Alle Beiträge von L. E.

Dümmer – 11.06.2026

Gestern doch noch einen Versuch gemacht, vom Zwergsumpfhuhn ein Belegfoto zu bekommen.

Leider erfolglos, der kleine Vogel lebt sehr versteckt. Ein anwesender Foto-Kollege hat ihn in einer Schrecksekunde am Rand des Bewuchses gesehen und erwischt. Der stand aber auch über Stunden da.

Viele Beobachter und Fotografen überall aus Deutschland waren vor Ort. Autokennzeichen aus Cuxhaven oder dem tiefsten Bayern, alles dabei!

Neben diesen Raritäten lassen sich vor allem „Pfahlsitzer“ aufnehmen. Wegen des hohen Bewuchses überall, dienen die Weidepfähle als Sitzwarte. Von da aus haben die Vögel einen schönen Überblick und können rechtzeitig vor Angreifern warnen.

Die Blässrallen lassen sich währenddessen die Blüten der gelben Teichrose schmecken.


Nachdem Fisch- und Seeadler abgezogen waren, nutzte ein Rotschenkel die Ruhe für ein Nickerchen.


Schafstelze und Bekassine waren hingegen stets aufmerksam!


Die jungen Rauchschwalben streckten ihre Flügel, bevor es wieder auf die Jagd nach Insekten ging.


Die Häutung der Ringelnatter scheint abgeschlossen zu sein, zumindest lag dieses Weibchen an fast gleicher Stelle.


Besucher des Naturgartens freuen sich immer sehr, wenn man auf die Anwesenheit der Schlangen hinweist.


MfG L.E.

Haus(tür)rotschwanz, Schwanzmeisennest & Nistkasten!

Eben sass ein junger Hausrotschwanz direkt vor der Haustür.

Schnell eine Kamera geholt, aber durch Butzenscheiben fotografieren macht keinen Sinn.

Also vorsichtig die Tür geöffnet, der kleine Piepmatz blieb sitzen und ich konnte ihn ablichten.


Hier noch ein 100% Ausschnitt der Originalaufnahme.


Als ich grad noch im Garten war und 2 unbenutzte Nistkästen umgehangen habe, entdeckte ich etwas auf der Rasenfläche.

Wie vermutet, haben die Schwanzmeisen in einer der großen Kiefern gebrütet.

Nun waren Sie schon seit ein paar Tagen nicht mehr da und eine Windböe hat ganz frisch das Nest aus der Kiefer gefegt.

Ein aus Flechten, Moosen, Spinnweben und Federn gefertigtes, sehr filigranes Nest. Man mag es kaum in die Hand nehmen, so weich und elastisch ist alles.


Öffnet man den Eingang vorsichtig, entdeckt man ein Himmelbett Marke „Daune gut, alles gut!“.


Vor dem heftigen Regen-/Graupelschauer vorhin, brachten sich die Tiere im Garten in Sicherheit.

In dem grad frisch umgehängten Nistkasten machte es sich ein Eichhörnchen bequem und schlief erst einmal eine Weile.


MfG L.E.

Artenliste erweitern, am Dümmer!

Spontan heute auch zum Dümmer gefahren. Da ich das mit „Auto aus der Werkstatt abholen“ verbunden habe, war ich etwas später da.

Zuerst einmal durch die Einbahnstraße, aber gleich weiter zur Ökologischen Station. Von da aus zum Beobachtungsturm und sich den netten Kollegen angeschlossen. Grüße an die Koryphäen aus dem Münsterland!

Die grobe Ecke, wo der Rallenreiher sich aufhält, konnte man erfahren, aber er hatte sich schon einige Zeit nicht blicken lassen. Dann entdeckte ich einen Rehbock, der quer durchs Gebiet lief.

„Der scheucht uns gleich den Reiher auf!“, meinte ich nur. Und tatsächlich, erst nur den lange Hals gesehen und dann flog der Rallenreiher ein kleine Runde. Nur 5 Minuten und die Artenliste: +1 !

Belegaufnahme erspare ich Euch, da gibt es viele tolle Aufnahmen auf Ornitho.de

Nächste Runde durch die Einbahnstraße und zu den (wenigen) Beobachtern.

