Haubenmeise & Mäusebussard.

Die Haubenmeise kommt nun täglich an die Futterstelle, nimmt das Futter aber ausschliesslich vom Boden auf.

Also eine Etage tiefer die Kamera aufgebaut und auf Bodenhöhe fotografiert.


Ich konnte heute 2 interessante Dinge bei der Haubenmeise beobachten.

Zum einen versteckte sie gesammelte Sonneblumenkerne im Rasen, wohl Vorrat für den Winter.

Interessanter fand ich aber das Gefieder in dieser speziellen Pose, wo der Vogel den Kopf senkte um etwas aufzupicken. Aus dieser Perspektive sieht das wie Augenflecken aus.


Von manchen Vogelarten (z.B. dem amerikanischen Gnomen Sperlingskauz) weiss man, das damit Scheinangriffe verhindert werden sollen. Zur Haubenmeise finde ich dazu keine Informationen. Wer da etwas weiss, gerne Infos in die Kommentare.


Kurz vor 16 Uhr entdeckte ich dann noch auf der Kopfweide am Teich einen Mäusebussard.

Schnell die Kamera geholt und aus ca. 45m Entfernung ein Foto mit recht langer Verschlusszeit(1/25) gemacht, da kaum noch Licht vorhanden war.

Nach dem sich der Bussard erleichtert hatte, flog er über die Kuhweide in Richtung Wald.



MfG L.E.

Wintergast – Bardüttingdorf.

Letzte Sichtung im Garten war am 16.07. dieses Jahr, heute hat sich wieder ein Gimpel blicken lassen!


Auch wieder an den Futterstellen, ein Mittelspecht. Später hat sich der Sperber wieder öfter blicken lassen, da nahm er dann lieber reißaus.


Die Haubenmeise kommt täglich vorbei, allerdings treibt sie sich hier in der Siedlung rum, so kann man nie genau sagen, wann sie in etwa vorbeischaut.

Ob sie neben der Nahrungssuche auch die Lichterkette auf dem Hühnerhaus inspiziert hat, konnte nicht abschliessend geklärt werden! 🎅🏻


MfG L.E.

Enger Bruch – 26.11.2025

Moin zusammen,

ich war gestern wieder mal im Enger Bruch unterwegs. Endlich hat es mal wieder richtig Spaß gemacht dort ein paar Fotos zu machen.

Gestern waren insg. 5 Höckerschwäne da. Ich war genau im richtigen Moment da, denn Putzstunde war angesagt.

Mein letztes Highlight, das Rotkehlchen hat sich auch wieder blicken lassen. Es war auch zutraulicher als das letzte mal.

Es ist genau neben mir gelandet als ich mein diesmaliges Highlight im Blick hatte. Ich musste sogar raus zoomen. Das passiert nicht so häufig.

Aber nun zu meinem Highlight des Tages. Das Kleinspecht-Weibchen. Es hat gegenüber der Schafsweide in dem Busch an der Ecke Nahrung gesucht und ist dabei munter von Ast zu Ast gehüpft. Es kam teilweise so nah an mich heran, dass ich nicht mehr scharf stellen konnte. Ich habe so leider ein paar echt gute Motive von der kleinen verpasst. Einmal saß sie in Zwischen den Brombeeren und der Kopf schaute heraus. Leider war ich dafür zu nah dran. Ich habe dennoch ein paar schöne Ausnahmen hinbekommen.

Das Highlight war aber noch nicht zuende. Als ich dann den Weg weiter gegangen bin Kam die kleine hinterher und setzte sich in den nächsten Busch. Zuerste ging es wieder runter in die Brombeeren und dann an ein paar Äste. Dann aber war auch hier erstmal Putzstunde angesagt. Sie saß direkt auf Augenhöhe keine 3m weg von mir und hat sich seelenruhig geputzt.

Ich habe noch nie so einen zutraulichen Specht gesehen. Ich kenne die eigentlich eher als vorsichtige Vögel, die schnell das Weite suchen wenn man zu nah kommt. Aber hier musste ich ja schon teilweise ein paar Schritte zurück machen um die Fotos zu bekommen.

Das war eins meiner absoluten Highlights dieses Jahr. Da bin ich auch nicht so traurig, dass das mit dem Dümmer wegen des Wetters heute nicht geklappt hat.

Gruß

Marcel

Ochsenmoor im Garten!

Beim freischneiden eines Schuppens entdeckte ich die Tage hinter diesem, ein Stück Stacheldraht auf dem Zaun zum Nachbarn. Sofort dachte ich an die vielen Weidepfähle mit dem Stacheldraht im Ochsenmoor am Dümmer.

Das lässt sich doch in Miniaturformat nachbauen! Also den Draht entfernt und in 2 gleich lange Stücke geteilt. Dann in 2 Ebenen zwischen 2 Pfähle angebracht. Das Ganze nah am Futterbaum.

