Alle Beiträge von L. E.

Radtour am Dümmer.

Heute Morgen das Rad ins Auto geladen und zum Dümmer gefahren.

An der Ökologischen Station geparkt und dann mit dem Fahrrad 1x rund um den See + einen Abstecher in die nördliche Dümmer Region.


Im Osterfeiner Moor lief plötzlich, wenige Zentimeter vor dem Rad, ein Hermelin über den Weg.

Dabei schimpfte es so laut, das ich vor Schreck eine Vollbremsung gemacht habe!

Es flüchtete auf eine Wiese und hielt nach mir Ausschau, da gelang zumindest eine Belegaufnahme.


Eine von unzähligen Rohrammern suchte im Schilf nach Nahrung.


Mehrere Kiebitze im Ochsenmoor waren zum Teil völlig ohne Scheu!


Später traf ich auch noch Holger (und Andreas), als er die Moorfrösche fotografierte.

Eine Uferschnepfe präsentierte sich auf einem Weidepfahl.


Eine erste Schafstelze habe ich vom Auto aus auch gesehen, aber es war leider keine Belegaufnahme möglich. Die Meldung wird bei ornitho.de leider angezweifelt. Irgendwer sollte mal die Datenbanken an die neuen Wetter-/Klimarealitäten anpassen.


MfG L.E.

Den ganzen Winter.. (+Update!)

.. hatte ich an nur 3 Tagen jeweils 1 Bergfink an den Futterstellen.

Heute Mittag, grad vom Enger Bruch zurück, wer sitzt im Garten:


Hier noch, wie versprochen der Kernbeißer. Der Buchfink steht übrigens im Vordergrund!


Im Enger Bruch präsentierte sich eine Goldammer für einen kurzen Augenblick.


Auf dem Weg zum Turm entdeckte ich plötzlich einen Greifvogel auf Beutezug über der Kranichwiese!

Ein Sperber? Weit gefehlt, der Wanderfalke persönlich gab sich die Ehre und raste in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit hinter einer Lachmöwe her!!


Tatsächlich gelang es der Lachmöwe, dem Falken zu entkommen. Vielleicht war das aber auch nur ein Übungsflug. 😉

Eine eher schlechte Nachricht. Der Habicht hockt immer noch an der selben Stelle, wie gestern.

Ich habe mal die Dame vom Veterinäramt angeschrieben, vielleicht kann jemand aus Olderdissen den Vogel fangen und retten.

Ich will aber mit etwas Positivem aufhören und das waren wieder die vielen netten Leute. Leider konnte ich nicht mit jedem ein „Klönschnack“ halten, aber man sieht sich dieses Frühjahr bestimmt noch öfters!!


MfG L.E.

Enger Bruch – 06.03.2026

Vorab ein Foto von gestern aus dem Bruch!

Ein Rotmilan kreiste direkt über dem Beobachtungsturm.


Aber auch heute gab es einen besonderen Greifvogel.

Ein Habicht hockte in recht kurzer Entfernung zum Turm in den Ästen und reinigte sein Gefieder.


Der Vogel liess sich durch zahlreiche Beobachter und Fotografen überhaupt nicht stören.

So kam natürlich die Befürchtung auf, das hier die Vogelgrippe „aktiv“ ist. Allerdings zeigte der Vogel neben der geringen Scheu keinerlei anderes auffälliges Verhalten. Wir hoffen mal, das Tier ist Fit und Gesund!

Apropos Fit, die Kiebitze zeigen mit Ihren akrobatischen Balzflügen, wieviel Energie in ihnen steckt!!


Auch die Höckerschwäne sind sehr aktiv und verteidigen Ihre Reviere..


.. was offenbar auch mal zu Verletzungen führen kann, wie man am Exemplar links im Bild sieht.


Zu guter Letzt noch eine kleine Collage. Flussregenpfeifer und Waldwasserläufer waren leider etwas weit weg. Zwei von insgesamt 5 Rostgänsen, waren da etwas kooperativer.


Ganz besonders möchte ich aber die vielen netten Begegnungen und Gespräche heute im Bruch erwähnen!

Liebe Grüße an alle!


MfG L.E.

Keine Zeit für Fotos!!

Eigentlich war für Fotos heute Morgen gar keine Zeit.

Mehrere Maschinen Wäsche, alles draußen trocknen. Die Spülmaschine will ausgeräumt werden, Müll wird auch abgeholt. Und das Auto möchte in der Werkstatt abgeholt werden, sprich mit dem Fahrrad nach Hücker.

Immer wieder muss ich aber durch das Wohnzimmer, die Treppe runter durchs Schlafzimmer in den Keller zur Waschmaschine. Und jedes mal ist wieder etwas Interessantes im Garten!!

Also eine Kamera ins Wohnzimmer, eine ins Schlafzimmer. Leider habe ich nicht alles erwischt. Einen der 4 Kernbeißer hätte ich gerne besser als nur „Beleg“ gehabt.

Dafür aber folgende Kameraden, wie den Fasan am Spiegelteich.


Beim Wäscheaufhängen ein erstes Tagpfauenauge.


Einer der beiden Mittelspechte.


Den Buchfink.


Einen Star.


Und noch eine Schwanzmeise.


Sieht so aus, als sollte ich mich die nächste Zeit fotografisch wieder vermehrt um die gefiederten Freunde in meinem Garten kümmern.


MfG L.E.

Dümmer – 04.03.2026

Ein paar Impressionen vom Dümmer.

Während große Brachvögel, Uferschnepfen und Kampfläufer zwar in größeren Stückzahlen zu beobachten sind, lohnen sich Aufnahmen wegen den noch großen Entfernungen einfach nicht.

