Alle Beiträge von L. E.

Mehlschwalben – Bardüttingdorf.

Auch in diesem Jahr sind wieder Mehlschwalben in großer Anzahl hier.

Immer wieder werden Dachüberstände angeflogen, ob nur zur Nahrungs- oder auch Nistplatzsuche kann ich nicht beurteilen.

Für den Fall der Nistplatzsuche habe ich mir überlegt, mal einen Versuch zu wagen.

Gestern auf die schnelle eine Nisthilfe aus Restholz „zusammengeklöppelt“ und knapp unter dem Dachüberstand angebracht.


Für Material zum „Innenausbau“ ist ebenfalls gesorgt!

So nah, wie die Mehlschwalben hier vorbeisausen, sollten Sie mein Angebot zumindest erkennen können.

Ob es wirklich angenommen wird, bleibt abzuwarten.

Schaun mer mal!


Schöne Pfingsten!


MfG L.E.

Dümmer / Ochsenmoor – 22.05.2026

Da jetzt am Wochenende rund um den Dümmer wohl buchstäblich „Die Hölle“ los sein wird, sind wir heute recht früh losgefahren und haben ein wenig im Ochsenmoor fotografiert.

Heftig, wie hoch der Bewuchs schon ist, aber Gräben, Wasserflächen und die vielen Zaunpfähle, sind ein Garant für schöne Beobachtungen und natürlich auch Fotos.

Die direkt am Graben der Einbahnstraße brütenden Höckerschwäne haben Nachwuchs.

Da kann man nun wirklich nicht von „hässlichen Entlein“ sprechen!


Auch schön zu fotografieren, sind die Schafstelzen, welche auf den Blättern der gelben Teichrose nach Nahrung ausschau halten.


Überall sieht man Blessrallen-Nachwuchs, der von den Altvögeln liebevoll gefüttert wird.


Schilfrohrsänger präsentieren sich auch abseits der Schilfbestände und tragen Ihren abwechslungsreichen Gesang vor.


Die Rohrammer Männchen pflegen ihr Prachtkleid, um bei den Damen gut anzukommen!


Ein wirklich herrlicher Tag am Dümmer!

Nur auf die Mückenstiche im Garten der Ökologischen Station, bei dem (erfolgreichen) Versuch eine Belegaufnahme vom Gelbspötter zu bekommen, hätte ich verzichten können!! 😉

Liebe Grüße nochmal an Andreas Bader und die vielen anderen Menschen, die wir heute wieder getroffen haben.


MfG L.E.

Wespenbussard – Bardüttingdorf

Nach dem Holzhacken eine Runde auf die Terrasse am Teich.

Der Kuckuck ruft ausdauern, der Kolkrabe krächzt und zwischendurch hört man den Schwarzspecht.

Ein Bussard zieht seine Kreise über die Kuhweide, Acker und Wald. Bestimmt „nur“ ein Mäusebussard.. Weit gefehlt, es war ein Wespenbussard!

Der erste dieses Jahr.

Später flattert mir noch ein ziemlich großer, orangfarbener Falter vor der Nase her.

Nanu, was ist das denn für einer?! Leider zieht er schnell weiter, aber ich greife trotzdem zur Kamera. Da dreht er noch eine Runde, ziemlich weit weg, über die Kuhweide.

Als Belegaufnahme habe ich ihn noch erwischt.

Es handelt sich um einen männlichen Nagelfleck beim Balzflug!

Den habe ich vorher auch noch nicht zu Gesicht bekommen!

Gestern noch gefragt, wie weit der Kleiber Nachwuchs ist, heute versucht schon einer aus dem Nistkasten zu kommen, bisher erfolglos. Die Altvögel füttern aber noch, der scheint wohl etwas Abenteuerlustig zu sein.

Nachtrag, hier noch das Foto vom jungen Kleiber.

Immer wieder springt/flattert er innen an den Ausgang, schafft es aber noch nicht, sich oben zu halten. Dank Serienaufnahme konnte ich den Moment erwischen.


MfG L.E.

Garten von gestern.

Endlich mit den Helgoland Bildern durch, da war dann gestern mal Zeit für den Garten.

Überall zwitschert und flattert es, die Vögel sind größtenteils mit der Beschaffung von Nahrung für den Nachwuchs beschäftigt.

Die Blaumeisen scheinen froh über den angebrachten Schutz zu sein, bringen kräftig Nahrung ins Nest und fliegen mit dem Kot der Jungen wieder heraus.


Auch die Kleiber füttern weiterhin mit vollen Kräften!

Wann wohl die Kleinen so weit sind?


Da sitze ich so am Rand der Teichterrasse und sehe nahe der Kopfweide 2 Teichfrösche, die auf dem Rand der Folie die wärmende Sonne geniessen.


Beim Prüfen der Fotos in der Kamera, bemerkte ich eine Bewegung im Augenwinkel.

Direkt neben mir schlüpft eine Libelle aus ihrer Larvenhülle.

Eine denkbar schlechte Ecke, denn da kommt sie gar nicht so weit nach oben um die Sonne komplett zu nutzen.

Also schnell mal einen schönen Zweig gesucht und am Teich in den Boden gesteckt.

Mittels eines weiteren kleinen Astes die Libelle aufgenommen und an den größeren Zweig gesetzt.


Hier konnte sie sich in aller Ruhe im schönsten Sonnenschein entfalten.


Nach insgesamt ca. 2 Stunden war es dann soweit und die Libelle, vermutlich ein Plattbauch, erhob sich das erste Mal in seinem Leben in die Lüfte!


MfG L.E.

Blaumeisen in Not?

Zurück von einer wunderbaren Helgoland Exkursion, ging ich heute das erste mal nach unten in den Garten um nach dem Teich zu schauen. Viele Algen, aber sonst alles okay.