Sofort waren die seltsamen Rufe des Zwergsumpfhuhns zu hören. Artenliste: +2 !

Hier habe ich leider nicht einmal eine Belegaufnahme. Die Kollegen vor Ort meinten, 6 Uhr wäre eine gute Zeit. Ich denke, da werde ich bei passendem Wetter noch einen Versuch wagen.

Fototechnischen „Beifang“ gab es natürlich auch. Wie diese Ringelnatter, im Naturgarten der ökologischen Station.

Etwas irritiert war ich wegen des milchigen Auges.

Aber nach einiger Recherche kam heraus, das die Ringelnattern eine Hautschuppe vor dem Auge haben, die sogenannte „Praeocculare“. Kurz vor der Häutung schiebt sich Flüssigkeit unter diese Schuppe, was zu einer kurzfristigen Sehbehinderung führt.

Viele Rotschenkel im Gebiet, ein Exemplar landete immer wieder auf dem selben Zaunpfahl.


Auch eine Bekassine konnte ich erwischen!


Direkt hinter dem Schotterparkplatz präsentierte sich ein Blaukehlchen!


Kiebitz-Nachwuchs konnte man auch sehr gut beobachten/fotografieren.


MfG L.E.

Nachwuchs im Garten & im Bruch.

Überall kann man derzeit Vogelnachwuchs beobachten.

Bei mir im Garten ständig an den Futterstellen präsent, die Buntspechte!


Aber auch bei einem Kurzbesuch im Enger Bruch konnte man merken, in welcher Phase sich die Vögel aktuell befinden.

Diese Dorngrasmücke beäugte mich sehr kritisch, als ich wegen Ihres Warnrufes kurz stehen geblieben bin.

Ziemlich sicher war Ihr Nest ganz in der Nähe, also schnell ein Foto gemacht und weitergezogen.

Die jungen Bluthänflinge sind schon flügge und werden von den Altvögeln gefüttert.

Bin sehr gespannt, was wir noch so alles in diesem Jahr an Vogelkinder zu Gesicht bekommen.


MfG L.E.

Grauschnäpper (& mehr) – Bardüttingdorf.

Die Grauschnäpper scheinen nach ewig langer Nistplatzsuche wohl langsam in Fahrt zu kommen. Einer kommt regelmäßig vorne ans Haus und landet auf dem Treppengeländer. Von dort aus wird gezielt unter dem Dachüberstand nach Spinnweben, Insekten, etc. gesucht.

Vorhin landete er auf den Rankhilfen in meinen Hochbeeten, wenig Scheu liess er sich auch schnell mal ablichten.

Ein ruhiger kleiner Geselle, den ich gerne in meinem Garten habe. Hoffentlich brütet er auch dieses Jahr wieder erfolgreich.

Der Amsel Nachwuchs wurde erst vom Altvogel gefüttert, dann erkundete er den Fototeich und nahm ein erfrischendes Bad!


Der Blaumeisen Nachwuchs frisst den Eltern buchstäblich die „Haare“ vom Kopf!!


Auch der Buntspecht Nachwuchs will gefüttert werden.


Trotz zwei dutzend Futterstellen, streiten sich die Buntspechte um die vermeintlich besten Plätze!


MfG L.E.

Meisenkinder!

Im Garten tummeln sich reichlich Jungvögel, primär Kohl- & Blaumeisen.

Diese gehen mittlerweile schon selber an die Futterstellen, ab und zu werden sie aber noch von den Altvögeln versorgt.

Junge Kohlmeisen waren heute gleichzeitig 9 Stück da. 6 habe ich zusammen an einer Futterglocke erwischt.


Bei weiteren Gartenarbeiten kam ich heute sehr oft an den Futterstellen vorbei und besonders die jungen Blaumeisen zeigten wenig Scheu. Schnell mal eine Kamera mit kleiner Brennweite mitgenommen und ich kam bis auf 1 Meter ran!

Einfach nur knuffig die kleinen Piepmätze!


MfG L.E.

Tiere bei der Gartenarbeit!

