





Hallo,
beim Kartieren meiner Ackerflächen (keine ! Samentüte, die Natur kann das immer noch ganz alleine, wenn nicht gedüngt oder gespritzt wird und man hat keine Florenverfälschung, Diasporen halten sich teils bis zu 100 Jahren im Boden!) in Bielefeld konnte ich gestern in Bielefeld rund um das Schelphof-Gebiet nette Vogelbeobachtungen machen. Ein Neuntöter-Pärchen saß am Rande einer meiner Ackerflächen in einer Hecke, bei der Heimfahrt sah ich im Vorbeifahren auf einer Trittrasenfläche einen „merkwürdigen“ Vogel rumhüpfen, eine Nachtigall suchte dort nach Nahrung für ihre Jungen. Abends konnte ich dann noch einen Girlitz im Abendlicht entdecken, somit mit weiteren netten floristischen und faunistischen „Beibeobachtungen“ ein schöner Tag.
Viele Grüße
Claudia
Sorry,
die Amsel hatte natürlich keine drei Beine. War wohl Flügel oder Kopf.
LG Holger
Zugvogeltechnisch ist gerade nicht viel los. Aber die Reproduktion läuft auf Hochtouren. Im eigenen Garten in Theesen legt die Große Königslibelle ab. Wer weiß, wer die komischen Nähte in Seerose und auch schwimmenden Laichkraut zieht? (ich löse später auf)
Der Grünfink-Bartvogel baut für die zweite Brut. Bei den Amseln wird schon für die dritte Brut gebaut, nachdem ein Turmfalke einen Jungvogel der Zweiten erwischt hat und nach dem Verzehr einer Beines Richtung Köckerhof zum Füttern flog.
Bei meiner Schwester in Thuine /Emsland konnte ich heute, nachdem es hieß, dass kaum Steinkäuze wahrgenommen wurden, ganz Junge im Brutbaum finden. (Keine Angst, hab nur ganz kurz gesucht, fotografiert und nach knapp einer Minute Störung war ich wieder weg.)
LG Holger
Anbei die Vogel Artenliste, g bedeutet lediglich gehört:
Beste Grüße
Karsten
Manche Leute halten den kleinen Schwärmer (70 – 90 Flügelschläge pro Sekunde) für einen Kolibri (40 – 50 Flügelschläge pro Sekunde je nach Art) weil er ähnlich wie der Vogel vor den Blüten im Schwirrflug nach Nektar sucht. Das Taubenschwänzchen rollt seinen Rüssel oftmals gar nicht mehr ein wenn es von Blüte zu Blüte fliegt. Bei den sommerlichen Temperauren heute waren wieder neben dem Taubenschwänzchen verschiedene Schmetterlinge am Sommerflieder zu Gange (Tagpfauenauge, Zitronenfalter, Dickkopffalter). Der Schwärmer hat wahrscheinlich schon einen langen Weg vom Süden bis in unsere Breiten zurückgelegt.
A. Bader
Als ich gestern im Badezimmer ein vermeintlich welkes Blatt entsorgen wollte, entpuppte sich dieses als Nachtfalter. Tagsüber liegen die meist gut getarnt irgendwo rum. Der Falter gehört zu den Eulenspinnern (ca. 22 Arten in D) und hat eine sehr interessante Färbung: Die Flügel erinnern mit ihren Braun- und Weißzeichnungen an einen geschliffenen Achat, daher wohl der Name. Die Raupen ernähren sich von Brombeer- und Himbeerblättern, davon gibt es in unserem Garten reichlich.
A. Bader
Nachdem die Dohlen mit ihrer Brut nun „durch“ sind, kommen die Turmfalken zum Zuge. Das Männchen drückt die Nestmulde zurecht, während das Weibchen außen auf dem Sims ihr Gefieder putzt. Kurioses am Rande: Am 10. Juni schickte die Küsterin mir ein Bild aus dem Brutkasten, dort lagen im Eingangsbereich zwei schon befiederte, aber tote Jungdohlen. Wie diese zu Tode kamen ist nicht bekannt. Vielleicht waren das die Falken als Nistplatzkonkurrenten, die nun endlich zur Brut schreiten wollten? Das erste Ei wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.
A. Bader