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Glück gehabt, Würgfalke im Osterfeiner Moor, Dümmer






Hallo,

auch Andreas S. und ich haben heute ganz früh unser Glück versucht um den seltenen Würgfalken zu entdecken. Wir waren pünktlich da, als sich der Nebel verzog und dann nach kurzer Zeit sauste tatsächlich der Würgfalke flach an uns vorbei in den Norden des Gebietes und war dann wohl erst einmal nicht mehr zu sehen. Zum Glück hatte ich da bereits die Kamera scharf und so gelangen zumindest Belegaufnahmen. Besser lief es dann bei anderen Greifen, wie Rohrweihe und Rotmilan. Da ich noch arbeiten musste, mussten wir früh los und auf dem Rückweg haben wir aber dann doch für einen Vogel gehalten, und Glück gehabt. Ein Merlin saß an der Straße auf einem Busch.

Super Morgen 😊

LG Holger

Wenig Vögel, viel Spinnen



Amseln machten sich lange Zeit rar, jetzt sehe ich wieder öfter einige im Garten. Dafür aber viele Spinnen, vor allem Kreuzspinnen. Gestern und heute hatte ich das Glück, einen Begattungsvorgang bei einer Gartenkreuzspinne live mit zu verfolgen. Eine wahnsinnig interessante Verhaltensweise. Das Gute vorab: Das Männchen hat überlebt, war aber auf seinem Werbefaden ständig auf Rückzug bedacht. Die eigentliche Übergabe eines Samenpaketes in die Samentasche am Bauch des Weibchens erfolgte dann immer mit einem super schnellen Sprung und sofortigem Rückzug. Ein Foto zeigt den Zeitpunkt der Samenübergabe. Das ganze Spektakel hat gestern und heute etwa jeweils 15 Minuten gedauert bis das Weibchen sich wieder zurückzog. 

A. Bader 



Vortrag Halle/W. am 29.09.2026

Liebe Birder,

die ältesten bekannten Überreste des „modernen“ Menschen stammen aus Marokko und sind etwa 300.000 Jahre alt. Viel früher setzte die Entwicklung der Vögel auf unserer Erde ein. Die Beziehung zwischen Vögeln und Menschen hat sich im Laufe der Zeit über eine “Jäger-Beute-Beziehung“ zu einer partnerschaftlichen Bindung entwickelt. Die Domestizierung von Hühnern

hat schon vor etwa 10 Tsd. Jahren begonnen. Vögel dienten aber nicht nur als Fleischlieferanten: Im Römischen Reich nutzte man den Orientierungssinn der Brieftauben zur Nachrichtenübermittlung. Die alten Griechen sahen in dem Adler, dem mächtigsten aller Vögel, eine Abbildung ihres Göttervaters Zeus, ein Symbol für Macht und Weitblick. Der Vortrag vermittelt insofern die Entwicklung der Menschen und Vögel auf der Erde, schildert die Faszination, die von Vögeln ausgeht, befasst sich mit Wechselbeziehungen zwischen Kulturen und sog. „Göttervögeln“ und stellt schließlich den Vogelfang früherer Zeiten dem Fang zu wissenschaftlichen Zwecken von heute gegenüber. Auch der Begriff „birding“ wird erläutert, eine Freizeitbeschäftigung, der Millionen von Menschen auf der Erde in allen Kontinenten nachgehen. 

Andreas Bader

 

 



Greifvogeltage am Köckerwald






Hallo,

zur Zeit ist der Köckerwald sehr lohnend für die Greife. Auch wenn es nicht ganz klar ist, wo die Baumfalken gebrütet haben, sieht es doch so aus, als dass es in der Nähe sein muss, da sie sich immer noch dort aufhalten und täglich gesehen werden können. 

Gestern flog ein junges riesiges Habichtsweibchen über den Wald und kreiste erst mit einem Rotmilan. Dann ging es in den Sturzflug und vermutlich war das anvisierte Ziel ein Sperber, der den Spieß dann umdrehte. 

LG Holger

Nicht verpassen: Kinofilm über Birder am 8.10. in der Kamera

Ein wunderbarer Dokumentarfilm über Vogelbeobachtende – mit einem Schwerpunkt in NRW.

Läuft nur einen Tag im Bielefelder Programmkino Kamera – es empfiehlt sich, Karten vorzubestellen.

Der Film wurde von den beiden Filmschaffenden auf der DOG-Tagung in Mainz vorgestellt.

Das 250-köpfige Fachpublikum reagierte mit Schmunzeln, viel Gelächter, einiger Nachdenklichkeit und stürmischer Begeisterung!

Nichts wie hin.

Klaus Nottmeyer

Ergänzung: Hier noch der Trailer zum Film. – MfG L.E.