Jeden Tag sind ein Dutzend und mehr junge Kohlmeisen an den Futterstellen.
Mit dabei ein Individuum, welches ein Handicap in Form einer Beinbehinderung aufweist.
Das linke Bein ist nach hinten ausgerichtet und wird gar nicht genutzt.
Trotz dieser starken Einschränkung fliegt die junge Kohlmeise die verschiedensten Futtersäulen/-spender an und kommt an genügend Nahrung, um zu Überleben.
Sobald man sich den Futterstellen nähert, fliegen natürlich alle Vögel in die angrenzenden Büsche. Diese Chance nutzt die Meise mit Behinderung dann gerne um als erstes ungestört fressen zu können.
Es freut mich, das ich speziell auch Vögel mit Einschränkungen durch meine Ganzjahresfütterung unterstützen kann.
Gestern doch noch einen Versuch gemacht, vom Zwergsumpfhuhn ein Belegfoto zu bekommen.
Leider erfolglos, der kleine Vogel lebt sehr versteckt. Ein anwesender Foto-Kollege hat ihn in einer Schrecksekunde am Rand des Bewuchses gesehen und erwischt. Der stand aber auch über Stunden da.
Viele Beobachter und Fotografen überall aus Deutschland waren vor Ort. Autokennzeichen aus Cuxhaven oder dem tiefsten Bayern, alles dabei!
Neben diesen Raritäten lassen sich vor allem „Pfahlsitzer“ aufnehmen. Wegen des hohen Bewuchses überall, dienen die Weidepfähle als Sitzwarte. Von da aus haben die Vögel einen schönen Überblick und können rechtzeitig vor Angreifern warnen.
Die Blässrallen lassen sich währenddessen die Blüten der gelben Teichrose schmecken.
Nachdem Fisch- und Seeadler abgezogen waren, nutzte ein Rotschenkel die Ruhe für ein Nickerchen.
Schafstelze und Bekassine waren hingegen stets aufmerksam!
Die jungen Rauchschwalben streckten ihre Flügel, bevor es wieder auf die Jagd nach Insekten ging.
Die Häutung der Ringelnatter scheint abgeschlossen zu sein, zumindest lag dieses Weibchen an fast gleicher Stelle.
Besucher des Naturgartens freuen sich immer sehr, wenn man auf die Anwesenheit der Schlangen hinweist.
Hallo, die NAJU war am letzten Samstag im Recker Moor unterwegs. Wir wurden von einem TV-Team begleitet und waren am 09.06.2026 in den Tagesthemen. Hier der Link zu dem Beitrag: https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1596148.html
Das besondere: beide Male waren Jonathan und Joscha die Guides. Und die haben das richtig toll gemacht!
Eben sass ein junger Hausrotschwanz direkt vor der Haustür.
Schnell eine Kamera geholt, aber durch Butzenscheiben fotografieren macht keinen Sinn.
Also vorsichtig die Tür geöffnet, der kleine Piepmatz blieb sitzen und ich konnte ihn ablichten.
Hier noch ein 100% Ausschnitt der Originalaufnahme.
Als ich grad noch im Garten war und 2 unbenutzte Nistkästen umgehangen habe, entdeckte ich etwas auf der Rasenfläche.
Wie vermutet, haben die Schwanzmeisen in einer der großen Kiefern gebrütet.
Nun waren Sie schon seit ein paar Tagen nicht mehr da und eine Windböe hat ganz frisch das Nest aus der Kiefer gefegt.
Ein aus Flechten, Moosen, Spinnweben und Federn gefertigtes, sehr filigranes Nest. Man mag es kaum in die Hand nehmen, so weich und elastisch ist alles.
Öffnet man den Eingang vorsichtig, entdeckt man ein Himmelbett Marke „Daune gut, alles gut!“.
Vor dem heftigen Regen-/Graupelschauer vorhin, brachten sich die Tiere im Garten in Sicherheit.
In dem grad frisch umgehängten Nistkasten machte es sich ein Eichhörnchen bequem und schlief erst einmal eine Weile.
Spontan heute auch zum Dümmer gefahren. Da ich das mit „Auto aus der Werkstatt abholen“ verbunden habe, war ich etwas später da.
Zuerst einmal durch die Einbahnstraße, aber gleich weiter zur Ökologischen Station. Von da aus zum Beobachtungsturm und sich den netten Kollegen angeschlossen. Grüße an die Koryphäen aus dem Münsterland!
Die grobe Ecke, wo der Rallenreiher sich aufhält, konnte man erfahren, aber er hatte sich schon einige Zeit nicht blicken lassen. Dann entdeckte ich einen Rehbock, der quer durchs Gebiet lief.
„Der scheucht uns gleich den Reiher auf!“, meinte ich nur. Und tatsächlich, erst nur den lange Hals gesehen und dann flog der Rallenreiher ein kleine Runde. Nur 5 Minuten und die Artenliste: +1 !
Belegaufnahme erspare ich Euch, da gibt es viele tolle Aufnahmen auf Ornitho.de
Nächste Runde durch die Einbahnstraße und zu den (wenigen) Beobachtern.
Sofort waren die seltsamen Rufe des Zwergsumpfhuhns zu hören. Artenliste: +2 !
Hier habe ich leider nicht einmal eine Belegaufnahme. Die Kollegen vor Ort meinten, 6 Uhr wäre eine gute Zeit. Ich denke, da werde ich bei passendem Wetter noch einen Versuch wagen.
Fototechnischen „Beifang“ gab es natürlich auch. Wie diese Ringelnatter, im Naturgarten der ökologischen Station.
Etwas irritiert war ich wegen des milchigen Auges.
Aber nach einiger Recherche kam heraus, das die Ringelnattern eine Hautschuppe vor dem Auge haben, die sogenannte „Praeocculare“. Kurz vor der Häutung schiebt sich Flüssigkeit unter diese Schuppe, was zu einer kurzfristigen Sehbehinderung führt.
Viele Rotschenkel im Gebiet, ein Exemplar landete immer wieder auf dem selben Zaunpfahl.
Auch eine Bekassine konnte ich erwischen!
Direkt hinter dem Schotterparkplatz präsentierte sich ein Blaukehlchen!
Kiebitz-Nachwuchs konnte man auch sehr gut beobachten/fotografieren.
MfG L.E.
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