Noch mehr verendete Gänse im Enger Bruch

Heute, Mittwoch, 11.03.2026, hat das Veterinäramt vier weitere tote Graugänse aus dem Bruch geholt.

Die Vögel wurden sofort entsorgt. Proben werden keine mehr genommen, die Sachlage ist (leider) klar: es besteht ein starker Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest im Enger Bruch.

Die endgültige Diagnose via Friedrich-Loeffler-Institut steht aber noch aus.

Bisher sind vor allem viele Graugänse (9?!), 1-2 Kanadagänse und ein Höckerschwan betroffen; zum Glück noch keine Enten oder Möwen, soweit wir wissen.

Wir hoffen, dass es so bleibt.

Soweit möglich, kontrolliert die Station jeden Tag ein- bis zweimal im Enger Bruch. Weitere Meldungen und Hinweise sind willkommen.

Für den Habicht wird zeitnah eine Lösung gesucht, alle Beteiligten sind eingebunden.

Eine Aufnahme in eine Aufzuchtstation o.ä. ist wegen der Seuchenlage ausgeschlossen.

Klaus Nottmeyer

Für die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford

 

 

Moorfrösche im großen Torfmoor.

Ein kurzer Besuch im großen Torfmoor.

Tatsächlich sind die Moorfrösche kräftig am „Blubbern“, aber der große Teil ist irgendwo in den Flächen versteckt. Das war letztes Jahr besser, aber ein paar habe ich trotzdem erwischt.


Vogeltechnisch war auch recht wenig los, doch Wiesenpieper und Blaumeise zeigten sich etwas näher.


Für die Frösche hatte ich wegen der geringeren Naheinstellgrenze das Tele-Zoom mitgenommen, bei den Entfernungen wäre die Festbrennweite aber tatsächlich die bessere Wahl gewesen.

Am Donnerstag besteht wettertechnisch noch eine Chance, vielleicht fahre ich dann nochmal hin.

Tank ist voll, eine kleine Tankstelle hatte Super E5 noch für 1,999 Euro.

Bei einer Aral auf der Autobahn 30 lag der Preis heute Morgen bei: 2,629 Euronen!!! Irre…


MfG L.E.

Grüße aus Japan – 10.03.2026

Hallo zusammen,

heute sind meine Frau und ich in Tokio angekommen. War ein anstrengender Ritt bis hier hin. Am Flughafen Haneda gelandet, haben wir uns um das Gepäck gekümmert (zum Hotel verschickt) und sind direkt zum Asakusa-Schrein gefahren.

Dort waren die ersten Pflaumenblüten zu sehen. Leider noch keine Kirschblüten.

Wir haben uns dort noch ein wenig umgesehen. Ich hatte dann auch noch die Erlaubnis ein paar Vögel zu fotografieren. Trotz dieser enormen Müdigkeit konnte ich es nicht sein lassen. Mein erstes Motiv war ein Feldsperling.

Der Vorteil an so belebten Plätzen ist, dass die Vögel einen sehr nah ran lassen. So auch meine erste japanische Art, der Orpheusbülbül.

Er hat sich immer wieder fallen gelassenes Essen geschnappt und ist einem anderen damit hinterher geflogen. Vermutlich sein Weibchen(?).

Leider war es heute sehr kalt und hat erst noch geregnet als wir am Schrein ankamen. Aber es geht die Tage da nochmal bei besserem Wetter hin und dann werde ich auch mehr Bilder von der Umgebung machen.

MfG

Marcel

Radtour am Dümmer.

Heute Morgen das Rad ins Auto geladen und zum Dümmer gefahren.

An der Ökologischen Station geparkt und dann mit dem Fahrrad 1x rund um den See + einen Abstecher in die nördliche Dümmer Region.


Im Osterfeiner Moor lief plötzlich, wenige Zentimeter vor dem Rad, ein Hermelin über den Weg.

Dabei schimpfte es so laut, das ich vor Schreck eine Vollbremsung gemacht habe!

Es flüchtete auf eine Wiese und hielt nach mir Ausschau, da gelang zumindest eine Belegaufnahme.


Eine von unzähligen Rohrammern suchte im Schilf nach Nahrung.


Mehrere Kiebitze im Ochsenmoor waren zum Teil völlig ohne Scheu!


Später traf ich auch noch Holger (und Andreas), als er die Moorfrösche fotografierte.

Eine Uferschnepfe präsentierte sich auf einem Weidepfahl.


Eine erste Schafstelze habe ich vom Auto aus auch gesehen, aber es war leider keine Belegaufnahme möglich. Die Meldung wird bei ornitho.de leider angezweifelt. Irgendwer sollte mal die Datenbanken an die neuen Wetter-/Klimarealitäten anpassen.


