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Eisvogel am Gartenteich in Theesen

In unserem kleinen Gartenteich (etwa 10 m², 3 m³) gibt es keine Fische. Molche und Libellenlarven sind für den Eisvogel nur zeitweise verfügbar. Deshalb ist er bei gelegentlichen Besuchen auch ganz schnell wieder verschwunden. Heute blieb er ausnahmsweise etwa eine Minuten und erlaubte mir ein Foto durchs Fenster. Inzwischen frage ich mich, ob kleine Fische wie etwa Moderlieschen für meinen kleinen Biotop geeignet wären. Hat da jemand Erfahrung?
VG – Andreas Schäfferling

Stunde der Wintervögel vom 08.01. – 10.01.2021




Das Endergebnis soll nach Auskunft des NABU am 18.01.2021 ermittelt werden. Schon jetzt zeichnet sich allerdings eine Rekordbeteilung ab. In meinem Garten in Halle/W. konnte ich immerhin am 10.01. zum Zähltermin 17 Arten verbuchen. Spitzenreiter war der Haussperling mit 20 Ind., gefolgt von der Blaumeise mit 12 Vögeln. Besonders erfreut haben mich 1 Tannenmeise, 3 Stare und 8 Schwanzmeisen, die regelmäßig meine Futterstelle aufsuchen, immer nur kurz verweilen und husch sind sie wieder weg. Insgesamt waren in meinem Garten an diesem Tag 64 Individuen anwesend. Auch für mich ein neuer Rekord. Wer bietet mehr?

Übrigens: Selbst gemachte Meisenknödel aus Pflanzenfett, Haferflocken und gehäckselten Erdnüssen stechen alle gekauften Knödel aus.

A. Bader

Fwd: Eisvogel am Gartenteich

Seit einer Woche beobachten wir von unserem Terrassenfenster aus einen Eisvogel an unserem Gartenteich. Uns bietet sich ein Naturschauspiel der besonderen Art wenn der türkisfarbene Wasservogel unsere Kleinfische im Sturzflug erbeutet. Sehr selten entdecke ich ihn an unseren heimischen Flüssen und Bächen. Deshalb ist es um so bemerkenswerter dass sich der hübsche Vogel an einem Gartenteich, in einem relativ dicht bebauten Siedlungsgebiet so lange       
Erwin Mattegiet 
Eggeweg 13
32549 Bad Oeynhausen 
AG-NATUR Bad Oeynhausen 
Von meinem/meiner Galaxy gesendet

Toter Sperber


Viele Vogelfreunde füttern derzeit Vögel im Garten. Das zieht natürlich Sperber an. Heute brachte mir ein Nachbar einen Sperber, wahrscheinlich war der bei der Jagd nach Singvögeln gegen eine Scheibe geflogen und hatte leider diesen Kontakt nicht überlebt. Schade um den eleganten Jäger! Es handelt sich wohl um ein nicht allzu altes Sperbermännchen.

A. Bader

Ornitho/Blog-Daten

Manche Dinge sind sehr ärgerlich. Viele (wenn nicht alle) von uns wissen Sturmmöwe oder Ornitho zu schätzen und ich denke auch verantwortungsbewusst zu nutzen. Aber jetzt zeigen sich Schattenseiten:  Ornithodaten aus dem Weserraum wurden genutzt um gezielt Gänsejagden zu organisieren, zudem haben Landwirte versucht mit den genauen Ortsangaben Entschädigung für Gänsefraß  zu bekommen, das kann es nicht sein!!!  Ganz egal, ob es unter bestimmten Umständen durchaus sinnvoll sein kann Graugänse zu jagen und aus Sicht des Landwirts eine Entschädigung fällig wäre, dass ist eindeutig ein Missbrauch der Daten. Für mich bedeutet das, ich werde ab sofort alle Gänsetrupps (und auch Schwanentrupps) bei ornitho sperren.  Gesperrte Daten sind ja nicht verloren, sondern nur für „Otto Normalverbrauer“ nicht zu sehen. Ich hoffe auf Nachahmung, die Sache ist ernst!

Da wir gerade dabei sind: Die Vogelwarte Helgoland bittet darum keine Ringnummern bzw. Farbringcodes offen zu posten, egal ob bei Sturmmöwe oder ornitho. Es gab dadurch schon diverse Fakeablesungen!!

Trotzdem ein frohes und gesundes neues Jahr 2021.


Jörg Hadasch

  

Sittich im Stift

Neulich (gestern, 13.1.21) in Stift Quernheim. Ich sitze im Büro, höre plötzlich ein echt komisches Geräusch. Wo kommt das her? Die Wasserflasche der Kollegin ist es nicht. Fenster auf und da ruft einer laut „Krietsch, Krietsch“!! Rausgerannt (!) und nach Fernglas und Kamera fluchend rufend hinter dem Vogel her. Es gelang ein halbwegs erträgliches Belegfoto. Es ist ein „Superb Parrot“ (Polytelis swainsonii), auf Deutsch Schildsittich (Dank an Wolfgang Beisenherz für die Bestimmungshilfe). Sicher ziemlich frisch entflogen, der Sittich war total aufgeregt, griff Ringeltauben an und flog beständig in Kreisen um die Kirche herum bis er ganz abflog. In Australien, seiner eigentlichem Heimat, ist die Art selten, weltweit sogar als gefährdet eingestuft. Dementsprechend als Zuchtvogel begehrt und teuer. Da wird sich einer ärgern. Und der Vogel? Heute war er nicht mehr zu hören. Womöglich war es der erste Nachweis dieser Art im Freiland. Egal, der lange Tag am Arbeitsplatz mit viel Bürokratie, Kleinkram und endlosen Telefonanten war plötzlich ein ganz besonderer Tag geworden.

Klaus Nottmeyer