Da ich eh nach Enger musste, habe ich vorher einen Abstecher in das Enger Bruch gemacht.
Durch die ganze Geschichte mit der Vogelgrippe, achtet man aktuell irgendwie genauer auf „seltsames Verhalten“ bei unseren gefiederten Freunden.
Auf dem Weg zum Turm saß eine weibliche Amsel mitten auf dem Weg und machte keinerlei Anstalten zu flüchten. Ich ging in ~50cm an ihr vorbei und erst dann hüpfte sie einen knappen Meter auf die Seite.

Nach einem kurzen Rundblick vom Turm aus, ging es weiter und mir fiel bei einer Graugans auf der Kranichwiese etwas rotes an der Brust auf.

Offensichtlich hat das Tier eine Art Gummiband oder ähnliches um den Hals.
Es schien sie nicht zu beeinträchtigen, aber die Versuche dieses Band in das Gefieder zu integrieren waren selbstverständlich nicht von Erfolg gekrönt. Am liebsten würde man einfach hingehen, ihr gut zureden und diesen Störfaktor entfernen.
Mir kommen da immer die armen Basstölpel auf Helgoland in den Sinn, wenn sie bunte Plastikschnüre aus dem Meer fischen und daran teilweise elendig zu Grunde gehen.
Als ob das nicht reichen würde, war auch bei diesem Zilpzalp nicht alles 100%ig normal.

Kann sich jemand erklären, was da mit dem Gefieder am Schnabel los ist? Sieht irgendwie „verklebt“ aus.
Gottlob war bei dieser Kohlmeise alles in Ordnung!

Auch diese Bachstelze war putzmunter und landete später gut einen Meter von einer anwesenden Fotografin und mir entfernt auf der Brücke am Turm.

Ebenfalls an der Brücke lässt sich diese Bisamratte beobachten.

Immer wieder schwimmt sie unter der Brücke her und manchmal geht sie dann an Land und lässt sich frische Gräser schmecken.
MfG L.E.





























