Enger Bruch


Am gestrigen schwül-warmen Abend schauten wir wieder im Enger Bruch vorbei. Was sofort ins Auge fiel, war ein Banner auf der Brücke vor dem Gitter liegend, ohne jede Befestigung. Wir konnten das Teil lediglich mit zwei Knüppeln notdürftig sichern, schade, wenn es von der nächsten kräftigen Windböe in den Bach befördert würde. Der Sonnenuntergang krönte dann den heißen Tag.
Beste Grüße Anneliese

Gartentag Bardüttingdorf!

Eigentlich hatte ich ja gehofft, das heute mal ein Gänsegeier überfliegt, aber die Weißstörche auf dem nahen Pferdehof sind vermutlich froh, wenn sich die Kollegen hier nicht blicken lassen!

Trotzdem gibt es immer etwas zu entdecken/beobachten/fotorafieren.

So zum Beispiel die Grauschnäpper, die bezüglich brüten einfach nicht „aus den Puschen kommen!“


Der Buntspecht Nachwuchs ist hingegen schon komplett selbstständig und kennt die Futterstellen ganz genau.


Nachdem der Landwirt das geschnittene Gras zum dritten mal gewendet hat, war sofort wieder ein Rotmilan „am Start“. Dieses mal nicht „TE“, sonder ein unberingtes Exemplar.

Die Kollegen fliegen so tief, das formatfüllende Aufnahmen kein Problem darstellen.


Ebenfalls sehr aktiv, waren die kleinen Erdkröten.

Viele verliessen den Gartenteich. Dieser hier machte sich das Leben besonders schwer und erklomm senkrecht die „Eiger Nordwand“!


Ein krönender Abschluss des wunderbaren Sommertages sollte eigentlich der Sonnenuntergang sein.


Doch ein aufziehendes Gewitter, hinter dem Teuto, über Halle, stahl ihm (fast) die Show!


Hoffentlich hat der stürmische Wind nicht zu sehr in Andreas‘ Garten gewütet!


MfG L.E.

NSG Grube Mittelweser






Heute Vormittag
2 ad. Austernfischer kein Nachwuchs
ca. 1550 Graugänse (D757 gelber Halsring)
8 Kiebitze, 6 ad. +1 diesj. (Belegfoto) + 1 pullus
1 Seeadler, 2 x Anflug gemacht zur großen Brutinsel ohne Erfolg
1 ad. Schwarzkopmöwe (Belegfoto)
Schwarzhalstaucher
ca. 20 ad. + 10 diesj. + 2 Nester mit brütenden Altvogel entdeckt.
Es können auch mehr gewesen sein, der Seeadler hat die genaue Zählung verhindert.
2 junge Füchse unterwegs
Gruß
Hans-Jürgen Meier

garden „swallowing“



Ich weiß zwar nicht, ob es den Begriff „swallowing“ überhaupt gibt, aber in Anlehnung an den Begriff „birding“ wäre das ja passend. Im Garten ist derzeit bei heißen Temperaturen die Schmetterlingsfauna recht aktiv. Seit Wochen fliegen Falter des Jakobskrautbären durch den Garten auf der Suche nach geeigneten Pflanzen für die Ablage der Eier, gestern das erste Taubenschwänzchen an Blüten der Roten Lichtnelke und ein seltener Gast: Ein Großes Ochsenauge saugte Nektar aus einer Brombeerblüte. Dieser Falter war im letzten Jahr auffallend selten.

A. Bader

Gartenausbeute.

Hier mal die Ausbeute im Garten, der letzten Tage.

Der gebänderte Pinselkäfer, die Raupe des Königskerzen-Mönchs, und die Paarung der (bei mir zahlreich vorkommenden) Weinbergschnecken.


Von dem Paarungsrad der Plattbäuche leider nur eine semischarfe Aufnahme. Es war eigentlich nur das Männchen am Teich, als plötzlich das Weibchen anflog und die beiden waren sofort vereint.


Eins der beiden Eichhörnchen kam an den Teich zum trinken. Als es seinen Durst gestillt hatte, kam es auf die Terrasse gelaufen und war nur noch 1m entfernt. Etwas irritiert flitze es ein paar Meter weiter in den Rasen und schaute zu mir herüber.


Die Rotkehlchen haben offensichtlich erfolgreich gebrütet. Der Nachwuchs kommt selbstständig an die Futterstellen.


In letzter Zeit immer mal wieder zu sehen, RotmilanTE„.


MfG L.E.

Rosenkäfer



Rosenkäfer sind nicht nur auf Rosenblüten zu finden. Auf den Blütendolden meiner Giersch-Kulturen im Garten finden sich in jedem Jahr, besonders an sonnigen Tagen, diese metallisch-grün  glänzenden Käfer ein, die minutenlag auf den Dolden herum klettern und dabei mit ihren kurzen Mundwerkzeugen Pollen und Nektar zu sich nehmen. Giersch ist bei Gartenbesitzern wegen seiner Wuchskraft zwar ziemlich verpönt, doch diese Pflanze ist für Insekten attraktiv und sollte im naturnahen Garten durchaus einen angemessen Platz erhalten.

A. Bader

HF Friedenstal: Nachtreiher

Gegen 00:38 und :39 meldete der raspberry pi mit BirdNET go 2 „detections“ eines Nachtreihers im Herforder Friedenstal. Birding-Buddy Frank (Schwarzenmoor) hatte einen ähnlichen Ruf (incl. Frosch-Antwort vom Gartenteich :-)) um :34. Ob es der gleiche Vogel „auf Durchreise“ war?

Viele Grüße

Uwe

Kohlmeise mit Behinderung.

Jeden Tag sind ein Dutzend und mehr junge Kohlmeisen an den Futterstellen.

Mit dabei ein Individuum, welches ein Handicap in Form einer Beinbehinderung aufweist.

Das linke Bein ist nach hinten ausgerichtet und wird gar nicht genutzt.


Trotz dieser starken Einschränkung fliegt die junge Kohlmeise die verschiedensten Futtersäulen/-spender an und kommt an genügend Nahrung, um zu Überleben.

Sobald man sich den Futterstellen nähert, fliegen natürlich alle Vögel in die angrenzenden Büsche. Diese Chance nutzt die Meise mit Behinderung dann gerne um als erstes ungestört fressen zu können.

Es freut mich, das ich speziell auch Vögel mit Einschränkungen durch meine Ganzjahresfütterung unterstützen kann.


MfG L.E.