MfG L.E.

Ornithologisches Mitteilungsblatt für OWL/Lippe 2025

Liebe Sturmmöwenleser, uns ist aufgefallen, dass insbesondere der Kreis Herford, Bielefeld und der größte Teil des Kreis Gütersloh bisher im neuen Mitteilungsblatt schlecht vertreten sind. Da wir das Mitteilungsblatt noch im März in Druck geben wollen, gibt es in dieser Woche noch die Möglichkeit einige Lücken zu schließen. Für MI, LIP, PB und HX ist die Datenbasis gut (Dank ornitho-Dateien und Berichte für LIP und PB-Senne).
Vielen Dank an alle Melder! Viele Grüße Heiner Härtel und Jörg Hadasch Vogelkunde-owl@gmx.de

Störche bauen auf einem Strommast

Genau auf der Grenze von Bünde und Kirchlengern(Else-Werre-Radweg) baut ein Storchenpaar sein Nest auf einem Strommast. Auch wenn der Platz ungewöhnlich ist, wäre das der erste selbst angelegte Horst im Kreis Herford. Ich konnte auch einen Ring lesen. Es ist das bekannte Storchenpaar aus Südlengern. Keine Ahnung warum es den Beiden an der alten Stelle nicht mehr gefällt.

Sperber im Garten – 08.03.2026

Moin zusammen

endlich habe ich auch mal einen Sperber im Garten fotografieren können. Eigentlich hatte ich meine Kamera schon für den Japanurlaub gepackt, aber dafür musste ich sie natürlich wieder auspacken. Ich glaube schneller werde ich das nie wieder auspacken. Leider war es schon ziemlich dunkel draußen.

Ich habe mich etwas ertappt gefühlt muss ich sagen.

Das sehe ich als gute Omen für den Urlaub. Auf so einen Moment habe ich schon lange gewartet.

Ich hoffe während ich weg bin habt ihr alle schönes Wetter und ganz wichtig, viele wunderbare Sichtungen.

MfG

Marcel

Weißstorch Halle


Konnte heute den Ring des Weißstorches vollständig ablesen aufgrund besserer Fotos. Insofern war ich zunächst „happy“, als auf dem Ring folgende Schriftzeichen und Zahlenfolgen zum Vorschein kamen:

„Bird protection D-49078 Osnabrück“, „Storchenpflege HERK D-49078 Osnabrück“ sowie „bitte anrufen 0040 541 441387“

Die Ernüchterung kam dann nachmittags bei einem Anruf beim Beringer Wolfgang Herk in Osnabrück. Herr Herk teilte mir mit, dass er jahrelang Weißstörche im Raum Osnabrück beringt hätte, konnte mir aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Beringungsdaten mitteilen.

Daraufhin habe ich mit dem Formular der Vogelwarte Helgoland den Ringfung gemeldet und hoffe nun auf ein Ergebnis, bin aber skeptisch, ob dort entsprechenden Unterlagen über die Beringung vorliegen. Eins wurde mir heute aber klar: Bei dem beringten Vogel handelt es sich um ein Männchen (Kopula) und Nistmaterial wurde gestern vom Weibchen eingetragen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Viele Grüße

A. Bader   

Den ganzen Winter.. (+Update!)

.. hatte ich an nur 3 Tagen jeweils 1 Bergfink an den Futterstellen.

Heute Mittag, grad vom Enger Bruch zurück, wer sitzt im Garten:


Hier noch, wie versprochen der Kernbeißer. Der Buchfink steht übrigens im Vordergrund!


Im Enger Bruch präsentierte sich eine Goldammer für einen kurzen Augenblick.


Auf dem Weg zum Turm entdeckte ich plötzlich einen Greifvogel auf Beutezug über der Kranichwiese!

Ein Sperber? Weit gefehlt, der Wanderfalke persönlich gab sich die Ehre und raste in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit hinter einer Lachmöwe her!!


Tatsächlich gelang es der Lachmöwe, dem Falken zu entkommen. Vielleicht war das aber auch nur ein Übungsflug. 😉

Eine eher schlechte Nachricht. Der Habicht hockt immer noch an der selben Stelle, wie gestern.

Ich habe mal die Dame vom Veterinäramt angeschrieben, vielleicht kann jemand aus Olderdissen den Vogel fangen und retten.

Ich will aber mit etwas Positivem aufhören und das waren wieder die vielen netten Leute. Leider konnte ich nicht mit jedem ein „Klönschnack“ halten, aber man sieht sich dieses Frühjahr bestimmt noch öfters!!


MfG L.E.