Archiv für den Monat: Januar 2021

Erfolglose Jagd




Dass Sperber gerne die Fütterungsplätze besuchen , ist ja bekannt. So lange und so nah konnte ich bisher keinen Sperberterzel in unserem Garten beobachten. Primär hatte er mit seinem Überraschungseinflug offenbar keinen Erfolg und hatte sich dann nahezu unbewegt etwa 3o Minuten auf den Meisenknödelhalter gesetzt. Die Blaumeisen kamen nach einer Weile zurück (links oben im Gebüsch,etwa 3 m Luftlinie entfernt). Offenbar reicht aber seine Beschleunigung auf den ersten Metern nicht aus, eine Meise vor ihrem Abflug in die dichte Hecke zu erreichen. Er ist eben mehr ein Überraschungsjäger. Dann putzte und kratzte er sich ausgiebig und zeigte mir dabei die absurd verlängerte Mittelzehe, die ihm in der Evolution gewachsen ist, da sie ihm Vorteile beim Greifen kleiner Vögel verschafft haben soll. Er strich dann im Tiefflug ab, vielleicht zum nächsten Futterplatz in der Nachbarschaft… Carsten Cordes

NABU BI Dienstagsprogramm

Hinter uns liegt ein Jahr, in dem das Dienstagsprogramm praktisch nicht stattgefunden hat. Die Corona-Pandemie bestimmte weithin das Geschehen.

Bereits im Februar (!), als noch kaum jemand das Virus ernstnahm, schrieb unser Entwicklungshilfe-Minister: „Die dramatischen Auswirkungen dieser neuen Herausforderung … werden die Welt und unser Zusammenleben … grundlegend verändern.“ Er sollte recht behalten:

Wir hatten zwar das Jahr über viel gutes Exkursionswetter, es gab aber nur eine Exkursion am 10. März (Stauteiche bis Meyer zu Heepen) und diese mußte, kaum daß sie begonnen hatte, bei strömendem Regen abgebrochen werden. Danach folgte der Shutdown und weitere Veranstaltungen verboten sich für den Rest des Jahres praktisch von selbst. Veranstaltungen vorzugsweise für ältere Menschen wären nun wirklich keine gute Idee gewesen, Vorschriften und Verordnungen hin und her.

Aktuell sind die Pandemiesituation und ihre Beherrschung durch eine in dem Umfang bisher nicht erlebte Impfkampagne noch sehr unübersichtlich. Exkursionsveranstaltungen wird es zumindest in der ersten Jahreshälfte voraussichtlich nicht geben können. Das sollte uns nicht daran hindern, über die Zukunft des Dienstagsprogramms nachzudenken. Ideen hierzu sind allemal willkommen. Vorerst bleiben uns nur Foren wie die „Sturmmöwe“, um die Kontakte untereinander zu pflegen.

Allen Freunden des Dienstagsprogramms wünschen wir für das kommende Jahr alles Gute, Gesundheit im Allgemeinen und besonders im Hinblick auf die Virus-Pandemie.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Bongards

NABU Bielefeld e.V.

 

 

 

Nilgänse im Enger Bruch

Für meine „Storchen-Halluzination“ vom Samstag habe ich heute bei einem Abstecher zum Storchenhorst im Enger Bruch wohl eine Erklärung gefunden. Oben standen zwei Nilgänse, die einen sehr besitzergreifenden Eindruck machten. Mal sehen, ob sie sich dort halten können, falls im Frühjahr Störche (zurück)kommen.

 

Michael Hellwig

Großer Weserbogen / Stemmer See

Das Jahr 2021 fängt gut an: 3 Samtenten, 2 Rothalstaucher &  ein Prachttaucher am GWB, Berg- und Ringschnabelente am Schloß- bzw. Stemmer See im Kalletal. Bei Rinteln am Weserradweg  fraßen > 50 Höckerschwäne auf Raps. 

Belegfotos (wo möglich): 
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Rothalstaucher 
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Ringschnabelente
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Bergente (mit Reiherente links) auf dem Schloß-See
LG Uwe 

Großmöwen -> Hücker Moor



 

Ich hatte gestern am Hücker Moor eine Silbermöwe(?) die auf dem Gewässer schwamm.

Plötzlich hörte man die Silbermöwe laut rufen und dann begann eine wilde Verfolgungsjagd auf eine weitere Möwe.

Liege ich mit der Vermutung richtig, das es sich dabei um Silbermöwe (Oben) und Steppenmöwe (Unten) handelt

Ich hoffe, die Bilder reichen zur Bestimmung.

MfG L.E.