Ochsenmoor – Dümmer.

Eigentlich war heute Einkaufen und Brot backen angesagt, aber bei dem schönen Wetter musste ich nochmal zum Dümmer. Ausschliesslich im Ochsenmoor und an der Ökologischen Station aufgehalten.

Ganz kurz vor Ankunft im Ochsenmoor, gleich etwas besonderes.

Die schon häufig gemeldete Streifengans.

Ist wohl ein Zoo-/Gefangenschaftsflüchtling, ändert aber nix daran, was für ein schöner Vogel das ist.

Sehr dominant im Ochsenmoor sind aktuell natürlich die Uferschnepfen.

Als ich eine beringte entdeckte, dachte ich schon, ich hätte Marcel’s Exemplar erwischt.

Ist aber eine andere. Da diese Uferschnepfe sehr aktiv war, konnte ich den Metallring von verschiedenen Seiten aufnehmen und ablesen.

5415043 – Helgoland Germania. Sind diese Ringe siebenstellig oder fehlen mir da noch Zahlen?

Werde die Ablesung gleich mal melden.

Eine Uferschnepfe war heute besonders zutraulich.


Bei Tee und Brot zur Mittagspause im Naturgarten, trällerte dieser Star unermüdlich diverse Vogelstimmen nach.


Bekannte und neue Gesichter getroffen, war wieder sehr nett!


MfG L.E.

Dümmer? Kann ich auch!

Da „Nachteule“ Marcel wieder Extrafrüh zum Dümmer wollte, bin ich später mit Begleitung nachgekommen.

Das herrliche Wetter und der drohende Spätwintereinbruch treiben einen raus in die Natur.

Ein paar nette Fotos konnte ich auch mitbringen.

Zum Beispiel von dieser Rohrammer.


Ganz nah liess einen dieser Kiebitz ran, nur gut das ich heute das kleinere Tele-Zoom mitgenommen hatte!


Immer mehr Kampfläufer im Gebiet, zwar meist recht weit weg, aber hier passte die Entfernung.


Die Weißstörche im Naturgarten der ökologischen Station tragen fleißig Nistmaterial ein!


Nördlich des Dümmer, blockierte ein Höckerschwan die Straße. Ganz behutsam mit dem Auto genähert war er aber so gnädig und wich in den Graben aus.


Ganz zum Schluß präsentierte sich noch ein junger Seeadler im Überflug.


MfG L.E.

Dümmer – 22.03.2026

Moin zusammen,

heute wurde der letzte Urlaubstag am Dümmer verbracht. War sehr schön heute. Leider auch etwas kalt. In Japan war es früh Morgens schon deutlich wärmer als heute am Dümmer. Die zahlreichen Motive haben einen das aber schnell vergessen lassen.

Den Anfang macht heute diese beringte Uferschnepfe. Leider konnte ich den Ring nicht komplett ablesen. Was ich entziffern konnte war „…oland“ (wird wohl Poland sein), „…mana…“ (dazu habe ich leider auf die Schnelle nichts im Internet gefunden) und die Zahlen „8254“.

Das ist das Foto wo man am meisten entziffern kann. Leider geben die anderen Fotos aus der Serie keine weiteren Hinweise.

Die Roherammern konnte man heute wunderbar bei der Nahrungssuche fotografieren. Da sind heute einige meiner Lieblingsaufnahmen von heute entstanden.

Die Wiesenpieper lassen sich auch immer gut Fotografieren. So wie dieser hier.

An der Naturschutzstation waren die Feldsperlinge sehr aktiv. Einen habe ich bei der Beschaffung von Nistmaterial erwischt.

Nicht nur die Feldsperlinge waren dort fleißig am rumwuseln sondern auch diese niedliche Wanderratte. Das war das erste mal, dass ich überhaubt eine Ratte erwischt habe.

Den versprochenen Nachschlag aus Japan verschiebe ich mal auf die nächsten Tage. Dafür waren heute zu viele schöne Fotos dabei. Vielleicht sollten wir hier das Limit von 6 auf 100 Fotos hochschrauben damit man auch alles unterkriegt😜

MfG

Marcel

Highlights aus Japan

Moin zusammen,

ich bin leider wieder aus Japan zurück. Dafür aber mit ein paar Highlights aus der Vogelwelt.

