Haus(tür)rotschwanz, Schwanzmeisennest & Nistkasten!

Eben sass ein junger Hausrotschwanz direkt vor der Haustür.

Schnell eine Kamera geholt, aber durch Butzenscheiben fotografieren macht keinen Sinn.

Also vorsichtig die Tür geöffnet, der kleine Piepmatz blieb sitzen und ich konnte ihn ablichten.


Hier noch ein 100% Ausschnitt der Originalaufnahme.


Als ich grad noch im Garten war und 2 unbenutzte Nistkästen umgehangen habe, entdeckte ich etwas auf der Rasenfläche.

Wie vermutet, haben die Schwanzmeisen in einer der großen Kiefern gebrütet.

Nun waren Sie schon seit ein paar Tagen nicht mehr da und eine Windböe hat ganz frisch das Nest aus der Kiefer gefegt.

Ein aus Flechten, Moosen, Spinnweben und Federn gefertigtes, sehr filigranes Nest. Man mag es kaum in die Hand nehmen, so weich und elastisch ist alles.


Öffnet man den Eingang vorsichtig, entdeckt man ein Himmelbett Marke „Daune gut, alles gut!“.


Vor dem heftigen Regen-/Graupelschauer vorhin, brachten sich die Tiere im Garten in Sicherheit.

In dem grad frisch umgehängten Nistkasten machte es sich ein Eichhörnchen bequem und schlief erst einmal eine Weile.


MfG L.E.

Artenliste erweitern, am Dümmer!

Spontan heute auch zum Dümmer gefahren. Da ich das mit „Auto aus der Werkstatt abholen“ verbunden habe, war ich etwas später da.

Zuerst einmal durch die Einbahnstraße, aber gleich weiter zur Ökologischen Station. Von da aus zum Beobachtungsturm und sich den netten Kollegen angeschlossen. Grüße an die Koryphäen aus dem Münsterland!

Die grobe Ecke, wo der Rallenreiher sich aufhält, konnte man erfahren, aber er hatte sich schon einige Zeit nicht blicken lassen. Dann entdeckte ich einen Rehbock, der quer durchs Gebiet lief.

„Der scheucht uns gleich den Reiher auf!“, meinte ich nur. Und tatsächlich, erst nur den lange Hals gesehen und dann flog der Rallenreiher ein kleine Runde. Nur 5 Minuten und die Artenliste: +1 !

Belegaufnahme erspare ich Euch, da gibt es viele tolle Aufnahmen auf Ornitho.de

Nächste Runde durch die Einbahnstraße und zu den (wenigen) Beobachtern.

Sofort waren die seltsamen Rufe des Zwergsumpfhuhns zu hören. Artenliste: +2 !

Hier habe ich leider nicht einmal eine Belegaufnahme. Die Kollegen vor Ort meinten, 6 Uhr wäre eine gute Zeit. Ich denke, da werde ich bei passendem Wetter noch einen Versuch wagen.

Fototechnischen „Beifang“ gab es natürlich auch. Wie diese Ringelnatter, im Naturgarten der ökologischen Station.

Etwas irritiert war ich wegen des milchigen Auges.

Aber nach einiger Recherche kam heraus, das die Ringelnattern eine Hautschuppe vor dem Auge haben, die sogenannte „Praeocculare“. Kurz vor der Häutung schiebt sich Flüssigkeit unter diese Schuppe, was zu einer kurzfristigen Sehbehinderung führt.

Viele Rotschenkel im Gebiet, ein Exemplar landete immer wieder auf dem selben Zaunpfahl.


Auch eine Bekassine konnte ich erwischen!


Direkt hinter dem Schotterparkplatz präsentierte sich ein Blaukehlchen!


Kiebitz-Nachwuchs konnte man auch sehr gut beobachten/fotografieren.


MfG L.E.

Großer Run auf den Dümmer wegen zweier Raritäten

Seit drei Tagen hält sich im Ochsenmoor am Dümmer eine echte und eine ziemliche Rarität auf:

Ein Zwergsumpfhuhn, welches in ganz Deutschland 0-1 Mal pro Jahr laut ornitho entdeckt wird und ein Rallenreiher.

Erst verhinderte der starke Wind, dass die vielen Vogelinteressierten auf ihre Kosten kamen. Ich habe es nur zweimal Nachmittags gehört, also los zur Station zum Rallenreiher. Auch der war erst nicht zu finden, flog dann aber ein und ich konnte ihn fotografieren und durch das Spektiv filmen.

Also wieder zurück zum Zwergsumpfhuhn. Die vielen Ornis guckten immer noch angestrengt auf die gleiche Stelle, also setze ich mich gemütlich dazu und keine 3 min später tauchte es einmal aus der Deckung auf, mit den Augen garnicht zu sehen, hielt ich einfach mit der Kamera in die Ecke und das Huhn verschwand nach 1,5s. Später kam es dann tatsächlich noch aus der Deckung in den vorderen Bereich und trotz schlechtem Licht und dem direkten Gegenlicht und der sehr raschen Bewegung konnte ich es auch da einmal fotografieren. Super gelaufen.

Die Münsteraner konnten später sogar noch 6 Nachtreiher einfliegen sehen und filmen.

LG Holger

Unbekanntes Opfer



Heute in Hörste bei Halle lagen mitten auf dem Weg die Überreste eines toten Vogels. Täter und Opfer sind nicht bekannt. Bei dem Opfer könnte es sich um eine Eule handeln, beim Täter möglicherweise um einen Raubsäuger. Darauf deuten zumindest die stumpfen, offenbar abgebissenen Federkiele hin. Hat jemand eine Idee?

Viele Grüße

A. Bader

Nachwuchs im Garten & im Bruch.

Überall kann man derzeit Vogelnachwuchs beobachten.

Bei mir im Garten ständig an den Futterstellen präsent, die Buntspechte!


Aber auch bei einem Kurzbesuch im Enger Bruch konnte man merken, in welcher Phase sich die Vögel aktuell befinden.

Diese Dorngrasmücke beäugte mich sehr kritisch, als ich wegen Ihres Warnrufes kurz stehen geblieben bin.

Ziemlich sicher war Ihr Nest ganz in der Nähe, also schnell ein Foto gemacht und weitergezogen.

Die jungen Bluthänflinge sind schon flügge und werden von den Altvögeln gefüttert.

Bin sehr gespannt, was wir noch so alles in diesem Jahr an Vogelkinder zu Gesicht bekommen.


MfG L.E.

Kernbeißer, Jungvögel


Noch eine Familie im Garten: Seit Tagen kommen regelmäßig 3 adulte (2x Männchen, 1x Weibchen) Kernbeißer an die Futterstelle (Sonnenblumenkerne) und verschwinden dann mit Futter in den umliegenden Büschen. Heute traute sich erstmals für wenige Minuten ein juveniler, flügger  Kernbeißer aus der Deckung. In den nächsten Tagen wird sich das sicherlich ändern, dann werde ich wohl auch sehen, wie viele Jungvögel von den Eltern noch gefüttert werden.

A.- Bader