Bestimmungshilfe – Ruf.

Servus ihr Lieben!

Als ich heute Mittag auf der Leiter im roten Ahorn stand und etwas Wildwuchs entfernte, flog plötzlich ein Vogel über.

Er war recht hoch, hatte grob geschätzt die Größe einer Ringeltaube (schwer einzuschätzen) und flog sehr gradlinig mit stetem, aber nicht hektischem Flügelschlag.

Ca. alle ~5 Sekunden stiess er einen etwas tieferen, melancholisch, wehklagenden, „flötenden“ Ruf aus.

Am ehesten erinnerte mich der Ruf an einen Großen Brachvogel.

Die KI ist laut meiner Beschreibung und Datum/Ortsangabe der Meinung es wäre ein Goldregenpfeifer, aber dieser Ruf ist mir etwas zu kurz und zu „quikend“.

Leider habe ich kein Tonbeleg, als ich von der Leiter ins Haus gestürmt bin, um eine Kamera zu holen, war der Vogel schon ausser Reichweite..

Wenn Ihr eine Idee habt, sehr gerne in die Kommentare!

Ich danke Euch!


MfG L.E.

Blattlausjäger


Wie in jedem Jahr haben sich zu dieser Zeit an den Unterseiten der Blättern der Frühen Traubenkirsche zahlreiche Blattläuse entwickelt, die von einigen Singvogelarten emsig abgesucht werden. Regelmäßig beobachte ich derzeit Blau- und Kohlmeisen, Zilpzalpe, Haussperlinge und andere. An einigen Tagen ist der Baum voller Kleinvögel und man muss aufpassen, dass man beim Hinaufschauen keinen steifen Nacken bekommt. Die beiden Fotos zeigen eine weibliche Mönchsgrasmücke im herbstlichen Laub und einen Zilpzalp.

A. Bader 



Zwergmöwe – Olgahafen!

Wie angekündigt, hier der zweite Beitrag mit dem Hauptziel des heutigen Dümmerbesuchs.

Am Aussichtsturm im Olgahafen konnte man heute hervorragend eine Zwergmöwe beobachten!


Herrlich zu beobachten, wie geschickt die kleine Möwe mit ihrem grazielen Flug umherflattert und geschickt zur Wasseroberfläche stürzt um Nahrung von der Wasseroberfläche aufzunehmen.

Für mich eine neue Art – Nr. 292 !

Die „magische 300“ rückt immer näher! 😎


MfG L.E.

Dümmer – 04.10.2026

Gestern haben wir uns spontan überlegt, heute mal wieder zum Dümmer zu fahren.

Geteilter Sprit ist halbes Leid!

Also ging es Früh los und es war noch dicker Nebel im Ochsenmoor.

Ein Fasan genoß die ersten Sonnenstrahlen.


Auch ein kleines Schwarzkehlchen wartete sehnsüchtig auf die wärmenden Sonnenstrahlen!


Auf dem Weg in die nördliche Dümmer Region trafen wir auf diesen Steinkauz, dem die kalte Nacht wohl noch in den Knochen steckte.


Dieser Rehbock war dagegen schon ziemlich munter!


Der Wiesenpieper verabschiedete uns, als es weiter in Richtung Olgahafen ging.


Nach einem sehr leckeren Fischgericht schnell mal zum Aussichtsturm.

Dort konnte man in größerer Entfernung einen Seeadler ausmachen, der unzählige Graugänse und noch mehr Kormorane aufscheuchte.

Ein weiterer Kormoran flüchtete aus dem kleinen Hafen, als ein Ausflugsboot losfuhr und startete direkt neben dem Turm.


Jetzt waren wir natürlich nicht wegen eines Kormorans an dem Turm, denn eine andere Art wurde dort am Vortag gemeldet. Dazu mehr im zweiten Beitrag! 😉


MfG L.E.

Teil 2

Aber der Tag war noch nicht vorbei. Nachdem uns ein paar schöne Bilder der Gebirgsstelzen gelungen sind, entschieden wir uns für einen kleinen Gang entlang der Werre. Und das nicht ohne Erfolg: Angefangen mit einer kleinen Gruppe von Nilgänsen.

Und dann ein kleines Highlight des Tages: Ein überfliegender Baumfalke.

Überraschend häufig konnte ich diesen flinken Falken in letzter Zeit in der Region beobachten.

Nach dem kleinen Gang ging es erneut zu den Gebirgsstelzen. Diese spielten jedoch nicht mehr so mit wie zuvor und waren meist weiter entfernt auf Nahrungssuche. Aber was solls. Die Akustik durch das Plätschern der Werre und der Gesang der Vögel bot einen ruhigen Ort zur Entspannung.

Doch dann war die Aufregung groß. Was war das? Weit entfernt von uns saß ein starengroßer Vogel auf den Steinen im Wasser. War das nun etwa doch die lang gesuchte Wasseramsel?

Sehr ihr auch eine gewisse Ähnlichkeit 😉 ?

Leider nein! Es war ein Eisvogel, welcher augenscheinlich die Steine anstelle von Ästen nutzte, um Fische zu erbeuten. Ich habe ja schon häufiger Eisvögel beobachten können, aber dieses Verhalten war mir auch neu. Vielleicht ja ein unerfahrener Jungvogel, welcher noch an der richtigen Technik feilen muss. Eine wirklich interessante Beobachtung und der perfekte Abschluss für die Tour.

Spannende Beobachtungen mit Gebirgsstelze und Eisi (Teil 1)

Die Fototour liegt zwar schon ein paar Tage zurück, aber dennoch wollte ich euch davon berichten. Ich hoffe ihr seht mir dies nach. Zusammen mit dem netten Matthias Seidel aus Bad Salzuflen ging es zuerst zur Brausemühle nach Kirchlengern. Ziel war natürlich, manche ahnen es vielleicht schon, der Eisvogel.

Allerdings gab es anfangs bis auf ein paar wenige Sichtungen keinen großen Erfolg. Doch dann trafen wir auf Peter Schubert, welcher in Begleitung zweier Fotografinnen (liebe Grüße an Simone) ebenfalls auf den Eisvogel gehofft hatte.

Bis auf dieses Belegbild sind leider keine weiteren Aufnahmen geglückt.

Dafür gab es eine andere (nicht ornithologische) Beobachtung, welche die Gruppe ins Staunen versetzte: Eine riesige Drohne, welche vermutlich zur Vermessung von Geologen genutzt wurde.

Was ein Monster!

Danach ging es weiter an die Werre. Die Meldung einer Wasseramsel vor ein paar Wochen motivierte mich dazu, mal wieder nach längerem im Gebiet vorbeizuschauen. Die Bedingungen vor Ort sahen perfekt aus, da der Wasserstand nicht allzu hoch war und viele Möglichkeiten zum Sitzen und Jagen durch freiliegende Steine geboten wurden. Doch nach langer Nachsuche mussten wir feststellen, dass die Wasseramsel vermutlich nicht da, bzw. möglicherweise abgewandert ist. Schade :/

Dafür konnten wir eine Familie von Gebirgsstelzen beobachten, welche sehr mobil unterwegs waren und auch mit etwas Geduld ein paar schöne Aufnahmen zuließen. Die Mittagssonne spielte uns leider etwas in die Karten. Da wäre sicherlich noch mehr gegangen.

Hier ist ein Jungvogel bei der Nahrungssuche zu sehen.
Und Abflug!