Aktuell wächst alles wie verrückt und ein paar „Altlasten“ der Vorbesitzer sorgen für reichlich Beschäftigung im Garten.

Aber ich will mich nicht beklagen, neben dem nervigen Rasenmähen kann ich überall etwas verbessern, um es den Tieren so schön wie mögllich zu machen.

Jubel-Trubel-Heiterkeit ist aktuell an den (erweiterten) Futterstellen angesagt.

Hier tummeln sich Kernbeißer, Star, Kohlmeisen-Nachwuchs und mehr.


Am Gartenteich lassen sich auch immer öfter Libellen blicken, dieses Plattbauch-Weibchen legte fleißig Eier ins Wasser.

Auch Schmetterlinge fühlen sich bei mir im Garten wohl. Ein Diestelfalter nutze die niedrig gemähten Wege im Rasen für ein Sonnenbad.


Am grad wieder ordentlich hergerichteten Fototeich suchte ein Eichhörnchen nach Futterresten.


MfG L.E.

Nachwuchs & mehr.

Auch bei mir im Garten zeigt sich der erste Nachwuchs einiger Vogelarten.

Die Buntspechte bringen Ihre „Rabauken“ jetzt direkt an die Futterstellen.


Der Mittelspecht-Nachwuchs scheint noch nicht so weit zu sein, hier sammelt der Altvogel noch Futter und fliegt damit weg.


Dafür zeigen sich neben jungen Kohlmeisen & Grünfinken auch die kleinen Blaumeisen und warten darauf, gefüttert zu werden.


In den kurzen Regenpausen waren im Garten auch noch andere Tiere zu beobachten, wie der Teichfrosch ..


.. oder die Weinbergschnecke.


Diese beiden Arten freuen sich vermutlich über das nasse Wetter, ich hingegen bevorzuge die sonnigeren Tage! 😉

01.06. – Nachtrag: Auch die Feldsperlinge haben wieder Nachwuchs! Ob es nur der eine ist, kann ich noch nicht sagen. Die Freude ist auf jeden Fall groß!


MfG L.E.

Gruß aus dem Garten.

Egal was man im Garten grad macht, eine Kamera muss stets griffbereit sein.

Dazu einfach mal ein paar „Nebenbei-Schnappschüsse“. Dieser Fasan ist vom gestrigen Tag.


Das Eichhörnchen begrüßte mich heute Morgen gleich als erstes!


Einer vielen Grünfinken besucht die Futterstellen.


„Vater“ Amsel hat viel zu tun, um den Nachwuchs zu versorgen. Gerne wird im Kompost hinterm Zaun nach Nahrung gesucht, aber auch die bereitgestellten Schalen mit allerlei Futtersorten und Trinkwasser, werden gerne angenommen.


Dieses Buntspecht Foto ist eine Montage! Es handelt sich um den selben Vogel. Zuerst auf der rechten Seite des Greifvogelansitzes gelandet und von der linken wieder abgeflogen. In der Bildbearbeitung dann zusammengefügt.


Mal sehen, wie das Wetter die nächsten Tage wird.


MfG L.E.

Habicht – Bardüttingdorf!

Nach dem Hochbeet bepflanzen noch gegossen und mit der Gieskanne runter zur Teichterrasse, der Oleander braucht auch nen Schluck.

Plötzlich fliegt 5m über mir ein Greifvogel an und landet in einer der großen Kiefern.

Ein Habicht!

Ich konnte seelenruhig wieder hoch zum Haus, einmal rum, eine Kamera holen und wieder zurück. Der Vogel hat sich überhaupt nicht von meiner Anwesenheit stören lassen und hielt wohl Ausschau nach jungen Amseln.

Ich vermute, dass es einer der Altvögel ist, die in der Nähe brüten. Die Suche nach Nahrung für den Nachwuchs war vermutlich wichtiger als ich mit meiner Gieskanne!

Nachtrag:

Ein junger Buntspecht kam vorhin noch an den Teich um zu trinken und versuchte auch zu baden. An der Stelle wo er zum Wasser ging, klappte das leider nicht so gut. Aber das wird er schon noch lernen.


MfG L.E.