Wildgehege Bardüttingdorf.

Wenn ich morgens aufwache, geht der erste Blick durch das große Fenster in den Garten.

Ein Reh steht unten am Ende des Grundstücks und kaut genüsslich auf frischen Blättern herum.

Wie ist das denn jetzt wieder auf das Grundstück gekommen, es ist doch alles eingezäunt?!

Okay, in Ruhe Tee trinken und im Auge behalten. Nach über einer Stunde, Situation unverändert. Findet offensichtlich den Weg zurück nicht. Hatte ich schon einmal mit einem Rehbock.

Also grüne Kleidung anziehen und versuchen, sich bis unten anzupirschen, um das Gartentörchen zu öffnen. Natürlich wird man trotzdem schnell vom Reh entdeckt, aber es ist gottlob nicht in Panik geraten.

Zwischendurch stand es nur wenige Meter vor mir. Mit ruhigen Bewegungen konnte ich es dazu bringen, in Richtung Törchen zu marschieren.


Dummerweise standen dort grad 3 Kühe und schmatzten lautstark das saftige Gras..

Immer wieder lief das Reh zurück und versuchte an den verschiedensten Stellen durch den Zaun zu kommen, was natürlich nicht gelang.

Nach knapp 20 Minuten war es dann soweit, das Reh flitzte durch das offene Törchen, schlug einen Haken nach links, weg von den Kühen. Es blieb dann noch eine Weile auf der Kuhweide und trottete gemütlich in Richtung Wald.


MfG L.E. 🦌

2 Kommentare zu „Wildgehege Bardüttingdorf.

  1. Hallo Lars, nette Geschichte mit dem Reh! Habe jetzt Samen von der Königskerze geerntet. Hast du noch Interesse? Bleibt die Frage wie kommen die Samen zu dir?
    uele Grüße Andreas

  2. Danke dir!

    Wenn am Sonntag das Wetter mitspielt, würde ich mal über die Flohmärkte in Steinhagen und Halle schlendern. In dem Zuge könnte ich dann ja mal bei dir vorbeischauen, wenn es passt.

    MfG L.E.

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