Radtour am Dümmer.

Heute Morgen das Rad ins Auto geladen und zum Dümmer gefahren.

An der Ökologischen Station geparkt und dann mit dem Fahrrad 1x rund um den See + einen Abstecher in die nördliche Dümmer Region.


Im Osterfeiner Moor lief plötzlich, wenige Zentimeter vor dem Rad, ein Hermelin über den Weg.

Dabei schimpfte es so laut, das ich vor Schreck eine Vollbremsung gemacht habe!

Es flüchtete auf eine Wiese und hielt nach mir Ausschau, da gelang zumindest eine Belegaufnahme.


Eine von unzähligen Rohrammern suchte im Schilf nach Nahrung.


Mehrere Kiebitze im Ochsenmoor waren zum Teil völlig ohne Scheu!


Später traf ich auch noch Holger (und Andreas), als er die Moorfrösche fotografierte.

Eine Uferschnepfe präsentierte sich auf einem Weidepfahl.


Eine erste Schafstelze habe ich vom Auto aus auch gesehen, aber es war leider keine Belegaufnahme möglich. Die Meldung wird bei ornitho.de leider angezweifelt. Irgendwer sollte mal die Datenbanken an die neuen Wetter-/Klimarealitäten anpassen.


MfG L.E.

Ornithologisches Mitteilungsblatt für OWL/Lippe 2025

Liebe Sturmmöwenleser, uns ist aufgefallen, dass insbesondere der Kreis Herford, Bielefeld und der größte Teil des Kreis Gütersloh bisher im neuen Mitteilungsblatt schlecht vertreten sind. Da wir das Mitteilungsblatt noch im März in Druck geben wollen, gibt es in dieser Woche noch die Möglichkeit einige Lücken zu schließen. Für MI, LIP, PB und HX ist die Datenbasis gut (Dank ornitho-Dateien und Berichte für LIP und PB-Senne).
Vielen Dank an alle Melder! Viele Grüße Heiner Härtel und Jörg Hadasch Vogelkunde-owl@gmx.de

Störche bauen auf einem Strommast

Genau auf der Grenze von Bünde und Kirchlengern(Else-Werre-Radweg) baut ein Storchenpaar sein Nest auf einem Strommast. Auch wenn der Platz ungewöhnlich ist, wäre das der erste selbst angelegte Horst im Kreis Herford. Ich konnte auch einen Ring lesen. Es ist das bekannte Storchenpaar aus Südlengern. Keine Ahnung warum es den Beiden an der alten Stelle nicht mehr gefällt.

Sperber im Garten – 08.03.2026

Moin zusammen

endlich habe ich auch mal einen Sperber im Garten fotografieren können. Eigentlich hatte ich meine Kamera schon für den Japanurlaub gepackt, aber dafür musste ich sie natürlich wieder auspacken. Ich glaube schneller werde ich das nie wieder auspacken. Leider war es schon ziemlich dunkel draußen.

Ich habe mich etwas ertappt gefühlt muss ich sagen.

Das sehe ich als gute Omen für den Urlaub. Auf so einen Moment habe ich schon lange gewartet.

Ich hoffe während ich weg bin habt ihr alle schönes Wetter und ganz wichtig, viele wunderbare Sichtungen.

MfG

Marcel

Weißstorch Halle


Konnte heute den Ring des Weißstorches vollständig ablesen aufgrund besserer Fotos. Insofern war ich zunächst „happy“, als auf dem Ring folgende Schriftzeichen und Zahlenfolgen zum Vorschein kamen:

„Bird protection D-49078 Osnabrück“, „Storchenpflege HERK D-49078 Osnabrück“ sowie „bitte anrufen 0040 541 441387“

Die Ernüchterung kam dann nachmittags bei einem Anruf beim Beringer Wolfgang Herk in Osnabrück. Herr Herk teilte mir mit, dass er jahrelang Weißstörche im Raum Osnabrück beringt hätte, konnte mir aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Beringungsdaten mitteilen.

Daraufhin habe ich mit dem Formular der Vogelwarte Helgoland den Ringfung gemeldet und hoffe nun auf ein Ergebnis, bin aber skeptisch, ob dort entsprechenden Unterlagen über die Beringung vorliegen. Eins wurde mir heute aber klar: Bei dem beringten Vogel handelt es sich um ein Männchen (Kopula) und Nistmaterial wurde gestern vom Weibchen eingetragen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Viele Grüße

A. Bader   

Den ganzen Winter.. (+Update!)

