Wenig Interessantes bei einsetzendem Regen und schmelzendem Schnee.
Allerdings konnte ich heute erstmalig wieder eine Tannenmeise entdecken.
Die letzte Tannenmeise, am 31.12.2025, war leider ein Totfund. 🙁
Zusätzlich tauchte plötzlich ein einzelner Star an den Futterstellen auf.
Die in letzter Zeit häufiger zu beobachtenden Eichelhäher sind hier wirklich sehr scheu und misstrauisch. Heute wagte sich einer mal kurz in die Nähe der Futterstellen, um diese zu inspizieren. War ihm aber alles nicht geheuer und er flog schnell wieder ab.
Bei eisigen Temperaturen und anfänglich noch zurückhaltendem Sonnenschein, ging es heute nach Bad Salzuflen. Entlang eines Nebenflusses der Bega, der Salze, weiter in Richtung Kurpark. Die eisfreie Salze und auch der Kurpark brachten interessante Beobachtungen und einige Fotos.
Gleich zu Anfang entdeckten wir einen Graureiher, welcher eine tote Ratte auf seine Winterspeisekarte gesetzt hatte. Wer sich vor so etwas ekelt, sollte schnell weiterscrollen.
Weitere unappetitliche Fotos erspare ich Euch, der Reiher brauchte unzählige Minuten den gefrosteten Kadaver in die passende Position zu bringen um ihn zu verschlingen.
Aber so ist die Natur, und wie sagt der Volksmund: „In der Not frisst der Teufel Fliegen“.
Direkt nebenan flitze eine Wasserralle, ebenfalls auf der Suche nach Nahrung, durch die Salze.
Absolut nicht scheu, kam sie dabei sogar auf uns zu. Nur ein dicht überfliegendes Stockentenpaar liess sie blitzartig an der Uferkante verschwinden, kam aber nach wenigen Schrecksekunden wieder hervor.
Ein kleines Stückchen weiter, gleich das nächste Highlight! Ein Eisvogel liess sich kurz bei der Jagd beobachten, wurde aber von einem zweiten Eisvogel „animiert“, laut rufend mitzufliegen.
Man beachte den leicht lädierten Schnabel.
Im Kurpark konnten wir dann im schönsten Sonnenschein noch insgesamt 5 Zwergtaucher beobachten.
Viele weitere Arten können dort aktuell wunderbar beobachtet und fotografiert werden.
Leider haben sich die Misteldrosseln nur ganz oben in den hohen Bäumen aufgehalten, da fehlt mir noch ein schickes Foto!
Aktuell schlägt ja jetzt das Wetter um, aber das Gebiet ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Beim heutigen Schneespaziergang durch ein kleines Wäldchen in Jöllenbeck trafen wir auf eine Gruppe von Truthähnen, 4 Hennen, 1 Hahn. Wir hatten die Tiere dort früher nie gesehen. An vielen Stellen hatten sie den Boden vom Schnee freigekratzt. Sie waren nicht besonders scheu. Könnte es sich dabei um wilde Truthähne handeln oder doch eher um freilaufende Haustiere? Der Hahn schien beringt zu sein.
Anneliese
Herrliche viele Meldungen hier auf der Sturmmöwe, super lieben Dank an alle!!
Hier im heimischen Garten halten mich die Rotkehlchen auf Trab! Ganz früh heute Morgen hatte ich durchs Fernglas ganz kurz ein Rotkehlchen gesehen, was „vielleicht“ einen Ring hat. Da kam mir natürlich der „Norweger“ in den Sinn!
Mindestens 3 Stück wuseln hier rum. 2 verstehen sich prima, das dritte (und ggf. ein viertes) werden von dem „Paar“ verjagt. Habe viel mit dem Fernglas geschaut und natürlich unzählige Aufnahmen gemacht. Leider kein beringtes erwischt.
Neben einem (üblichen) Mittelspecht …
… tauchte dann kurz ein Kernbeißer am Sonneblumenspender auf!
Was für ein Brocken!
Einer der Buntspechte fand es gar nicht Lustig, das ein Artgenosse sich an „seinem“ Meisenknödel zu schaffen machte und zeigte dies deutlich!
Bergfinken leider immer noch Fehlanzeige, hoffentlich geht da noch was, ehe die große Milderung einsetzt.
Ich habe sie nur kurz sehen können, bin aber trotzdem sicher, dass es kein Irrtum war: Gegen 16 Uhr flog aus Richtung Norden eine männliche Kornweihe ins Enger Bruch und „tauchte“ nach Sekunden zwischen tarnenden Halmen „ab“, zwischen denen ich sie nicht wiederfinden konnte.
Beim Spaziergang heute Mittag gegen 14:05 flog eine Formation Kraniche, etwa 20-25 Vögel, bei uns über Herford-Herringhausen und Enger-Oldinghausen Richtung Süden. Wahrscheinlich waren es die aus Petershagen. Wäre ich einige Minuten vorher draußen gewesen, hätte ich noch ein Foto machen können.
Heute morgen besuchte der Bergfink zusammen mit vielen anderen Vögeln erneut die Futterstelle in meinem Garten. Sogar 2 Sumpfmeisen flogen zwischendurch das Futterhaus an, für mich die 30. Art auf der Jahresliste 2026.
Heute mal (wieder) alle Futterstellen gesäubert und die Futterspender neu befüllt.
Dabei waren einige leicht feucht gewordene Erdnusshälften über, welche ich „zum mitnehmen“ einfach auf den Baumstumpf am Fototeich gelegt hatte.
Tatsächlich wurden diese sofort angenommen und so ergab sich die Möglichkeit abfliegende Vögel aufzunehmen.
Einsetzende Schneeschmelze, dunstige Luft und schlechtes Licht sind nicht grad die idealen Voraussetzungen für’s Fotografieren mit kurzen Verschlusszeiten (1/2500 – 1/5000), aber egal, einfach mal versuchen.
Mit viel rumprobieren und einigen Konfigurationen in der Kamera gelang es dann, ein paar gefiederte Kollegen (Blau-, Kohl-, Haubenmeise, Kleiber und Buntspecht) mit Futter im Schnabel zu erwischen. Nicht alle perfekt scharf und hohes ISO Rauschen, aber wenn besseres Wetter kommt, bin ich „Schussbereit“.
Viel entspannter zu fotografieren, war dieser Fasan, denn der hat die Ruhe weg.
Alle natürlich ohne „Pre-Capture“!
MfG L.E. 😉
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