Aus dem Garten kann ich auch noch etwas beisteuern. Die Vogelwelt hält sich eher bedeckt. Interessant wird vielleicht noch der Erdbeermond.
Mit besten Grüßen
Anneliese
Rostgänse
Rostgänse sind hier bei uns gebietsfremd, werden allerdings (noch) nicht als invasiv eingestuft. Dennoch sind sie attraktive Vögel mit einem tollen Federkleid. Im NSG Barrelpäule bei Halle/W. fliegt derzeit ein Paar laut rufen umher, allerdings konnte ich keine Jungvögel ausmachen.
A. Bader
Buntspecht zum Anfassen!
Gartenhabicht!
Schaue vorhin durch das Wohnzimmerfenster und sehe einen Greifvogel in einer Kirsche landen.
Kamera mit kleinem Objektiv geschnappt und durch die Schuppen angeschlichen, Belegaufnahme vom Habicht im Kasten!
Näher ran, noch näher, noch näher!
Zurück und andere Kamera mit großem Objektiv holen.
Ran, ran, ganz nah ran. Ich stehe völlig frei auf dem Rasen, die beiden Katzen turnen um mich herum. Den Habicht stört das alles nicht, er schaut sich nur verwundert die Katzen an.
Noch eine „Belegaufnahme“ aus Luftlinie ~10 Meter.

Kennt mich wohl schon! 😉
MfG L.E.
HF-Laar: Schwarzmilan (?)
gestern gegen 1500 war an den Bexternhöfen in HF-Laar ein Schwarzmilan unterwegs. Da gleichzeitig auch ein Rotmilan über den frisch gemähten Wiesen kreiste, waren die Unterschiede deutlich erkennbar: etwas kleiner, kaum gegabelter Schwanz, generell dunkelbraun, kein rostrot am Steiß usw.
Kann das sein? Eigentlich habe ich ja mal gelernt / gelesen, dass Schwarzmilane eher ans Wasser gebunden sind, aber ich bin mir doch relativ sicher (die berühmten 80%), dass es sich um einen Vertreter dieser Art gehandelt hat… natürlich hatte ich keine Kamera dabei.
Was meint ihr, ist das möglich hier in der Gegend und dann auch noch mehr oder weniger mitten in der Brutzeit?
Danke schon mal & viele Grüße,
Uwe
Bock auf Brombeere!
Eben noch erzählt mir mein Nachbar, das ein Rehbock sich gestern Abend an den Rosen in seinem Vorgarten zu schaffen gemacht hat.
Den Kollegen sieht man hier tatsächlich öfter. Bei mir frisst er die frischen Triebe der wilden Brombeere und heute auch mal ein wenig Abschnitt aus den Hochbeeten. Salat mag er also auch!

Während er sich an der Brombeere labte, schlich ich mich mit Kamera an und schaffte es bis auf 9m an ihn ran und wartete.
Schon langsam einen lahmen Arm vom Kamera+Objektiv hoch halten, war er endlich satt und lief am Zaun entlang. Jetzt bloss keine Bewegung, nicht zu laut atmen und ja aufpassen, das kein Ästchen unter den Schuhen knackt. Er hielt kurz inne und schaute mich direkt an!

Da die Kamera beim Auslösen kein Geräusch macht und ich zur Salzsäule erstarrt war, schöpfte er keinen weiteren Verdacht und machte sich wieder auf den Weg.

Am Gartentörchen angekommen schaute er aber noch einmal nach dem Rechten!

Erst hier fiel mir wirklich auf, wie klein so ein Rehbock eigentlich ist.
Vom Feldhasen, der die letzten 3 Tage immer wieder durch den Garten marschierte, habe ich leider noch kein Belegfoto.
Derweil bastel ich schon mal an einem Holzschild:
Wildgehege Bardüttingdorf
MfG L.E. 😁
Enger Bruch
Am gestrigen schwül-warmen Abend schauten wir wieder im Enger Bruch vorbei. Was sofort ins Auge fiel, war ein Banner auf der Brücke vor dem Gitter liegend, ohne jede Befestigung. Wir konnten das Teil lediglich mit zwei Knüppeln notdürftig sichern, schade, wenn es von der nächsten kräftigen Windböe in den Bach befördert würde. Der Sonnenuntergang krönte dann den heißen Tag.
Beste Grüße Anneliese
Gartentag Bardüttingdorf!
Eigentlich hatte ich ja gehofft, das heute mal ein Gänsegeier überfliegt, aber die Weißstörche auf dem nahen Pferdehof sind vermutlich froh, wenn sich die Kollegen hier nicht blicken lassen!
Trotzdem gibt es immer etwas zu entdecken/beobachten/fotorafieren.
So zum Beispiel die Grauschnäpper, die bezüglich brüten einfach nicht „aus den Puschen kommen!“

Der Buntspecht Nachwuchs ist hingegen schon komplett selbstständig und kennt die Futterstellen ganz genau.

Nachdem der Landwirt das geschnittene Gras zum dritten mal gewendet hat, war sofort wieder ein Rotmilan „am Start“. Dieses mal nicht „TE“, sonder ein unberingtes Exemplar.
Die Kollegen fliegen so tief, das formatfüllende Aufnahmen kein Problem darstellen.

Ebenfalls sehr aktiv, waren die kleinen Erdkröten.
Viele verliessen den Gartenteich. Dieser hier machte sich das Leben besonders schwer und erklomm senkrecht die „Eiger Nordwand“!

Ein krönender Abschluss des wunderbaren Sommertages sollte eigentlich der Sonnenuntergang sein.

Doch ein aufziehendes Gewitter, hinter dem Teuto, über Halle, stahl ihm (fast) die Show!

Hoffentlich hat der stürmische Wind nicht zu sehr in Andreas‘ Garten gewütet!
MfG L.E.
NSG Grube Mittelweser
garden „swallowing“
Ich weiß zwar nicht, ob es den Begriff „swallowing“ überhaupt gibt, aber in Anlehnung an den Begriff „birding“ wäre das ja passend. Im Garten ist derzeit bei heißen Temperaturen die Schmetterlingsfauna recht aktiv. Seit Wochen fliegen Falter des Jakobskrautbären durch den Garten auf der Suche nach geeigneten Pflanzen für die Ablage der Eier, gestern das erste Taubenschwänzchen an Blüten der Roten Lichtnelke und ein seltener Gast: Ein Großes Ochsenauge saugte Nektar aus einer Brombeerblüte. Dieser Falter war im letzten Jahr auffallend selten.
A. Bader


