.. hatte ich an nur 3 Tagen jeweils 1 Bergfink an den Futterstellen.

Heute Mittag, grad vom Enger Bruch zurück, wer sitzt im Garten:


Hier noch, wie versprochen der Kernbeißer. Der Buchfink steht übrigens im Vordergrund!


Im Enger Bruch präsentierte sich eine Goldammer für einen kurzen Augenblick.


Auf dem Weg zum Turm entdeckte ich plötzlich einen Greifvogel auf Beutezug über der Kranichwiese!

Ein Sperber? Weit gefehlt, der Wanderfalke persönlich gab sich die Ehre und raste in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit hinter einer Lachmöwe her!!


Tatsächlich gelang es der Lachmöwe, dem Falken zu entkommen. Vielleicht war das aber auch nur ein Übungsflug. 😉

Eine eher schlechte Nachricht. Der Habicht hockt immer noch an der selben Stelle, wie gestern.

Ich habe mal die Dame vom Veterinäramt angeschrieben, vielleicht kann jemand aus Olderdissen den Vogel fangen und retten.

Ich will aber mit etwas Positivem aufhören und das waren wieder die vielen netten Leute. Leider konnte ich nicht mit jedem ein „Klönschnack“ halten, aber man sieht sich dieses Frühjahr bestimmt noch öfters!!


MfG L.E.

Weißstorch Halle OT Hörste





Der Storchenhorst in Halle/Hörste (Voßheiden-Eck) ist wieder besetzt, ein Partner trug heute morgen Nistmaterial zum „Innenausbau“ ein. Der im Horst wartende Partner war beringt und verteilte das Material dann im Nest. Der Ring konnte in etwa abgelesen werden, er besteht aus einem mehrkantigen schwarzen Plastikring mit weißer Beschriftung. Die Nummer lautet wohl 0-49078. Vielleicht hat jemand Gelegenheit die Herkunft zu ermitteln?

Interessant auch, dass das Storchenpaar offenbar zwei Untermieter hat. Ein Haussperling konnte dort beobachtet werden und ein Paar Feldsperlinge, das ebenfalls Nistmaterial eintrug.

A.Bader

Enger Bruch – 06.03.2026

Vorab ein Foto von gestern aus dem Bruch!

Ein Rotmilan kreiste direkt über dem Beobachtungsturm.


Aber auch heute gab es einen besonderen Greifvogel.

Ein Habicht hockte in recht kurzer Entfernung zum Turm in den Ästen und reinigte sein Gefieder.


Der Vogel liess sich durch zahlreiche Beobachter und Fotografen überhaupt nicht stören.

So kam natürlich die Befürchtung auf, das hier die Vogelgrippe „aktiv“ ist. Allerdings zeigte der Vogel neben der geringen Scheu keinerlei anderes auffälliges Verhalten. Wir hoffen mal, das Tier ist Fit und Gesund!

Apropos Fit, die Kiebitze zeigen mit Ihren akrobatischen Balzflügen, wieviel Energie in ihnen steckt!!


Auch die Höckerschwäne sind sehr aktiv und verteidigen Ihre Reviere..


.. was offenbar auch mal zu Verletzungen führen kann, wie man am Exemplar links im Bild sieht.


Zu guter Letzt noch eine kleine Collage. Flussregenpfeifer und Waldwasserläufer waren leider etwas weit weg. Zwei von insgesamt 5 Rostgänsen, waren da etwas kooperativer.


Ganz besonders möchte ich aber die vielen netten Begegnungen und Gespräche heute im Bruch erwähnen!

Liebe Grüße an alle!


MfG L.E.

Blässgänse






Heute Vormittag
Windheim am Logeweg Ackerfläche
ca. 3300 Blässgänse großflächig verteilt Foto 1-2
Windheimer Marsch
Wiese rechts neben der Hütte 
 ca. 1500 Blässgänse Foto 3-4
ca. 17 Kiebitze Foto 6
Weißstorch nördlich Jössen
Gruß
Hans-Jürgen Meier