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Riskanter Nestbau einer Kohlmeise





Wenn es schon Hühner mit Warnwesten geben soll, dann wäre meine Empfehlung für diese Kohlmeise, einen Schutzhelm beim Sammeln von Nistmaterial zu tragen. Aber es ging gut aus: Kopf ok, flauschiges Nistmaterial noch im Schnabel.
Wie fast jedes Jahr zupfen Kohl- und Blaumeisen gerne am vorösterlichen Dekoflausch aus Naturstoffen. Auch der Nistkasten auf Balkonien wird wieder angenommen. Im letzten Jahr gab´s Sechslinge 😉 Spässken wünscht KrisK

Rothalstaucher doch noch da und eine Steppenmöwe auf Kurzbesuch

Hallo,

heute war ich kurz mit drei Kindern im Bruch, um ein bisschen Vögel zu beobachten und natürlich auch bestenfalls den Rothalstaucher zu präsentieren.

Leider war auf allen einsehbaren Flächen kein Rothalstaucher zu finden.

Ganz am Schluss vom Querweg aus, konnte ich dann doch noch den Rothalstaucher entdecken und da man über Hindernisse gucken musste, den Taucher auf Huckepack durch das Spektiv präsentieren. Er war auf den nördlichen Teichen hinter dem Bach und ruhte. So dass man noch hoffen kann, dass er bleibt (zumindest bis zur Exkursion von Holger und Klaus am Sonntag).

Näher ran kam eine Steppenmöwe, die sofort von den Kiebitzen vertrieben wurde und nach 3 Anläufen dann verschwand.

LG Holger

Großes Torfmoor – Blaukehlchen singen


Das Wetter am heutigen Sonntag versprach ab und an Sonnenschein. Nunja, besser als ständig Grau in Grau. Daher auf zum Großen Torfmoor, vielleicht sind die Moorfrösche noch blau. Im Ergebnis – die Frösche waren ab und an zu hören. Gesehen habe ich sie nicht. Dennoch wurde es spannend, denn aus vielen Ecken im Moor waren sie zu hören: die Blaukehlchen! Noch schöner: sie zeigten sich, blieben tatsächlich für einige Aufnahmen sitzen. Auch wenn das Licht, die Sonne nicht mitspielten – es war ein schönes Erlebnis, wieder Blaukehlchen sehen zu können. KrisK

Noch mehr verendete Gänse im Enger Bruch

Heute, Mittwoch, 11.03.2026, hat das Veterinäramt vier weitere tote Graugänse aus dem Bruch geholt.

Die Vögel wurden sofort entsorgt. Proben werden keine mehr genommen, die Sachlage ist (leider) klar: es besteht ein starker Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest im Enger Bruch.

Die endgültige Diagnose via Friedrich-Loeffler-Institut steht aber noch aus.

Bisher sind vor allem viele Graugänse (9?!), 1-2 Kanadagänse und ein Höckerschwan betroffen; zum Glück noch keine Enten oder Möwen, soweit wir wissen.

Wir hoffen, dass es so bleibt.

Soweit möglich, kontrolliert die Station jeden Tag ein- bis zweimal im Enger Bruch. Weitere Meldungen und Hinweise sind willkommen.

Für den Habicht wird zeitnah eine Lösung gesucht, alle Beteiligten sind eingebunden.

Eine Aufnahme in eine Aufzuchtstation o.ä. ist wegen der Seuchenlage ausgeschlossen.

Klaus Nottmeyer

Für die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford

 

 

Ornithologisches Mitteilungsblatt für OWL/Lippe 2025

Liebe Sturmmöwenleser, uns ist aufgefallen, dass insbesondere der Kreis Herford, Bielefeld und der größte Teil des Kreis Gütersloh bisher im neuen Mitteilungsblatt schlecht vertreten sind. Da wir das Mitteilungsblatt noch im März in Druck geben wollen, gibt es in dieser Woche noch die Möglichkeit einige Lücken zu schließen. Für MI, LIP, PB und HX ist die Datenbasis gut (Dank ornitho-Dateien und Berichte für LIP und PB-Senne).
Vielen Dank an alle Melder! Viele Grüße Heiner Härtel und Jörg Hadasch Vogelkunde-owl@gmx.de