durchreise“ war?

Viele Grüße

Uwe