Gestern Abend im Enger Bruch, die Schwanenfamilie geht ins Nachtquartier. Auf dem zweiten Foto fehlt ein Bummler.
Es grüßt Anneliese
Dümmer – 11.06.2026
Gestern doch noch einen Versuch gemacht, vom Zwergsumpfhuhn ein Belegfoto zu bekommen.
Leider erfolglos, der kleine Vogel lebt sehr versteckt. Ein anwesender Foto-Kollege hat ihn in einer Schrecksekunde am Rand des Bewuchses gesehen und erwischt. Der stand aber auch über Stunden da.
Viele Beobachter und Fotografen überall aus Deutschland waren vor Ort. Autokennzeichen aus Cuxhaven oder dem tiefsten Bayern, alles dabei!
Neben diesen Raritäten lassen sich vor allem „Pfahlsitzer“ aufnehmen. Wegen des hohen Bewuchses überall, dienen die Weidepfähle als Sitzwarte. Von da aus haben die Vögel einen schönen Überblick und können rechtzeitig vor Angreifern warnen.
Die Blässrallen lassen sich währenddessen die Blüten der gelben Teichrose schmecken.

Nachdem Fisch- und Seeadler abgezogen waren, nutzte ein Rotschenkel die Ruhe für ein Nickerchen.

Schafstelze und Bekassine waren hingegen stets aufmerksam!


Die jungen Rauchschwalben streckten ihre Flügel, bevor es wieder auf die Jagd nach Insekten ging.

Die Häutung der Ringelnatter scheint abgeschlossen zu sein, zumindest lag dieses Weibchen an fast gleicher Stelle.

Besucher des Naturgartens freuen sich immer sehr, wenn man auf die Anwesenheit der Schlangen hinweist.
MfG L.E.
Blauflügelprachtlibelle bei der Partnerwerbung
Hallo,
heute auf dem Heimweg am Bach Blauflügel Prachtlibellen bei der Partnerwerbung beobachtet.
Sieht aus, als wenn die Kommunikation ungefähr so lief:
Und, kommste mit?
Na gut.
😉
LG Holger
NAJU Bielefeld Recker Moor 6.6.2026 und Tagesthemen vom 09.06.2026
die NAJU war am letzten Samstag im Recker Moor unterwegs. Wir wurden von einem TV-Team begleitet und waren am 09.06.2026 in den Tagesthemen.
Hier der Link zu dem Beitrag:
https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1596148.html
Das besondere: beide Male waren Jonathan und Joscha die Guides. Und die haben das richtig toll gemacht!
(Und wer es noch nicht gehört hat, wir hatten auch vor einigen Wochen Begleitung von Radio Bielefeld: https://www.radiobielefeld.de/aktionen/naturschutzjugend-naju-bielefeld.html)
Hier die Artenliste vom 06.06.2026, in Begleitung des Fernsehteams:
- Buchfink g
- Pirol g
- Wiesenpieper
- Kuckuck (3 im Überflug 😎WOW😎)
- Schwarzkehlchen
- Turmfalke
- Zilp Zalp g
- Fitis
- Krickente
- Neuntöter
- Brachvogel (mit Jungvögeln !)
- Feldlerche g
- Mönchsgrasmücke
- Rabenkrähe
- Dorngrasmücke
- Rauchschwalbe
- Gartengrasmücke g
- Weißstorch
- Schafsstelze
- Mäusebussard
- Rohrweihe
- Rotmilan
- Hohltaube
- Misteldrossel
- Blaukehlchen (inkl. Jungvogel)
- Buntspecht g
- Kohlmeise g
- Blaumeise g
- Baumfalke
- Amsel
- Singdrossel
- Stockente
- Kiebitz
- Seeadler (Zwei 😎).
- Rotschenkel g
- Steinkauz
- Goldammer
- Austernfischer
- Sumpfrohrsänger
- Gelbspötter g
- Fasan
- Bluthänfling
- Rohrammer
- Rotkehlchen
- Elster
- Gartenbaumpieper
- Grauschnäpper
- Ringeltaube.


Und hier die Artenliste vom 28.06.2025:
- Amsel
- Blaukehlchen
- Schwarzkehlchen
- Braunkehlchen
- Grünfink
- Neuntöter
- Kuckuck g
- Kleinspecht
- Mäusebussard
- Wiesenpieper
- Hohltaube
- Schafstelze
- Elster
- Rotmilan
- Kiebitz
- Turmfalke
- Baumfalke
- Lachmöwe
- Bluthänfling
- Klappergrasmücke
- Dorngrasmücke
- Ringeltaube
- Rohrweihe
- Baumpieper
- Gartengrasmücke
- Bachstelze
- Dohle
- Fasan
- Buchfink
- Gelbspötter
- Kohlmeise
- Blaumeise
- Brachvogel
- Zilpzalp
- Fitis
- Rohrammer
- Mönchsgrasmücke
- Kanadagans
- Stieglietz
- Kranich
- Heringsmöwe
- Seeadler
- Star
- Feldlerche
- Krickente
- Mauersegler
- Pirol g
- Rauchschwalbe
Das Recker Moor ist ein schöner Ort zum Birden.
Und mit dem TV dazu schöne Werbung für unser Hobby, und den Schutz unserer Mitwelt.
Karsten Sassenberg
Auch sonst schön am Dümmer
neben den unglaublichen Raritäten gab es gestern auch sonst wieder viel zu sehen.
In der Nähe der Station ein sehr zutrauliches Neuntöterweibchen, daneben Rotschenkel, Teichrohrsänger und Schilfrohrsänger.
LG Holger
Haubentaucherfamilie
Heute am Obersee.
Es grüßt Anneliese
Haus(tür)rotschwanz, Schwanzmeisennest & Nistkasten!
Eben sass ein junger Hausrotschwanz direkt vor der Haustür.
Schnell eine Kamera geholt, aber durch Butzenscheiben fotografieren macht keinen Sinn.
Also vorsichtig die Tür geöffnet, der kleine Piepmatz blieb sitzen und ich konnte ihn ablichten.

