Heute fiel mir auf, dass Arminia am Freitag d. 4. September um 18:30 Uhr auf der Alm spielt. Rund um den Siegfriedplatz wird es dann keine Parkmöglichkeiten geben. Zum Glück ist die Bürgerwache mit der Stadtbahn sehr gut erreichbar (Linie 4, Siegfriedplatz). Man kann vom Hauptbahnhof aus auch zu Fuß gehen, die Strecke beträgt knapp einen Kilometer.
Wenn ich morgens aufwache, geht der erste Blick durch das große Fenster in den Garten.
Ein Reh steht unten am Ende des Grundstücks und kaut genüsslich auf frischen Blättern herum.
Wie ist das denn jetzt wieder auf das Grundstück gekommen, es ist doch alles eingezäunt?!
Okay, in Ruhe Tee trinken und im Auge behalten. Nach über einer Stunde, Situation unverändert. Findet offensichtlich den Weg zurück nicht. Hatte ich schon einmal mit einem Rehbock.
Also grüne Kleidung anziehen und versuchen, sich bis unten anzupirschen, um das Gartentörchen zu öffnen. Natürlich wird man trotzdem schnell vom Reh entdeckt, aber es ist gottlob nicht in Panik geraten.
Zwischendurch stand es nur wenige Meter vor mir. Mit ruhigen Bewegungen konnte ich es dazu bringen, in Richtung Törchen zu marschieren.
Dummerweise standen dort grad 3 Kühe und schmatzten lautstark das saftige Gras..
Immer wieder lief das Reh zurück und versuchte an den verschiedensten Stellen durch den Zaun zu kommen, was natürlich nicht gelang.
Nach knapp 20 Minuten war es dann soweit, das Reh flitzte durch das offene Törchen, schlug einen Haken nach links, weg von den Kühen. Es blieb dann noch eine Weile auf der Kuhweide und trottete gemütlich in Richtung Wald.
Auch im Nordpark gibt es Geflügel zu beobachten. Die jungen Teichhühner schauen eher alt aus. Die Ente scheint Wasser zu speien. An der Lagune am Obersee waren Gebirgsstelzen zu beobachten.
Es grüßt
Anneliese
Gestern spontan mit Marcel verabredet und wir sind heute in die Rieselfelder Münster gefahren.
Eins Vorweg: Da scheint eine Krankheit ausgebrochen zu sein, es sind eine hohe Anzahl an toten Gänsen und Enten im Gebiet. Was genau da los ist, da muß ich mich mal schlau lesen.
Aber es gab natürlich auch viel schönes zu entdecken, wie diesen Weißstorch.
Oder auch mal ein junges Teichhuhn.
Zwergtaucher sind auch reichlich im Gebiet. Auch viele Jungvögel, wie dieser hier.
An einer anderen Stelle hatten wir noch einen ganz kleinen mit dem typischen „Streifen-Karl“ Muster im Gesicht.
Highlight war heute ein kleines Feld mit (käuflich zu erwerbenden) Sonnenblumen gegenüber vom Heidekrug.
Große Stieglitz Trupps machten sich über die Kerne von einigen ausgereiften Sonnenblumen her.
Aber auch ein Zilpzalp wuselte dort herum. Er hatte es auf kleine Insekten, welche an den Blättern der Sonnenblumen krabbelten, abgesehen.
Die Zeit verging wie im Flug!
Schöne Beobachtungen, nette Gespräche mit anderen Fotografen und ordentlich „Tech-Talk“ über Ausrüstung und Anschaffungswünsche.
Im dünn besiedelten Estland hat die Natur noch einiges zu bieten. Die naturnahen Wälder, Sümpfe, Moore und Küstenlandschaften sind landschaftlich sehr reizvoll und beherbergen Tier- und Pflanzenarten, die bei uns nicht oder nur selten zu beobachten sind.
► Vortragsabend: „Der Natur auf der Spur in Estland“