Kategoriearchiv: Birding

Schneeammer auf Flugplatz Windelsbleiche


Schneeammerbesuch Flugplatz Windelsbleiche
 
Bereits gestern morgen fiel mir ein Vogel mit seinem Ruf und mit seinem für mich unbekannten Flug- und Landeverhalten auf dem nebelverhangenen Flugplatz auf.
 
Ich dachte erst, den finde ich nie, bis ich fast draufgetreten wäre. Er saß völlig frei in einem Grasbüschel auf einem Sandweg und ließ mich zuerst auf ca. 10m herankommen, zuletzt sogar auf ca. 5m. Möglicherweise hätte ich noch näher auf ihn zukommen dürfen, ich wollte ihn aber nicht stören. Er ließ sich von mir nicht von seiner Nahrungssuche abhalten. Trotz der Nähe waren die Fotos aber nur als Belegfotos geeignet, die Lichtverhältnisse waren doch sehr mäßig.
 
Heute morgen, nach einer frostigen Nacht, habe ich ihn schon nicht mehr erwartet, da auch der Sandweg hartgefroren war. Auf einmal hörte ich aber seinen Ruf und er landete dankenswerter Weise wieder nah eines Weges. Das Tier ist das Gegenteil von scheu, aber hervorragend getarnt. Es lässt selbst Hunde auf wenigen Metern Entfernung vorbei laufen. Genau diese Hunde erschwerten dann aber leider doch das Fotografieren, weniger die Hunde als die dazugehörigen Silhouetten der Menschen, die die Ammer dann doch öfter aufschreckten und weiterhüpfen ließen. Ich wollte ihn auch nicht hochschrecken und habe ihn bei immerhin deutlich besserem Licht von einem Weg aus recht gut fotografieren können. Zwei dieser Bilder füge ich einmal anbei.
 
Somit ein schönes unerwartetes Erlebnis. Meine letzte und erste Schneeammer hatte ich bei einem Biostationsausflug auf Helgoland, die saß auch als Glücksfall völlig frei auf einem Zaunpfahl und ich habe sie damals auch erst im letzten Augenblick entdeckt, ähnlich zu der Situation gestern und heute. Ab und an entdeckt man doch noch etwas Neues und es lohnt, immer eine Kamera dabei zu haben.
 
Viele Grüße und einen schönen 1. Advent
 
Claudia

Wintergäste auf Spiekeroog

 

Auch im November bietet die Insel  Spiekeroog  Vogelfreunden noch Interessante Beobachtungsmöglichkeiten. Wie schon seit vielen Jahren verbrachte ich auch in diesem Jahr eine Woche im Gütersloher Ferienhaus  Haus Wolfgang. Es befindet sich im Osten der Insel etwa 25 Min. Fußweg vom Dorf entfernt,  eingebettet in den Dünen und nah am Vogelschutzgebiet Ostplate. 

Ganz in der Nähe des Hauses entdeckte ich schon am ersten Tag meines Urlaubs einen Trupp Seidenschwänze. Schnell hatte ich den Schlapplatz gefunden und konnte sie während der ganzen Woche beobachten und am Strand ein Trupp Ohrenlerchen. 

Hier nun eine kleine Fotoauswahl  der seltenen Wintergäste. Alle  Fotos wurden  mit einer einfachen  Panasonic – FC 18 aufgenommen.

Franz Thiesbrummel, Naturschutz-Team Gütersloh

Trauerenten auf dem Schiedersee

Klaus Höwing hatte das Glück, am Sonntag, dem 25.11.  drei Trauerenten auf dem Schiedersee im Bereich zwischen Kronenbruch und Seeterrassen anzutreffen – für Lippe eine extrem seltene Art, die hier zuletzt 1936 gesehen wurde (erlegt am Norderteich). Zum Glück hatte Klaus H. seine Kamera dabei. Meine Nachsuche am kommenden Morgen blieb zwar erfolglos, aber der Schiedersee ist 3 km lang und ich konnte nur das SW-Ende kontrollieren. Für Nicht-Gebietskenner: vom Nordufer sieht man von der Wasserfläche wegen der Verbuschung nichts mehr, also unbedingt den Weg am Südufer nehmen und am Kronenbruch/Freizeitzentrum oder an der Staumauer parken.

 

Holger Sonnenburg

Großer Weserbogen

Kleine Radtour heute zum GWB (Eckhard, du hast mich auf dem Rückweg in Exter mit dem Auto überholt, aber mein Winken scheinbar ignoriert :)) 

Alles ca. Angaben: 
Höckerschwan 30
Kormoran 100
Gänsesäger 15
Graureiher 20
Silberreiher 5
Graugänse 200
Nilgans 2
Schnatterente 10
Stockente diverse
Zwergtaucher 2
Haubentaucher 2
Reiherente 40
Lachmöwe 100
Silbermöwe 10 
Blässralle 40
Turmfalke 2 
Viele Grüße
Uwe 

Feldlerche 2019 Brutvogel in Bielefeld

NABU Bielefeld e.V. ist bemüht, den aktuellen Brutbestand der Feldlerche (Vogel des Jahres) in Bielefeld zu ermitteln. Das war u. a. gestern Thema der ornithologischen AG des NWV in Bielefeld. Bis jetzt sind 19 Brutreviere der Feldlerche in Bielefeld bekannt, 17 davon über ornitho.de:

 

Bielefeld NO: Brönninghausen (5), Brake NW (2), Johannisbachaue-Beweidungsprojekt (1), Meyer zu Eissen (1), Habichtsberg-Heepen (1), Kusenbaum (1);

Bielefeld NW: Schröttinghausen-Althoff (1), Jöllenbeck-Hemighold (1), Babenhausen-Kattenstedt (1), Großdornberg-Hassbach-Wittenberg (1);

Bielefeld Süd:  Flugplatz Windelsbleiche (3), Brackwede SW-Südheide (1).

 

Vielleicht gibt es ja das eine oder andere Brutrevier, das in der Aufstellung fehlt. Das läßt sich noch ändern: Meldung bitte an: m.bongards@gmx.de

 

Heinz Bongards