Laufkäfer

Nachdem gestern bei sonnigem Wetter Zitronenfalter und die ersten geschlüpften Mauerbienen in unserem Garten herumflogen, heute beim Holzhacken ein weiterer Überwinterer: Ein Körniger Laufkäfer, der in einem Holzklotz die kalte Jahreszeit überdauert hat.

A. Bader

 

Enger Bruch – Update.

Leider wieder 2 tote Gänse im Bruch..

Haben Stefan und ich gemeldet, dazu noch ein paar Infos.

Das Veterinäramt war heute nicht zu erreichen. Die Feuerwache und die Polizeiwache in Enger sind auch nicht besetzt. Also hat Stefan die 112 gewählt und die Infos weitergereicht.

Leider hat der Kreis Herford für so einen Fall keinen „Ablaufplan“ und es wurde der zuständige Revierförster angerufen, welcher einen Jäger schickte, der halt auch nichts machen konnte.


Die toten Gänse liegen (vom Turm aus) einmal links am Rand des zweiten Teiches und in einer flachen Wasserfläche hinter dem zweiten Teich.

Aktualisierung (15.25 Uhr): Ich konnte die Dame vom Veterinäramt per Email erreichen und die Infos zu den Tieren wird an die Kollegen vom „Wochenend-Dienst“ weitergeleitet.

MfG L.E.

Enger von gestern und ein Stieglitz.

Gestern gab es im Enger Bruch natürlich nicht nur den Trubel um die toten Gänse.

Auf der Schafweide konnte man 2 Schwarzkehlchen entdecken. Das Männchen trällerte dem Weibchen schon die ein oder andere Strophe vor. Auf der Kranichwiese habe ich ihn dann durch die Äste erwischt.


Am Turm zeigte sich dann noch eine Rohrammer, die emsig nach Nahrung suchte.

Zwar im totalen Gegenlicht, aber ich konnte aus den Aufnahmen noch etwas rausholen.


Heute Morgen hörte ich dann Stieglitz Gesang im Garten. Am Fototeich blieb er kurz sitzen, leider noch kein schönes Fotolicht.


MfG L.E.

Ein Tag am Dümmer und am Ochsenmoor






Dem Aufruf von L.E. folgend machten wir uns gestern auf den Weg zum Dümmer.
An der Hohen Sieben konnten wir einige Gänsesäger beobachten und uns unbekannte Vogelrufe vernehmen. Der Holzsteg enttäuschte mich etwas, die Abbildungen gaukelten mehr Ausdehnung vor Trotzdem ein ganz schöner Ort. Weiter ging es zum Olgahafen, der mit seinen modernen Sitzblüten auftrumpft. Relativ wenig Wasservögel, (noch) keine Boote. Dann zum Ochsenmoor, neben der Ökologischen Station fiel sofort das kolossale Storchennest ins Auge, ein Storch war anwesend.
Weiter gings zum Beobachtungsturm, der Sonnenuntergang nahte und wurde zu einem sehenswerten Ereignis! Auf dem Rückweg hatten wir plötzlich das Gefühl, der Himmel würde sich verdunkeln, eine Unzahl von Vögeln, darunter viele Kraniche, flog über uns her. ein eindrucksvolles Erlebnis.
Auf dem Rückweg war das Paar auf dem Storchennest vereint.
Mit den besten Grüßen
Anneliese

Bünder Störche melden sich zurück

Das Storchenpaar weilt bereits seit einigen Tagen wieder im Bünder Elsebruch, doch erst heute Nachmittag konnte ich dort meine Aufwartung machen. Das besonderes Augenmerk galt dabei natürlich dem Männchen.Der Storch mit der Ringnummer 9X216 ist bereits zum 14. Mal zu einer Brutsaison in den Elsebruch eingeflogen. Im Jahr 2013 brütete er hier erstmals mit seiner damaligen Partnerin. Bekanntlich handelte es sich dabei um das erste Storchenpaar das sich im Kreis Herford niedergelassen hatte .Im vergangenen Jahr zählten wir im Kreis Herford 12 aktive Brutpaare, davon allein vier in Bünde. Mit wechselnden Partnerinnen hat das Bünder Storchenmännchen in den zurückliegenden Jahren insgesamt 26 Jungstörche großgezogen. Dieses Jahr scheint er zeitgleich mit einem Weibchen eingezogen zu sein. Ob es die selbe Störchin wie aus dem Vorjahr ist, kann ich bist jetzt noch nicht beurteilen.
Viele Grüße
Peter Schubert

„Großeinsatz“ im Enger Bruch!

Ganz schön was los im Enger Bruch!

Anwohner, Spaziergänger, Beobachter, Fotografen, das Veterinäramt Herford und die Feuerwehr aus Enger und Bünde!!!

Aber was war denn eigentlich los?

Ein aufmerksamer Vogelgucker entdeckte 3 tote Gänse im Gebiet und kontaktierte das Veterinäramt in Herford.

Eine nette junge Dame vom Amt kam dann auch sogleich in das Enger Bruch.

Mit den anwesenden Beobachtern und Fotografen konnten alle Stellen an denen die toten Tiere lagen entdeckt werden und der Melder bestätigte die Orte zusätzlich.

Schnell war klar, an 2 Tiere kommt man nur mit einem Boot ran.

Also kontaktierte die Dame vom Amt die Feuerwehr in Enger. Als der Feuerwehrmann eintraf, stellte sich heraus, das Enger wohl kein geeignetes Boot hat. Somit kam die Feuerwehr Bünde ins Spiel und rückte mit einer ordentlichen Mannschaft und einem Boot an.

So gelang es, alle toten Vögel zu bergen. 2 Graugänse und 1 Kanadagans.

Bereits gestern wurde in der Nähe des Bruchs eine tote Graugans in einem Garten abgeholt. Diese wird bereits untersucht, die 3 von heute dann ebenfalls.

Denn es besteht natürlich der Verdacht auf Vogelgrippe!

Sollte dem so sein, wird es in bald in der Zeitung stehen und dann droht Stallpflicht für Geflügel.


Drückt die Daumen, das keine Vogelgrippe festgestellt wird!

Wer im Enger Bruch und Umgebung tote Vögel feststellt, kontaktiert bitte, wie Peter Franzeck schon schrieb, umgehend das Veterinäramt in Herford!

Tel: 05221 13-1641


MfG L.E.

Rieselfelder Münster

Nicht ganz so viel los (wie erhofft) in den RFM heute und daher eine geringere Fotoausbeute.

Aber das Wetter war herrlich und manchmal ist es auch schön, sich einfach auf den Turm zu setzen und auf den E1 zu schauen. Da entdeckt man dann plötzlich 3 Uferschnepfen und 4 Austernfischer.

Hier mal 2 Schnappschüsse von unterwegs.

Einer der beiden Weißstörche an der Biologischen Station.


Und eine badende Kanadagans nahe der Beobachtungehütte am E1.


MfG L.E.

Große Überraschung heute


Hallo,

nachdem ich gestern auf dem Heimweg zwei Große Füchse entdecken konnte, flog mir heute die nächste Besonderheit über den Weg.

Am Köckerwald flog ein Taubenschwänzchen. Der Falter ist eigentlich ein Wanderfalter, der uns im Frühsommer erreicht und dann durch Vermehrung im Hochsommer recht häufig ist. Bei uns kann er normaler Weise nicht überwintern.

Dass das aber wohl gerade bei dem recht harten Winter geklappt hat, hat mich sehr überrascht.

LG Holger