Riskanter Nestbau einer Kohlmeise





Wenn es schon Hühner mit Warnwesten geben soll, dann wäre meine Empfehlung für diese Kohlmeise, einen Schutzhelm beim Sammeln von Nistmaterial zu tragen. Aber es ging gut aus: Kopf ok, flauschiges Nistmaterial noch im Schnabel.
Wie fast jedes Jahr zupfen Kohl- und Blaumeisen gerne am vorösterlichen Dekoflausch aus Naturstoffen. Auch der Nistkasten auf Balkonien wird wieder angenommen. Im letzten Jahr gab´s Sechslinge 😉 Spässken wünscht KrisK

Rothalstaucher doch noch da und eine Steppenmöwe auf Kurzbesuch

Hallo,

heute war ich kurz mit drei Kindern im Bruch, um ein bisschen Vögel zu beobachten und natürlich auch bestenfalls den Rothalstaucher zu präsentieren.

Leider war auf allen einsehbaren Flächen kein Rothalstaucher zu finden.

Ganz am Schluss vom Querweg aus, konnte ich dann doch noch den Rothalstaucher entdecken und da man über Hindernisse gucken musste, den Taucher auf Huckepack durch das Spektiv präsentieren. Er war auf den nördlichen Teichen hinter dem Bach und ruhte. So dass man noch hoffen kann, dass er bleibt (zumindest bis zur Exkursion von Holger und Klaus am Sonntag).

Näher ran kam eine Steppenmöwe, die sofort von den Kiebitzen vertrieben wurde und nach 3 Anläufen dann verschwand.

LG Holger

„Gschichtn ausm Kleibergarten!“

Gestern war der Kleiber noch kräftig am renovieren. Die Haustür scheint jetzt perfekt zu sein, aber am Rahmen musste auch noch was verfugt werden.


Als ich noch was am Gartenteich basteln musste, welcher sich direkt neben der Kirsche mit der Nisthilfe befindet, reagierte das Pärchen sofort auf diese Störung und hielten sich in der Nähe versteckt. Ziemlich blöd, die Teichterrasse ist ja auch direkt nebenan.

Sofort entdeckte ein Blaumeisenpaar die frisch renovierte „Wohnung mit Waldblick“!

Inspizierte diese und entsorgte auch gleich Teile des bereits eingetragenen Nistmaterials der Kleiber.

Habe dann schnell alle arbeiten erledigt und mich aus dem Bereich entfernt.

Schnell kamen die eigentlichen Hausbesitzer wieder!


Das Eigenheim scheint nun perfekt zu sein, es wird aktuell Nistmaterial in Form von trockenem Laub eingetragen.


Aufnahmen mache ich nur aus ~40m Entfernung um die Tiere nicht zu stören, versuche aber gelegentlich am Kirschbaum vorbeizugehen, damit sich die Vögel an meine Anwesenheit gewöhnen.

Möchte einerseits ja auch meine Teichterrasse diesen Frühling nutzen und natürlich auch ein paar schöne Fotos der Kleiber machen. Vielleicht ja auch später dann von den flüggen Jungvögeln!


MfG L.E.

Dümmer – weitere Fotos.

Hatte noch Muße und habe eine zweite Rutsche Bilder bearbeitet.

Angefangen mit Damwild in den Meller Bergen, zufällig auf der Fahrt zum Dümmer entdeckt.

Eine Gruppe stand direkt neben der Straße auf einer großen Lichtung. Leider habe ich nur drei aufs Foto bekommen.

Diesen Grünfink habe ich im Naturgarten der Ökologischen Station aufgenommen.

Für die helle Aura um den Vogel sorgte der Weißstorch, welcher auf der Nisthilfe stand.

Im Ochsenmoor singen reichlich Rohrammern.


Nördlich des Dümmers konnten zahlreiche Kampfläufer beobachtet werden. Leider recht weit weg.


Im Gebiet auch immer mal wieder Hohltauben, welche extrem misstrauisch sind.


Ein letzter Besuch im Naturgarten, brachte noch dieses Foto einer Rötelmaus (?).



MfG L.E.

Dümmer – 18.03.2026

Heute mal wieder zum Dümmer gefahren, das Wetter Top und die Vögel kooperativ.

Wieder viele nette Menschen getroffen! Grüße an alle und besonderen Dank an Uwe Schneider für das Zeigen der Sichelente durchs Spektiv!


