Heute vom Bruchweg aus (südlich des Hücker Moors) u.a. gesehen: 1 Fischadler auffliegend und schnell hinter den Bäumen in Richtung NO verschwindend, 2 Höckerschwäne auf dem Wasser, ein weiterer auf einem Feld südöstlich vom Moorsee. Auf der gegenüberliegenden Seite vom See auf bzw. über einem Feld 1 Weißstorch, 2 Silbermöwen, 6 Mäusebussarde (1 mit grüner Flügelmarke), 1 männliche Rohrweihe und 1 Schwarzmilan.
Spontan zum Dümmer gefahren, wieder nur Ochsenmoor, Teichwiesen und der Naturgarten der Ökologischen Station.
Einige Kampfläufer sind zu beobachten, allerdings nur recht vereinzelt.
Deutlich häufiger sind die Uferschnepfen, hier mal beim Kampf.
Oder beim Ruhen, man beachte die kleine Spinne auf dem Kopf!
Absolutes Blaukehlchen Paradies ist aktuell nördlich der Teichwiesen, am Qualmwassergraben entlang. Minimum 5 Stück konnte ich entdecken. Einmal sogar nur ~5m vor mir im Graben, fast übersehen! Leider schon sehr hartes Fotolicht um 11.18 Uhr.
Der weitere Plan war, eine Mittagspause mit Tee und Brote im Naturgarten der ökologischen Station zu machen, was ich kurz vor 13 Uhr auch getan habe.
Gleich vorne an auf die Baumstämme gesetzt, mit Blick auf die Störche und eine Natursteinmauer. Beim letzten Dümmerbesuch noch gesagt, wäre echt schön, da mal ein paar Eidechsen zu fotografieren.
Aber was es heute dort zu beobachten gab, war der absolute Oberhammer!
Die Balz der Ringelnattern!!!
Die deutlich größeren Weibchen wurden jeweils von mehreren Männchen „umworben“.
Ganz schönes „Gewusel und Geringel“!
Manchmal wollte eines der Weibchen dann aber auch einfach mal in Ruhe die Sonne geniessen.
Erst einmal im Leben habe ich eine Ringelnatter gesehen, am 26. März 2017 in den Rieselfeldern Münster.
Nach tagelangem Trällern und weiteren Verschönerungsarbeiten am Starenkasten, hatte das Kleiber Weibchen heute endlich ein einsehen. Er ist der richtige!! 😍
Am gestrigen Ostersamstag gelang es mir endlich, den Herforder Brauterpel auf die Jahresliste 2026 zu bekommen: zusammen mit zwei Stockerpeln schwamm er am H20 die Werre hinauf.
Frühlingserwachen am Kleekamp (zwischen Borgholzhausen und Dissen)
Gestern war ich am Kleekamp unterwegs, um seltene Frühblüher (Scheiden-Gelbstern) zu kartieren. Dabei begleiteten mich zum einen die Gesänge einiger Feldlerchen und zum anderen war der gleiche Ackerschlag voll mit Goldammern (mindestens 20 Tiere), die ab und an in die angrenzende Schlehenhecke flogen, ein netter Einstieg in die Feiertage.