Dem Aufruf von L.E. folgend machten wir uns gestern auf den Weg zum Dümmer.
An der Hohen Sieben konnten wir einige Gänsesäger beobachten und uns unbekannte Vogelrufe vernehmen. Der Holzsteg enttäuschte mich etwas, die Abbildungen gaukelten mehr Ausdehnung vor Trotzdem ein ganz schöner Ort. Weiter ging es zum Olgahafen, der mit seinen modernen Sitzblüten auftrumpft. Relativ wenig Wasservögel, (noch) keine Boote. Dann zum Ochsenmoor, neben der Ökologischen Station fiel sofort das kolossale Storchennest ins Auge, ein Storch war anwesend.
Weiter gings zum Beobachtungsturm, der Sonnenuntergang nahte und wurde zu einem sehenswerten Ereignis! Auf dem Rückweg hatten wir plötzlich das Gefühl, der Himmel würde sich verdunkeln, eine Unzahl von Vögeln, darunter viele Kraniche, flog über uns her. ein eindrucksvolles Erlebnis.
Auf dem Rückweg war das Paar auf dem Storchennest vereint.
Mit den besten Grüßen
Anneliese
Obersee
Heute am Obersee:
Kormoran, Reiherente, Tafelente
Andreas Schäfferling
Bünder Störche melden sich zurück
Das Storchenpaar weilt bereits seit einigen Tagen wieder im Bünder Elsebruch, doch erst heute Nachmittag konnte ich dort meine Aufwartung machen. Das besonderes Augenmerk galt dabei natürlich dem Männchen.Der Storch mit der Ringnummer 9X216 ist bereits zum 14. Mal zu einer Brutsaison in den Elsebruch eingeflogen. Im Jahr 2013 brütete er hier erstmals mit seiner damaligen Partnerin. Bekanntlich handelte es sich dabei um das erste Storchenpaar das sich im Kreis Herford niedergelassen hatte .Im vergangenen Jahr zählten wir im Kreis Herford 12 aktive Brutpaare, davon allein vier in Bünde. Mit wechselnden Partnerinnen hat das Bünder Storchenmännchen in den zurückliegenden Jahren insgesamt 26 Jungstörche großgezogen. Dieses Jahr scheint er zeitgleich mit einem Weibchen eingezogen zu sein. Ob es die selbe Störchin wie aus dem Vorjahr ist, kann ich bist jetzt noch nicht beurteilen.
Viele Grüße
Peter Schubert
„Großeinsatz“ im Enger Bruch!
Ganz schön was los im Enger Bruch!
Anwohner, Spaziergänger, Beobachter, Fotografen, das Veterinäramt Herford und die Feuerwehr aus Enger und Bünde!!!
Aber was war denn eigentlich los?
Ein aufmerksamer Vogelgucker entdeckte 3 tote Gänse im Gebiet und kontaktierte das Veterinäramt in Herford.
Eine nette junge Dame vom Amt kam dann auch sogleich in das Enger Bruch.
Mit den anwesenden Beobachtern und Fotografen konnten alle Stellen an denen die toten Tiere lagen entdeckt werden und der Melder bestätigte die Orte zusätzlich.
Schnell war klar, an 2 Tiere kommt man nur mit einem Boot ran.
Also kontaktierte die Dame vom Amt die Feuerwehr in Enger. Als der Feuerwehrmann eintraf, stellte sich heraus, das Enger wohl kein geeignetes Boot hat. Somit kam die Feuerwehr Bünde ins Spiel und rückte mit einer ordentlichen Mannschaft und einem Boot an.
So gelang es, alle toten Vögel zu bergen. 2 Graugänse und 1 Kanadagans.
Bereits gestern wurde in der Nähe des Bruchs eine tote Graugans in einem Garten abgeholt. Diese wird bereits untersucht, die 3 von heute dann ebenfalls.
Denn es besteht natürlich der Verdacht auf Vogelgrippe!
Sollte dem so sein, wird es in bald in der Zeitung stehen und dann droht Stallpflicht für Geflügel.


Drückt die Daumen, das keine Vogelgrippe festgestellt wird!
Wer im Enger Bruch und Umgebung tote Vögel feststellt, kontaktiert bitte, wie Peter Franzeck schon schrieb, umgehend das Veterinäramt in Herford!
Tel: 05221 13-1641
MfG L.E.
Rieselfelder Münster
Nicht ganz so viel los (wie erhofft) in den RFM heute und daher eine geringere Fotoausbeute.
Aber das Wetter war herrlich und manchmal ist es auch schön, sich einfach auf den Turm zu setzen und auf den E1 zu schauen. Da entdeckt man dann plötzlich 3 Uferschnepfen und 4 Austernfischer.
Hier mal 2 Schnappschüsse von unterwegs.
Einer der beiden Weißstörche an der Biologischen Station.