Ein Kiebitz war so freundlich und störte sich nicht am Auto.


Kleinvögel werden auch langsam mehr, so konnte ich Schwarzkehlchen, Feldsperling und Wiesenpieper ablichten.


Spektakulär waren auch wieder die Kämpfe zwischen den Blässrallen!


MfG L.E.

Zwergtaucher statt Zwerggänse.

Bei den komplett durchdrehenden Spritpreisen wollte ich heute eigentlich nicht los, aber da ich gestern noch „~günstig~“ getankt habe, bin ich heute in die Rieselfelder Münster.

Dort waren die letzten 2 Tage Zwerggänse gemeldet, die hätte ich gerne auf meiner Artenliste und Fotos wären auch toll.

Also spontan das Fahrrad ins Auto und ab in Richtung Münster.


Leider wurden die Gänse heute den ganzen Tag nicht gesehen, macht aber nichts, es gab noch reichlich andere Arten zu beobachten. Die knapp 32km durch das Münsterland bei dem herrlichen Wetter und die netten Gespräche mit Beobachtern, Fotografen und Radlern waren die Tour allemal wert.

Besonders gut konnte man ein Zwergtaucher Paar am „Schilflehrpfad“ nahe des Heidekrug’s beobachten.


MfG L.E.

Werre – Herford.

Einige Stationen abgeklappert heute, anschließend ging es noch ein Stück entlang der Werre in Stadt Herford.

Erster Blickfang: Der sich schon länger an der Werre aufhaltende Brauterpel.


Auch ein Gänsesäger liess sich ablichten. Das Weibchen war nur einmal im Vorbeiflug zu sehen.


Natürlich sind auch Stockenten zahlreich vertreten. Hier bei der Wasserlandung und beim Entspannen im Gras.


Bezüglich der Familienplanung dieser Blaumeise kann man nur raten. Zwei Zimmer – Küche / Bad reichen ihr offensichtlich nicht aus!


MfG L.E. 😉

Enger Bruch – Update.

Leider wieder 2 tote Gänse im Bruch..

Haben Stefan und ich gemeldet, dazu noch ein paar Infos.

Das Veterinäramt war heute nicht zu erreichen. Die Feuerwache und die Polizeiwache in Enger sind auch nicht besetzt. Also hat Stefan die 112 gewählt und die Infos weitergereicht.

Leider hat der Kreis Herford für so einen Fall keinen „Ablaufplan“ und es wurde der zuständige Revierförster angerufen, welcher einen Jäger schickte, der halt auch nichts machen konnte.


Die toten Gänse liegen (vom Turm aus) einmal links am Rand des zweiten Teiches und in einer flachen Wasserfläche hinter dem zweiten Teich.

Aktualisierung (15.25 Uhr): Ich konnte die Dame vom Veterinäramt per Email erreichen und die Infos zu den Tieren wird an die Kollegen vom „Wochenend-Dienst“ weitergeleitet.

MfG L.E.

Enger von gestern und ein Stieglitz.

Gestern gab es im Enger Bruch natürlich nicht nur den Trubel um die toten Gänse.

Auf der Schafweide konnte man 2 Schwarzkehlchen entdecken. Das Männchen trällerte dem Weibchen schon die ein oder andere Strophe vor. Auf der Kranichwiese habe ich ihn dann durch die Äste erwischt.


Am Turm zeigte sich dann noch eine Rohrammer, die emsig nach Nahrung suchte.

Zwar im totalen Gegenlicht, aber ich konnte aus den Aufnahmen noch etwas rausholen.


Heute Morgen hörte ich dann Stieglitz Gesang im Garten. Am Fototeich blieb er kurz sitzen, leider noch kein schönes Fotolicht.


MfG L.E.

„Großeinsatz“ im Enger Bruch!

Ganz schön was los im Enger Bruch!

Anwohner, Spaziergänger, Beobachter, Fotografen, das Veterinäramt Herford und die Feuerwehr aus Enger und Bünde!!!

Aber was war denn eigentlich los?

Ein aufmerksamer Vogelgucker entdeckte 3 tote Gänse im Gebiet und kontaktierte das Veterinäramt in Herford.

Eine nette junge Dame vom Amt kam dann auch sogleich in das Enger Bruch.

Mit den anwesenden Beobachtern und Fotografen konnten alle Stellen an denen die toten Tiere lagen entdeckt werden und der Melder bestätigte die Orte zusätzlich.

Schnell war klar, an 2 Tiere kommt man nur mit einem Boot ran.

Also kontaktierte die Dame vom Amt die Feuerwehr in Enger. Als der Feuerwehrmann eintraf, stellte sich heraus, das Enger wohl kein geeignetes Boot hat. Somit kam die Feuerwehr Bünde ins Spiel und rückte mit einer ordentlichen Mannschaft und einem Boot an.

So gelang es, alle toten Vögel zu bergen. 2 Graugänse und 1 Kanadagans.

Bereits gestern wurde in der Nähe des Bruchs eine tote Graugans in einem Garten abgeholt. Diese wird bereits untersucht, die 3 von heute dann ebenfalls.

Denn es besteht natürlich der Verdacht auf Vogelgrippe!

Sollte dem so sein, wird es in bald in der Zeitung stehen und dann droht Stallpflicht für Geflügel.


Drückt die Daumen, das keine Vogelgrippe festgestellt wird!

Wer im Enger Bruch und Umgebung tote Vögel feststellt, kontaktiert bitte, wie Peter Franzeck schon schrieb, umgehend das Veterinäramt in Herford!

Tel: 05221 13-1641


MfG L.E.