Bei tollem Licht konnten unter anderem folgende Arten abgelichtet werden.

Rotschenkel.


Kiebitz.


Uferschnepfe.


Wiesenpieper.


Heckenbraunelle.


Weißstörche.


MfG L.E.

Enger Bruch – 17.03.2026

Da ich eh nach Enger musste, habe ich vorher einen Abstecher in das Enger Bruch gemacht.

Durch die ganze Geschichte mit der Vogelgrippe, achtet man aktuell irgendwie genauer auf „seltsames Verhalten“ bei unseren gefiederten Freunden.

Auf dem Weg zum Turm saß eine weibliche Amsel mitten auf dem Weg und machte keinerlei Anstalten zu flüchten. Ich ging in ~50cm an ihr vorbei und erst dann hüpfte sie einen knappen Meter auf die Seite.

Nach einem kurzen Rundblick vom Turm aus, ging es weiter und mir fiel bei einer Graugans auf der Kranichwiese etwas rotes an der Brust auf.

Offensichtlich hat das Tier eine Art Gummiband oder ähnliches um den Hals.

Es schien sie nicht zu beeinträchtigen, aber die Versuche dieses Band in das Gefieder zu integrieren waren selbstverständlich nicht von Erfolg gekrönt. Am liebsten würde man einfach hingehen, ihr gut zureden und diesen Störfaktor entfernen.

Mir kommen da immer die armen Basstölpel auf Helgoland in den Sinn, wenn sie bunte Plastikschnüre aus dem Meer fischen und daran teilweise elendig zu Grunde gehen.

Als ob das nicht reichen würde, war auch bei diesem Zilpzalp nicht alles 100%ig normal.

Kann sich jemand erklären, was da mit dem Gefieder am Schnabel los ist? Sieht irgendwie „verklebt“ aus.

Gottlob war bei dieser Kohlmeise alles in Ordnung!


Auch diese Bachstelze war putzmunter und landete später gut einen Meter von einer anwesenden Fotografin und mir entfernt auf der Brücke am Turm.


Ebenfalls an der Brücke lässt sich diese Bisamratte beobachten.


Immer wieder schwimmt sie unter der Brücke her und manchmal geht sie dann an Land und lässt sich frische Gräser schmecken.


MfG L.E.

Maurermeister der Natur!

Seit einigen Tagen kann ich einen Kleiber dabei beobachten, wie er feuchte Erde sammelt und damit wegfliegt. Ein Maulwurfshaufen neben dem „Hühnerhaus“, welcher durch die steten Tropfen vom Dach aufgeweicht ist, dient ihm als Rohstoffquelle.


Heute konnte ich sehen, wohin er mit dem Baumaterial fliegt.

Der Starenkasten am Kirschbaum hat es ihm offensichtlich angetan und nun geht es an den Innenausbau.


Der Name des Kleibers leitet sich vom mittelhochdeutschen Verb „kleiben“ ab, was soviel wie kleben oder befestigen bedeutet. Historisch wurden Handwerker, welche Fachwerkhäuser bauten, auch als Kleiber oder Lehmkleiber bezeichnet.

In der Regel wird vom Kleiber ein zu großes Einflugloch von z.B. alten Spechthöhlen oder eben Nistkästen damit verkleinert. Dies soll vor Spechten und auch Fressfeinden wie dem Marder schützen.

Mal schauen, ob auch hier das Einflugloch verkleinert wird. (Aktualisierung: Ja, er macht Innen die Öffnung kleiner!)


MfG L.E.

Großes Torfmoor – Blaukehlchen singen


Das Wetter am heutigen Sonntag versprach ab und an Sonnenschein. Nunja, besser als ständig Grau in Grau. Daher auf zum Großen Torfmoor, vielleicht sind die Moorfrösche noch blau. Im Ergebnis – die Frösche waren ab und an zu hören. Gesehen habe ich sie nicht. Dennoch wurde es spannend, denn aus vielen Ecken im Moor waren sie zu hören: die Blaukehlchen! Noch schöner: sie zeigten sich, blieben tatsächlich für einige Aufnahmen sitzen. Auch wenn das Licht, die Sonne nicht mitspielten – es war ein schönes Erlebnis, wieder Blaukehlchen sehen zu können. KrisK