Als ich mich umdrehte um nach dem Nistkasten in dem die Blaumeisen brüten zu schauen, trifft mich fast der Schlag.

„Ach du Schei.. benkleister!!“


Na da hat einer ganze Arbeit geleistet…

Vermutlich hat einer der vielen Buntspechte das Gelege ausgeräubert.

Als ich dann näher heran ging um den Schaden zu begutachten, fliegt plötzlich einer der Altvögel mit Nahrung an!


Nanu, hat er trotz Brutverlust weiter den Instinkt zu Füttern??

Da höre ich aus dem Kasten leise Bettelrufe! – ??? – Da sind ja noch welche drin!

Okay, das kann so nicht bleiben! Ganz schnell ein kleines Stück Holz zurechtgesägt, 4 Schrauben rein, Leiter und Akkuschrauber holen.

Als ich die Leiter anstellte, habe ich nur ganz kurz hineingeschaut, denn der Altvogel war schon wieder mit Futter im Anflug. 3-4 kleine, aber schon befiederte Mini-Meisen konnte ich entdecken.

Damit es ganz schnell geht, habe ich extra kein Foto der kleinen Federbällchen gemacht. <- !

Platte vorgeschraubt und dann sofort weg vom Kasten.


Es brauchte nur 3 Anflüge, dann hat die Blaumeise die Veränderung akzeptiert und die Fütterung fortgesetzt!

Wirklich erstaunlich, das da überhaupt noch Jungvögel drin sind, ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet.


MfG L.E.

Grüße von DER Insel!

Schöne Grüße von der schönen Insel Helgoland an alle Beobachter, Fotografen und Sturmmöwe-Besucher.

Nach verspäteter und sehr stürmischer Überfahrt sind wir gut angekommen.

Das Wetter spielt mit und die Vögel natürlich auch.

Gleich geht es wieder zum Vogelfelsen, später auf die Nachbarinsel Düne.


Spezielle Grüße auch an Jannis, tolle Führung durch den Fanggarten gestern!


MfG L.E.

Kurze Runde im großen Torfmoor.

Trotz „Mückenwarnung“ von Marcel ging es heute zu einem kleinen Foto-Spaziergang in das große Torfmoor.

Wunsch war es den Pirol wenigstens zu hören, was auch keine 5 Minuten vom Parkplatz aus, gedauert hat. Sehen konnten wir ihn auch, aber nur durch die Baumwipfel huschend. Immerhin!

Es gibt aktuell viele Vogelarten zu belauschen und zu beobachten, unter anderem auch den Fitis.


Oder die Dorngrasmücke.


Besonders Glücklich waren wir über ein wenig scheues Blaukehlchen!

Sogar mit Gesangsvorstellung!


Viele Vögel wie Feld- und Rohrschwirl und andere unzählige Arten konnten wir leider nicht ablichten.
Von einigen Arten auch nur ein „Briefmarkenbelegfoto“, wie Kuckuck, Pirol, Maikäfer und Baumfalke. Aber auch damit ist man zufrieden!


Frische (warme) Luft, Sonnenschein und wieder sehr nette Gespräche, rundeten den gelungenen Vormittag ab!


MfG L.E.

P.S. Und ich meine, es liegt Nordseeduft in der Luft! 😉

Leinfink & Pusteblume!

Vorhin waren wieder Bluthänflinge im Garten.

Geschickt klettern Sie die langen Stängel der „Pusteblumen“ (Löwenzahn) hoch, bis sich diese herunterbiegen.

Schnell die Kamera geschnappt und ein wenig geknipst.

Da landet plötzlich ein kleiner Vogel am Spiegelteich, ein Birkenzeisig!!

Ich traute meinen Augen nicht, aber tatsächlich ein Birkenzeisig bei mir im Garten!

Lustigerweise machte es der „Leinfink“, wie er früher mal genannt wurde, den Bluthänflingen nach und fiel ebenfalls über die Pusteblumen her.


Leider in einem ungünstigen Winkel durch die Scheibe aufgenommen, aber als Beleg ausreichend.

Gartenliste: 101 (inkl. nicht anerkannten Wendehals)!


MfG L.E. 🙂

Brutgeschäft im Garten.

Aktuell ist in jeder Ecke im Garten etwas los.

Die Kohl- und Blaumeisen haben sich klassische Nistkästen ausgesucht, der Kleiber nutzt den Starenkasten, Amsel, Heckenbraunelle & Co brüten versteckt in den Büschen und dem Efeubewuchs.

Die Grauschnäpper sind sich immer noch nicht einig ob moderner Halbhöhlen Nistkasten oder doch lieber natürliche Bauweise.

Es wird auf jeden Fall alles ganz genau unter die Lupe genommen!

Die Entscheidung will gut überlegt sein!


Für derartige „Designfragen“ ist beim Kleiber nun wirklich keine Zeit, es wird ordentlich Nahrung rangeschafft!


Die Bluthänflinge sind da noch nicht so weit. Das Paar kommt aber regelmäßig zum trinken an den Teich. Sogar wenn man auf der nahen Terrasse liegt (und die Kamera natürlich Griffbereit hat!).


Liebend gerne würde ich Euch auch noch das Schwanzmeisen Pärchen zeigen.

Immer wieder kommen Sie direkt ans Haus und manchmal sitzen sie außen am Fensterrahmen und schauen herein.

Mit Spinnweben im Schnabel fliegen sie dann ans Ende des Grundstücks. Vorhin flog eine mit einem sehr langen Spinngewebe davon. Sah aus wie der Schleier eines Brautkleides!! 😊

Leider noch nicht mit der Kamera erwischt.


MfG L.E.