Den Anfang macht der Seidenreiher. Das ist wahnsinn wie nah man dem in den Parks kommt. Der gute hier war ca. 2 Armlängen entfernt und es hat ihn garnicht gejuckt.

Der weibliche Spiegelrotschwanz ist das nächste Highlight.

Zum Glück war meine Frau dabei, sonst hätte ich diesen wunderschönen Büffelkopfwürger verpasst.

In Tokio sind die Dickschnabelkrähen nichts besonderes, da sie allgegenwärtig sind. Aber für mich gehören die auch zu den Highlights. Die sind auch teilweise halbwegs zutraulich. Vor der Größe und natürlich dem Schnabel hat man schon Respekt. Die sind fast so groß wie der Kolkrabe.

Der nächste Schöne Vogel ist die Japanische Maskenammer. Es war nicht sehr leicht die zu erwischen. Die waren sehr aktiv an dem Tag.

Und zu guter Letzt kommt der Vogel auf den ich es am meisten abgesehen hatte. Den Japanischen Brillenvogel. Die waren noch eine größere Herausforderung als die Maskenammern. Extrem wuselige kleine Vögel, die von Blüte zu Blüte hüpfen um sich den Nektar zu holen. Natürlich habe ich das Glück gehabt ihn auch in einem Kirschbaum zu erwischen.

Natürlich gab es noch mehr Highlights außer Vögel. Es waren wirklich wunderschöne 10 Tage in Tokio. Das Wetter hat wunderbar mitgespielt. Da kann man sich nicht beschweren. Die Tage gibt es bestimmt noch etwas Nachschlag wenn es denn gewünscht ist.

MfG

Marcel

Enger Bruch – 21.03.26

Kurz ins Enger Bruch, mal schauen ob der Rothalstaucher noch da ist.

Kaum am Parkplatz angekommen, steht schon wieder die Feuerwehr da.

Irgendeine Flüssigkeit, möglicherweise Benzin ist irgendwo ausgetreten und schwimmt auf dem Bruchgraben/Bolldammbach. Es stinkt furchtbar.

Die Einsatzkräfte versuchen die Sache in den Griff zu bekommen, eine schwimmende Sperre wurde bereits im Bereich der Brücke am Turm installiert.

Hoffentlich hält sich der Schaden für die Umwelt in Grenzen.


MfG L.E.

Riskanter Nestbau einer Kohlmeise





Wenn es schon Hühner mit Warnwesten geben soll, dann wäre meine Empfehlung für diese Kohlmeise, einen Schutzhelm beim Sammeln von Nistmaterial zu tragen. Aber es ging gut aus: Kopf ok, flauschiges Nistmaterial noch im Schnabel.
Wie fast jedes Jahr zupfen Kohl- und Blaumeisen gerne am vorösterlichen Dekoflausch aus Naturstoffen. Auch der Nistkasten auf Balkonien wird wieder angenommen. Im letzten Jahr gab´s Sechslinge 😉 Spässken wünscht KrisK

Rothalstaucher doch noch da und eine Steppenmöwe auf Kurzbesuch

Hallo,

heute war ich kurz mit drei Kindern im Bruch, um ein bisschen Vögel zu beobachten und natürlich auch bestenfalls den Rothalstaucher zu präsentieren.

Leider war auf allen einsehbaren Flächen kein Rothalstaucher zu finden.

Ganz am Schluss vom Querweg aus, konnte ich dann doch noch den Rothalstaucher entdecken und da man über Hindernisse gucken musste, den Taucher auf Huckepack durch das Spektiv präsentieren. Er war auf den nördlichen Teichen hinter dem Bach und ruhte. So dass man noch hoffen kann, dass er bleibt (zumindest bis zur Exkursion von Holger und Klaus am Sonntag).

Näher ran kam eine Steppenmöwe, die sofort von den Kiebitzen vertrieben wurde und nach 3 Anläufen dann verschwand.

LG Holger