Und eine badende Kanadagans nahe der Beobachtungehütte am E1.

MfG L.E.
Große Überraschung heute
Hallo,
nachdem ich gestern auf dem Heimweg zwei Große Füchse entdecken konnte, flog mir heute die nächste Besonderheit über den Weg.
Am Köckerwald flog ein Taubenschwänzchen. Der Falter ist eigentlich ein Wanderfalter, der uns im Frühsommer erreicht und dann durch Vermehrung im Hochsommer recht häufig ist. Bei uns kann er normaler Weise nicht überwintern.
Dass das aber wohl gerade bei dem recht harten Winter geklappt hat, hat mich sehr überrascht.
LG Holger
Vogelgrippe-Bestätigung bei Bussard in Eilshausen
Am frühen Abend war dann auch beim Veterinäramt natürlich niemand mehr, die Leitstelle der Feuerwehr hatte auch nur die mir bekannte Nr. Am nächsten Morgen dort darum gebeten, den Vogel abzuholen, was auch geschah.
BUND-Kreisgruppe Herford
Im Dickenbrock 11
32051 Herford
Tel.: 05221 / 348 726
Mail: pro-mw.owl@gmx.de
Frühling beginnt ungewöhnlich
Hallo,
heute auf dem Rückweg konnte ich den ersten Schmetterling entdecken, einen Zitronenfalter. Doch Schmetterling zwei und drei waren Große Füchse, die in Babenhausen wohl gerade aus einer Scheune, wo sie überwintert hatten, ausgeflogen sind.
Dann weiter zum Köckerhof-Teich: noch keine Erdkröte, kein Grasfrosch. Zuhause also aber doch die ersten Amphibien: Seefrösche am Teich, gleich 7 sonnten sich bei schönstem Wetter. Laut Literatur nicht gerade die ersten Amphibien im Jahr. Heute abend den Grill angeschmissen und dann kamen sie: bestimmt 10 Teichmolche und einige Bergmolche wollten Richtung Teich. Die erste Zwergfledermaus konnte ich mit dem Batdetektor auch feststellen.
Herrlich und nebenbei überfliegende Kraniche trompetend.
Gestern am Obersee auf kurzer Nachsuche nach dem wohl doch nur überfliegenden Seeadler ein Waschbär auf der Kormoraninsel. Habe ich so auch noch nicht gesehen.
LG Holger
Versmolder Bruch
Hallo zusammen,
heute am Kölkebecker Baggersee hatten unterschiedliche Wasservögel im flachen Wasser auf dem Sandboden ihre Trittsiegel hinterlassen. Im Versmolder Bruch konnten wir ca 25 Kraniche zusammen mit der gleichen Anzahl Silberreiher entdecken. Der Vogelbeobachtungsturm präsentierte sich im schönen Licht der untergehenden Sonne. Die Störche zeigten sich uns leider nicht.
Mit besten Grüßen
Anneliese
(Vor-)Frühling am Dümmer!
Bei absolut genialem Wetter ging es heute zum Dümmer.
Ich mache es kurz: Fahrt dahin!
Es sind unfassbare Vogelmengen vor Ort, abertausende Gänse, Kiebitze, Enten, Möwen.. dazu die ersten Brachvögel und Uferschnepfen. Goldregenpfeifer, Kornweihen, usw. und noch viel mehr.
Überall flogen die Feldlerchen und trällerten ihren Frühlingsgesang, einfach nur schön!!
Natürlich sind viele Vögel noch recht scheu und halten sich in größeren Enfernungen auf, aber ein paar Arten spielen doch immer wieder mit und lassen sich ablichten. Hier mal auf die schnelle ein paar Fotos.
Ein Kiebitz auf einer der vielen überschwemmten Wiesenflächen, bei der Nahrungssuche.

Einer der wenigen Wiesenpieper, der Lust auf ein Foto-Shooting hatte.

Dieser Star hatte extra vorher ein Bad genommen, damit sein Gefieder für das Foto schön glänzt!

Ein Graureiher liess sich nicht stören und blieb bei der Jagd absolut bewegungslos.

Bei einem zufälligen Treffen mit Marcel im nördlichen Teil der Dümmer Region, flogen einige Silberreiher über.

Zum Schluß ging es noch zum Steg in die „Hohe Sieben“. Dort erwischten wir tatsächlich noch die Zwergsäger, aber da Marcel eine schönere Aufnahme hat, gibt es stattdessen hier den Seeadler, welcher über dem Gebiet seine Kreise zog und für einige Unruhe unter den Gänsen sorgte.

MfG L.E.




