Es dauerte nicht lang und der erste „Kandidat“, eine Sumpfmeise, nutze die neue Anflugmöglichkeit. Natürlich auch angelockt von etwas Meisenknödel, versteckt am linken Pfahl.


Ich konnte noch weitere Vögel auf dem Stacheldraht ablichten, aber entweder passte das Fotolicht nicht oder die Vögel schauten in die falsche Richtung. Mal schauen, wer sich da die Tage noch so alles nieder lässt.

Eine Sumpfmeise konnte ich dann auch noch etwas besser auf dem Futterast ablichten.

Es sind immer zwei Sumpfmeisen vor Ort, ob dies nun die vom Draht oder eine andere war, kann ich nicht mit Gewissheit sagen.

Gerne landen die Vögel auch auf dem Dach eines ehemaligen „Hühnerhauses“, welches neben dem Futterbaum steht. In diesem Fall ein männlicher Buchfink.


Ebenfalls nutzt auch die Heckenbraunelle dieses Dach, da immer mal wieder Futter auf die moosbewachsenen Dachpfannen fällt.


Eigentlich nehmen die Heckenbraunellen das Futter lieber am Boden auf, aber mein spezielles Exemplar geht sogar bis ganz nach oben in den Futterbaum.


MfG L.E.

Foto- und Optikmesse in Bielefeld

Am kommenden Freitag und Samstag gibt es beim ,,Foto-Treffpunkt“ alles was Fotografen glücklich macht, aber auch Ferngläser, Spektive, Stative und Zubehör zum günstigen Messepreis. Im Rahmenprogramm werde ich am Freitag (15:30 Uhr) und am Samstag (11:30 Uhr) einen Vortrag halten:
,,Vögel beobachten und fotografieren im Süden von Katalonien!“

Wir sehen uns,
Dirk Wegener

HF Friedenstal: Rohrdommel

Heute Nacht gegen 2:12 überflog eine rufende Rohrdommel meinen Garten im Herforder Friedenstal. Während der faule Beobachter den Schlaf der (ähem, Gerechten) schlief, war zum Glück der Raspberry pi auf dem Posten, welcher den seltenen Gast aufnahm und prompt mittels „BirdNET go“ (und wohl auch korrekt ;-)) bestimmen konnte.

Danke wie üblich an Neville M. für den Support!

Uwe

Gartenvögel – Bardüttingdorf.

1 Stunde Sonne war angekündigt, also ausnutzen und die Gartenvögel vor dem Wohnzimmerfenster fotografieren. Tatsächlich war aber quasi den ganzen Tag gutes Fotolicht.

Hatte den neuen Ansitzast gestern noch deutlich höher angebracht, damit der ca. 333m entfernte Wald den Hintergrund stellt. Also sehr weich im Foto ist und nicht vom Hauptmotiv ablenkt.

Apropos Hauptmotiv! Natürlich die Vögel! Als erstes mal meine beiden Mittelspechte im direkten Vergleich.


Ich hatte mich am Fenster so positioniert, das ich am Anflugast einen noch Laub tragenden Baum am Waldrand im Hintergrund habe. Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis sich dann mal ein Vogel passend präsentierte. Das Rotkehlchen landete zwar nicht perfekt, aber das lasse ich gelten.


An einer anderen Stelle konnte ich einen Grünfink erwischen.


Die Blaumeise suchte sich einen besonderen Platz für ihr Artenportrait.


Den Kleiber zu erwischen war nochmal eine extra Herausforderung, der Kollege ist ziemlich hektisch unterwegs.


Mein Hauptziel, die Haubenmeise war immer noch extrem zurückhaltend. Ich konnte sie leider nur 1x an der Futtersäule erwischen. Auf Grund des „Jubel & Trubel“ an den Futtersäulen, teilweise 20-30 Vögel gleichzeitig (!), entschied sie sich später das Futter nur noch am Boden (im Schatten) zu suchen. Fällt ja genug runter durch den regen „Besucherverkehr“.


Jetzt hoffe ich nur, das morgen Früh noch etwas Schnee liegt! Da kann man dann auch noch das ein oder andere schöne Vogelfoto machen.


MfG L.E.

Haubenmeise(n) – Bardüttingdorf.

Immer wieder sind Rufe einer Haubenmeise im Garten zu hören, aber sehr selten lässt sich mal eine blicken.

Da ich aktuell wieder Erdnuss-Splits anbiete, welche wohl bei Haubenmeisen sehr beliebt sind, staunte ich nicht schlecht, als plötzlich sogar 2 auftauchten.

Noch extrem skeptisch, was die Futterstellen und den Trubel an diesen angeht, sind die beiden immer nur ganz kurz in der Nähe. Müssen sich wohl erst noch etwas daran gewöhnen.

In einer Schrecksekunde gelang mir dann aber doch noch ein einziges Foto.


Leider musste ich hier mit der Bildbearbeitung am Kopf etwas tricksen, da dieser nicht perfekt in der Schärfeebene lag.

Hoffe es gefällt trotzdem.


MfG L.E.