Hier noch ein 100% Ausschnitt der Originalaufnahme.

Als ich grad noch im Garten war und 2 unbenutzte Nistkästen umgehangen habe, entdeckte ich etwas auf der Rasenfläche.
Wie vermutet, haben die Schwanzmeisen in einer der großen Kiefern gebrütet.
Nun waren Sie schon seit ein paar Tagen nicht mehr da und eine Windböe hat ganz frisch das Nest aus der Kiefer gefegt.
Ein aus Flechten, Moosen, Spinnweben und Federn gefertigtes, sehr filigranes Nest. Man mag es kaum in die Hand nehmen, so weich und elastisch ist alles.

Öffnet man den Eingang vorsichtig, entdeckt man ein Himmelbett Marke „Daune gut, alles gut!“.

Vor dem heftigen Regen-/Graupelschauer vorhin, brachten sich die Tiere im Garten in Sicherheit.
In dem grad frisch umgehängten Nistkasten machte es sich ein Eichhörnchen bequem und schlief erst einmal eine Weile.

MfG L.E.
Artenliste erweitern, am Dümmer!
Spontan heute auch zum Dümmer gefahren. Da ich das mit „Auto aus der Werkstatt abholen“ verbunden habe, war ich etwas später da.
Zuerst einmal durch die Einbahnstraße, aber gleich weiter zur Ökologischen Station. Von da aus zum Beobachtungsturm und sich den netten Kollegen angeschlossen. Grüße an die Koryphäen aus dem Münsterland!
Die grobe Ecke, wo der Rallenreiher sich aufhält, konnte man erfahren, aber er hatte sich schon einige Zeit nicht blicken lassen. Dann entdeckte ich einen Rehbock, der quer durchs Gebiet lief.
„Der scheucht uns gleich den Reiher auf!“, meinte ich nur. Und tatsächlich, erst nur den lange Hals gesehen und dann flog der Rallenreiher ein kleine Runde. Nur 5 Minuten und die Artenliste: +1 !
Belegaufnahme erspare ich Euch, da gibt es viele tolle Aufnahmen auf Ornitho.de
Nächste Runde durch die Einbahnstraße und zu den (wenigen) Beobachtern.
Sofort waren die seltsamen Rufe des Zwergsumpfhuhns zu hören. Artenliste: +2 !
Hier habe ich leider nicht einmal eine Belegaufnahme. Die Kollegen vor Ort meinten, 6 Uhr wäre eine gute Zeit. Ich denke, da werde ich bei passendem Wetter noch einen Versuch wagen.
Fototechnischen „Beifang“ gab es natürlich auch. Wie diese Ringelnatter, im Naturgarten der ökologischen Station.

Etwas irritiert war ich wegen des milchigen Auges.
Aber nach einiger Recherche kam heraus, das die Ringelnattern eine Hautschuppe vor dem Auge haben, die sogenannte „Praeocculare“. Kurz vor der Häutung schiebt sich Flüssigkeit unter diese Schuppe, was zu einer kurzfristigen Sehbehinderung führt.
Viele Rotschenkel im Gebiet, ein Exemplar landete immer wieder auf dem selben Zaunpfahl.

Auch eine Bekassine konnte ich erwischen!


Direkt hinter dem Schotterparkplatz präsentierte sich ein Blaukehlchen!

Kiebitz-Nachwuchs konnte man auch sehr gut beobachten/fotografieren.

MfG L.E.
Großer Run auf den Dümmer wegen zweier Raritäten
Seit drei Tagen hält sich im Ochsenmoor am Dümmer eine echte und eine ziemliche Rarität auf:
Ein Zwergsumpfhuhn, welches in ganz Deutschland 0-1 Mal pro Jahr laut ornitho entdeckt wird und ein Rallenreiher.
Erst verhinderte der starke Wind, dass die vielen Vogelinteressierten auf ihre Kosten kamen. Ich habe es nur zweimal Nachmittags gehört, also los zur Station zum Rallenreiher. Auch der war erst nicht zu finden, flog dann aber ein und ich konnte ihn fotografieren und durch das Spektiv filmen.
Also wieder zurück zum Zwergsumpfhuhn. Die vielen Ornis guckten immer noch angestrengt auf die gleiche Stelle, also setze ich mich gemütlich dazu und keine 3 min später tauchte es einmal aus der Deckung auf, mit den Augen garnicht zu sehen, hielt ich einfach mit der Kamera in die Ecke und das Huhn verschwand nach 1,5s. Später kam es dann tatsächlich noch aus der Deckung in den vorderen Bereich und trotz schlechtem Licht und dem direkten Gegenlicht und der sehr raschen Bewegung konnte ich es auch da einmal fotografieren. Super gelaufen.
Die Münsteraner konnten später sogar noch 6 Nachtreiher einfliegen sehen und filmen.
LG Holger
Unbekanntes Opfer
Heute in Hörste bei Halle lagen mitten auf dem Weg die Überreste eines toten Vogels. Täter und Opfer sind nicht bekannt. Bei dem Opfer könnte es sich um eine Eule handeln, beim Täter möglicherweise um einen Raubsäuger. Darauf deuten zumindest die stumpfen, offenbar abgebissenen Federkiele hin. Hat jemand eine Idee?
Viele Grüße
A. Bader
























