Eben hatte ich die zweite Neuntöter Sichtung bei mir im Garten.
Die erste war ein Männchen am 13.05.25
Heute zeigte sich ein adultes Neuntöter Weibchen.
Noch ein paar Beobachtungen aus dem Garten von heute.
Ein Kleinspecht war kurz zu Besuch da.
Offenbar hat der „Foto-Teichfrosch“ den gestrigen Regen und das somit feuchte Gras genutzt und ist zurück in den Gartenteich gewandert.
Die beiden trafen sich gezielt auf einem Stein am Teichrand und leises quaken war zu hören. Hatten sich offensichtlich ein paar spannende Geschichten zu erzählen! 🐸🐸
Ein Stieglitz kam mehrfach zum trinken an den Teich.
Die Wespenspinne scheint sich bei mir im Vorgarten sehr wohl zu fühlen.
Sehr oft macht Sie Beute, dementsprechend muss das Netz geflickt oder komplett neu gesponnen werden.
Darin scheint sie sehr geschickt zu sein, mal eine Weile nicht hingeschaut, präsentiert Sie sich an leicht versetzter Stelle in einem neuen Netz.
So auch heute Morgen. Nach dem starken Regen und einigen heftigeren Windböen sitzt sie jetzt in einem prächtig großen, funkelnagelneuen Netz!
Allerdings fehlt das charakteristische Zick-Zack-Band, welches zur Stabilität, Tarnung und (durch UV Reflexion) anlocken von Beutetieren dient. Dafür hat sie in der Mitte ein ziemlich dichtes Element gesponnen. Hier nochmal als 100% Ausschnitt.
Rings um das Netz sind auch mehrere lange Spinnfäden zwischen Blüten, Blättern und Zweigen. Nur wenige sind direkt mit dem Netz verbunden.
Besonders kurios ist ein 250cm (!) langer Spinnfaden, welcher von einem kleinen Schmetterlingsflieder völlig frei hängend bis zur Buchenhecke geht.
Es ist mir völlig Rätselhaft, wie eine Spinne so etwas bewerkstelligt bekommt.
Als ich heute aus dem Fenster in den Garten schaute, sahe ich „Vader Amselhahn“ bei seiner täglichen Futtersuche. Offensichtlich hat er noch Junge zu versorgen.
Wenn er nicht grad Futter für die Kleinen sucht, genehmigt er sich angebotene Futterrosinen, trinkt und/oder badet am Teich.
Heute zeigte er aber auf einmal ein sehr komisches Verhalten. Im Rasen nahe des Teiches breitete er seine Flügel und das Schwanzgefieder extrem aus, drückte sich an den Boden und streckte den Kopf mit geöffnetem Schnabel in die Höhe.
Das Ganze wirkte, als wäre er krank oder verletzt. Dann zwischendurch kratzt und putzt er sich, dann verfällt er wieder in diese seltsame Haltung.
Ich greife schnell zu Kamera, aber plötzlich, als ob nichts gewesen wäre, geht er wieder in die Futtersuche über. Also leider keine Belegaufnahme.
Auf einmal sehe ich eine junge Blaumeise, die ähnliches Verhalten zeigt, allerdings auf der Rankhilfe, wo die Futterspender hängen.
Jetzt fällt mir nur eine Erklärung für das Verhalten der Amsel ein: Einemsen!
„Emse“ ist eine veraltete Bezeichnung für die Ameise.
Das Einemsen ist letztendlich „sich in einen Ameisenhaufen“ setzen.
Vögel wie zum Beispiel der Eichelhäher machen das häufig. Die Ameisen fühlen sich bedroht und spritzen Ihre Ameisensäure auf den Vogel. Dieses hilft gegen Milben im Gefieder.
Allerdings habe ich das noch nie bei einer anderen Vogelart als dem Eichelhäher beobachtet.
Später konnte ich noch Stare bei identischem Verhalten entdecken.
Ich habe sehr viele Ameisen im Rasen, also könnte das wirklich die Erklärung sein.
Komisch, das genau heute bei den warmen Temperaturen, dieses Verhalten so häufig zu sehen war. Ob die kleine Blaumeise das Verhalten nur nachgeahmt hat?!
Grad erst den Foto-/Spiegel-Teich gereinigt, Wasser zum Teil getauscht, Gras und anderweitigen Bewuchs gekürzt und einige Äste neu drappiert.
Bei der Reinigungsaktion sind mir sehr viele kleine Wasserinsekten und reichlich Libellenlarven aufgefallen. Da ist schon ordentlich Leben drin. Einer der beiden Teichfrösche aus dem Gartenteich ist zum Fototeich umgesiedelt.
All das lockte heute morgen eine junge (vermutlich) Gebirgsstelze an.
Über 20 Minuten lang fischte sie sich leckere „Snacks“ aus dem Wasser.
28.07. – Nachtrag.
Der oben erwähnte Teichfrosch liess sich grad beim Sonnenbad ablichten. 🐸💓🌞
an der Else bei Kirchlengern. Durch die guten Populationen in den letzten Jahren sind wir etwas verwöhnt worden. Jetzt muss man schon einiges an Zeit aufbringen um eine Brutröhre ausfindig zu machen. Viele Grüße – Peter Schubert
Guten Abend zusammen,
gestern hatten wir die Gelegenheit junge Bläßhühner auf dem mit Teichrosen überzogenen Schloßgraben vom Steinfurter Schloß zu beobachten.
Es grüßt
Anneliese