Die Moorente war zutraulicher, als die Corona-Regeln erlauben. Ein Wildvogel wäre sicher viel scheuer. Auf jeden Fall war es eine schöne Beobachtung. Danke für`s Melden!
Andreas Schäfferling
Die Moorente war zutraulicher, als die Corona-Regeln erlauben. Ein Wildvogel wäre sicher viel scheuer. Auf jeden Fall war es eine schöne Beobachtung. Danke für`s Melden!
Andreas Schäfferling
Nach drei Tagen „Pause“ war heute – an der alten Stelle auf der Kranichwiese – wieder ein Flussregenpfeifer zu beobachten. Außerdem ein Waldwasserläufer, zwei Rotmilane und ein Mittelspecht.
Bei Enten und Gänsen nichts Neues.
Michael Hellwig
Die ersten Wildbienen (hier: Mauerrbiene) sind geschlüpft und laben sich an früh im Jahr blühenden Pflanzen. Zitronenfalter waren schon seit einiger Zeit aus ihrer Winterstarre erwacht und gaukelten auch heute durch die Gärten und Wälder. Auch C-Falter und Tagpfauenauge haben den Winter (der keiner war) gut überstanden. Als Gartenbesitzer sollte man einen echten Frühblüher im botanischen Sinne anpflanzen: Schlehdorn. Die Blüten sind für viele heimische Insekten, vor allem für Honig- und Wildbienen sowie für Schmetterlinge und weitere Insekten eine wichtige erste Nektarquelle. Die unscheinbare Purpurrote Taubnessel, von vielen als „Unkraut“ ausgezupft, ist ebenfalls für Insekten im Frühjahr wichtig (hier: Zitronenfalter). Wer dem Zitronenfalter als Gartenbesitzer etwas Gutes tun möchte, sollte außerdem einen Faulbaum pflanzen. Auf die austreibenden Blätter legt das Weibchen ihre Eier ab. Der Hermannsweg zwischen „Schluffen“ und Borgholzhausen bot uns heute eine Überraschung: 2 Feld-Sandlaufkäfer flogen vor unseren Füßen auf, sieht man nicht alle Tage.
A. Bader
Gestern Abend war ich erneut mit unserem Sohn in den Rieselfeldern, um u.a. Stare zu beobachten.
Man hätte eher Menschen beobachten sollen….. Eine Frau kam mit einem Schilfbündel aus dem Schilf. Ich wusste gar nicht, dass unsere Schilffelder jetzt ein Dekoladen geworden sind. An einer anderen Stelle lagerten Mädels im Schilf für ein Pläuschchen, die waren dort auch schon an gleicher Stelle vor 2 Tagen. Ein Naturfotograf, aber mit Null Verständnis für Vögel, stand exakt im Schilf, wo die Stare zur Nachtruhe einfliegen wollten und räumte mit betonter Langsamkeit seine Stellung….. ich traf ihn später an anderer Stelle, wieder im Schilf an und schmiss ihn dort auch raus….er ging weiter, vermutlich eine weitere Stelle suchend. Glücklicherweise war es zu diesem Zeitpunkt bereits fast dunkel, so dass ich hoffte, ihm ein wenig die Abendfotografie verleidet zu haben.
Möge Loom und Co bitte bald wieder öffnen, es fahren laut einer meiner Amphibiensammlerin jetzt auch schon Autos auf dem Kammweg, die dort einen Parkplatz suchen, oberhalb Hoberge-Uerentrup, das muss man erst einmal schaffen, dort mit einem Auto hinzugelangen („Spaziergang im Teutoburger Wald für Anfänger“ meinte sie dazu). Sie hat ihnen den Weg raus aus dem Wald gewiesen .
Wie auch immer, es fällt schwer, dann noch den Rundgang zu genießen, dennoch gab es die eine oder andere nette Beobachtung, weshalb wir eigentlich vor Ort waren.
Nett fande ich die Beobachtung des Haubentauchers, habe ich dort länger nicht gesehen. Und natürlich war es wie immer schön, die Stare einfliegen zu sehen, glücklicherweise war ich einen Hauch früher dort, um den Fotografen an ihrer Schlafstelle zu vertreiben, ich weiß nicht, wo sie sonst gelandet wären.
Viele Grüße
Claudia
P.S. Weiß eigentlich jemand, wo im Moment der nächste Staren-Schlafplatz ist bzw. welchen Umkreis die Rieselfelder Stare derzeit abdecken?
Die Vogelwelt am Dümmer wird derzeit beherrscht von Limikolen: Uferschnepfen, Kiebitze, Kampfläufer (gestern mind. 200 nahrungssuchend), Rotschenkel und Bekassinen. Die Vertrautheit der Uferschnepfen ist schon beeindruckend: Flugbalz, Revierkämpfe, Begattungen, Gefiederpflege, alles kann hautnah mitverfolgt werden. Die Gänsemassen sind abgezogen, nur noch Graugänse und vereinzelt ein paar Bläßgänse.
A. Bader
Hallo,
bei uns iin Bielefeld Theesen zur Zeit im Efeu, der durch sein Alter bis unten hin im Frühwinter die letzten Blüten für die Insekten stellt und jetzt als letztes, bzw. erstes viele Beeren trägt, eine Versammlung der Drosseln der Umgebung.
Außerdem heute ein stark verletztes Amselweibchen, bei dem ich mich frage, wer da wohl die Ursache war? Da vor allem der Nacken verletzt und teilweise gerupft war, denke ich, dass Falke oder Eule in Frage kommen.
Was meint Ihr?
Außerdem konnte man heute Flugspiele von 4 Kolkraben über dem Köcker Wald beobachten. Faszinierend.
Was war ich begeistert, als ich vor inzwischen einigen Jahren die erste erfolgreiche Brut nach über 100 Jahren in Bielefeld am Eisernen Anton beobachten konnte 😉
Lg Holger