Archiv für den Monat: Februar 2021

Drosseln an der Futterstelle




Bedingt durch hohe Schneedecken in der Landschaft und gefrorener Böden kommen derzeit viele Drosseln in die Gärten an die Futterstellen. Täglich lege ich etwa 20 halbe Äpfel nach draußen, die abends fast alle verputzt sind. 3 Wacholderdrosseln und ca. 10 Amseln sind ständig dabei, „ihren“ Apfel gegen Nahrungskonkurrenten zu verteidigen, wobei eine Wacholderdrossel sich als „Lokalmatador“ aufspielt, die vertreibt jede Amsel und vor allen Dingen jeden Artgenossen. Bei Staren ist sie etwas vorsichtiger, die haben ja auch recht spitze Schnäbel. Faszinierend das Geschehen zu beobachten. Bei Amseln wird keine Rücksicht auf das weibliche Geschlecht genommen, Männchen gegen Männchen und Männchen gegen Weibchen, aber auch umgekehrt!

A.Bader

Winterbilder







Nur selten haben wir in OWL Gelegenheit, Vögel in winterlicher Umgebung zu erleben. Wie viele von uns habe ich die Zeit genutzt, um die Besucher an der Futterstelle zu dokumentieren. Jetzt habe ich sieben Bilder ausgewählt, weil ich mich beim Weglassen einfach nicht entscheiden konnte. Sorry! (Stieglitz, Star, Erlenzeisig, Bergfink, Grünfink, Amsel, Haussperling)
Wer trotzdem noch mehr davon sehen möchte: www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=-620546544
Andreas Schäfferling

Feldlerchen; Kiebitze auf Eis




Seit einigen Tagen werden immer wieder Trupps von Feldlerchen gemeldet, die u. a. auf Krautäckern und angrenzenden Straßen Nahrung suchen. Im Bereich Weststraße/AmTeich (Steinhorster Becken) flog eine Gruppe von mehr als 50 Exemplaren umher, leider mit großer Fluchtdistanz. – Auf einem zugefrorenen Teich standen (drei) Kiebitze – zurzeit irgendwie deplatziert.

 

MfG

Manfred Kolleck

Gartenvögel





Hallo,

auch bei mir in der Nähe des Köcker Waldes wird es langsam voll an der Futterstelle.

Einige Bergfinken haben oft direkt an den Augen große Zecken. Das beeinträchtigt bei manchen sogar das Sehen. Ich dachte erst, warum haben die die Augenlieder auf halbgeschlossen?!

Erst auf den Bildern konnte ich dann die Zecken erkennen.

Eine Weidenmeise sang heute aus voller Kehle (audiofiles in der Sturmmöwe-Whatsappgruppe) und rief dann ungewöhnlich mit dem typischen däh-däh im Wechsel mit kohlmeisenartigem Zetern.

Auch die Heckenbraunelle ist bei gutem Licht richtig hübsch.

LG Holger