Garten von gestern.

Endlich mit den Helgoland Bildern durch, da war dann gestern mal Zeit für den Garten.

Überall zwitschert und flattert es, die Vögel sind größtenteils mit der Beschaffung von Nahrung für den Nachwuchs beschäftigt.

Die Blaumeisen scheinen froh über den angebrachten Schutz zu sein, bringen kräftig Nahrung ins Nest und fliegen mit dem Kot der Jungen wieder heraus.


Auch die Kleiber füttern weiterhin mit vollen Kräften!

Wann wohl die Kleinen so weit sind?


Da sitze ich so am Rand der Teichterrasse und sehe nahe der Kopfweide 2 Teichfrösche, die auf dem Rand der Folie die wärmende Sonne geniessen.


Beim Prüfen der Fotos in der Kamera, bemerkte ich eine Bewegung im Augenwinkel.

Direkt neben mir schlüpft eine Libelle aus ihrer Larvenhülle.

Eine denkbar schlechte Ecke, denn da kommt sie gar nicht so weit nach oben um die Sonne komplett zu nutzen.

Also schnell mal einen schönen Zweig gesucht und am Teich in den Boden gesteckt.

Mittels eines weiteren kleinen Astes die Libelle aufgenommen und an den größeren Zweig gesetzt.


Hier konnte sie sich in aller Ruhe im schönsten Sonnenschein entfalten.


Nach insgesamt ca. 2 Stunden war es dann soweit und die Libelle, vermutlich ein Plattbauch, erhob sich das erste Mal in seinem Leben in die Lüfte!


MfG L.E.

Hausrotschwanz – Vogel des Jahres 2025


Hausrotschwänze sind derzeit voll mit der Aufzucht ihrer ersten Brut beschäftigt. Wer Näheres über diesen hübschen Vogel erfahren möchte, kann sich den 62. Vereinsbericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V. anschauen und ggf. herunterladen unter: 

https://www.nwv-bielefeld.de

Die aktuellen Fotos zeigen einen männlichen und weiblichen Hausrotschwanz in Versmold. 

A. Bader 

Noch ein Drama am Nistkasten



Auch bei uns hat sich ein Drama zugetragen, leider mit keinem guten Ausgang. Zweimal hatte ich schon den Specht in den von Kohlmeisen besetzten  Kasten schauen gesehen, aber er entfernte sich immer wieder, heute Morgen nun mein Entsetzen. Kann vielleicht jemand einen Tipp geben für eine Einfluglochverkleinerung an so einem Betonnistkasten?
Mit besten Grüßen Anneliese

Blaumeisen in Not?

Zurück von einer wunderbaren Helgoland Exkursion, ging ich heute das erste mal nach unten in den Garten um nach dem Teich zu schauen. Viele Algen, aber sonst alles okay.

Als ich mich umdrehte um nach dem Nistkasten in dem die Blaumeisen brüten zu schauen, trifft mich fast der Schlag.

„Ach du Schei.. benkleister!!“


Na da hat einer ganze Arbeit geleistet…

Vermutlich hat einer der vielen Buntspechte das Gelege ausgeräubert.

Als ich dann näher heran ging um den Schaden zu begutachten, fliegt plötzlich einer der Altvögel mit Nahrung an!


Nanu, hat er trotz Brutverlust weiter den Instinkt zu Füttern??

Da höre ich aus dem Kasten leise Bettelrufe! – ??? – Da sind ja noch welche drin!

Okay, das kann so nicht bleiben! Ganz schnell ein kleines Stück Holz zurechtgesägt, 4 Schrauben rein, Leiter und Akkuschrauber holen.

Als ich die Leiter anstellte, habe ich nur ganz kurz hineingeschaut, denn der Altvogel war schon wieder mit Futter im Anflug. 3-4 kleine, aber schon befiederte Mini-Meisen konnte ich entdecken.

Damit es ganz schnell geht, habe ich extra kein Foto der kleinen Federbällchen gemacht. <- !

Platte vorgeschraubt und dann sofort weg vom Kasten.


Es brauchte nur 3 Anflüge, dann hat die Blaumeise die Veränderung akzeptiert und die Fütterung fortgesetzt!

Wirklich erstaunlich, das da überhaupt noch Jungvögel drin sind, ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet.


MfG L.E.

Nutria auf Feuchtwiese


Heute Abend in den Feuchtwiesen in Hörste bei Halle. Ein Nutria ließ sich bei der Nahrungsaufnahme auf einer abgemähten Wiese gar nicht stören. Offenbar kann er nicht so gut sehen und hören, sodass er mich recht nahe heran ließ. Als er mich dann doch bemerkte, „gallopierte“ er gemächlich davon Richtung Wald.

A. Bader

Mauersegler in Not

Die aktuelle Wetterlage macht es mit 4 – 8 Grad und vielen Niederschlägen für Mauersegler nahezu unmöglich, fliegend Insekten zu fangen. Ich habe ein Pärchen – wahrscheinlich dasselbe wie 2025 – im Kasten mit Kamera überwacht und sehe, dass sie fast den ganzen Tag liegend verbringen. So sparen sie unnötigen Kalorienverbrauch durch sinnlose Jagdflüge. Aber werden ihre Fettreserven so lange reichen, bis es wieder besseres Seglerwetter gibt? Wenn man Ihnen zuschaut, möchte man gerne einen Infrarotstrahler montieren oder ihnen ein paar Motten durchs Einflugloch blasen….

Carsten Cordes