Habicht – Bardüttingdorf!

Nach dem Hochbeet bepflanzen noch gegossen und mit der Gieskanne runter zur Teichterrasse, der Oleander braucht auch nen Schluck.

Plötzlich fliegt 5m über mir ein Greifvogel an und landet in einer der großen Kiefern.

Ein Habicht!


Ich konnte seelenruhig wieder hoch zum Haus, einmal rum, eine Kamera holen und wieder zurück. Der Vogel hat sich überhaupt nicht von meiner Anwesenheit stören lassen und hielt wohl Ausschau nach jungen Amseln.

Ich vermute, dass es einer der Altvögel ist, die in der Nähe brüten. Die Suche nach Nahrung für den Nachwuchs war vermutlich wichtiger als ich mit meiner Gieskanne!

Nachtrag:

Ein junger Buntspecht kam vorhin noch an den Teich um zu trinken und versuchte auch zu baden. An der Stelle wo er zum Wasser ging, klappte das leider nicht so gut. Aber das wird er schon noch lernen.


MfG L.E.

Froschkonzert am Dümmer

Bei dem warmen Wetter sind die Teichfrösche am Dümmer so richtig in Balzlaune. In den Gräben am Aussichtsturm-Ochsenmoor balzen ein paar dutzend Teichfrösche und vollführen spektakuläre Verfolgungsjagden. Zwischen den blühenden Wasserfedern ein herrlicher Anblick und ein ohrenbetäubendes Klangerlebnis.

A. Bader 

Mehlschwalben – Bardüttingdorf.

Auch in diesem Jahr sind wieder Mehlschwalben in großer Anzahl hier.

Immer wieder werden Dachüberstände angeflogen, ob nur zur Nahrungs- oder auch Nistplatzsuche kann ich nicht beurteilen.

Für den Fall der Nistplatzsuche habe ich mir überlegt, mal einen Versuch zu wagen.

Gestern auf die schnelle eine Nisthilfe aus Restholz „zusammengeklöppelt“ und knapp unter dem Dachüberstand angebracht.


Für Material zum „Innenausbau“ ist ebenfalls gesorgt!

So nah, wie die Mehlschwalben hier vorbeisausen, sollten Sie mein Angebot zumindest erkennen können.

Ob es wirklich angenommen wird, bleibt abzuwarten.

Schaun mer mal!


Schöne Pfingsten!


MfG L.E.

Sportplatz (BI.) Dornberg

Hier habe ich in meiner Jugend große Erfolge gefeiert. Zum Beispiel das 0:15 in einem spannenden Pokalkrimi gegen Arminia.
Heute wollte ich hier nach besonderen Vögeln lauschen und habe mir gedacht, dass es am frühen Pfingstsonntag Morgen sehr ruhig ist. Irrtum! Um halb 8 begann der Landwirt nebenan mit einem großen Trecker die Wiese zu mähen.
Ich habe den Sportplatz einmal sehr langsam umrundet, aber leider nichts außergewöhnliches feststellen können. Bezüglich der interessanten Rufe die Sabine hier kürzlich gehört hat, kann ich also nur mutmaßen. Der junge Grünspecht den ich gesehen habe? Eine Singdrossel? Wer sehr gerne Ornis zum Narren hält ist der Eichelhäher. Oder es war tatsächlich eine Rarität die hier kurz gerastet hat… 
Schöne Pfingsten wünscht,
Dirk Wegener

Einbruch ins Bienenhotel




An mehreren gefüllten Brutröhren meines kleinen Bienenhotels machte sich heute eine Schlupfwespe, vermutl. Dolichomitus sp., zu schaffen. Zunächst wurden die Röhren mit den Fühlern inspiziert, um danach den haardünnen Legestachel in geschickter Weise in diese einzuführen. Faszinierend, wie dieses schlanke Insekt den Legestachel applizieren kann! Nach vollbrachter Tat wurde das „Tatwerkzeug“ wieder im  passenden „Futteral“ verpackt. Es bleibt abzuwarten, was sich letztlich  in den Röhren entwickelt!

MfG

Manfred Kolleck

Dümmer / Ochsenmoor – 22.05.2026

Da jetzt am Wochenende rund um den Dümmer wohl buchstäblich „Die Hölle“ los sein wird, sind wir heute recht früh losgefahren und haben ein wenig im Ochsenmoor fotografiert.

Heftig, wie hoch der Bewuchs schon ist, aber Gräben, Wasserflächen und die vielen Zaunpfähle, sind ein Garant für schöne Beobachtungen und natürlich auch Fotos.

Die direkt am Graben der Einbahnstraße brütenden Höckerschwäne haben Nachwuchs.

Da kann man nun wirklich nicht von „hässlichen Entlein“ sprechen!


Auch schön zu fotografieren, sind die Schafstelzen, welche auf den Blättern der gelben Teichrose nach Nahrung ausschau halten.


Überall sieht man Blessrallen-Nachwuchs, der von den Altvögeln liebevoll gefüttert wird.


Schilfrohrsänger präsentieren sich auch abseits der Schilfbestände und tragen Ihren abwechslungsreichen Gesang vor.


Die Rohrammer Männchen pflegen ihr Prachtkleid, um bei den Damen gut anzukommen!


Ein wirklich herrlicher Tag am Dümmer!

Nur auf die Mückenstiche im Garten der Ökologischen Station, bei dem (erfolgreichen) Versuch eine Belegaufnahme vom Gelbspötter zu bekommen, hätte ich verzichten können!! 😉

Liebe Grüße nochmal an Andreas Bader und die vielen anderen Menschen, die wir heute wieder getroffen haben.


MfG L.E.

Genau einen Tag zu spät




Gestern auf der Exkursion des Nabu haben wir vergeblich den Sumpfrohrsänger gesucht, der ist gleich mit vier Sängern heute Nacht eingeflogen und sang an allen gewohnten Stellen.

Schade für die Exkursionsteilnehmer. Aber wer den hören will:

Die nächsten Tage lohnt das Gebiet auf alle Fälle.

Liebe Grüße Holger