Schwimmlaichkraut-Schilfkäfer schimmern je nach Lichteinfall in den prächtigsten Farben. Trotzdem werden die bunten Käfer, die bis zu 10 mm Länge erreichen, leicht übersehen. Seit Jahren leben sie bei uns im Gartenteich.
Andreas Schäfferling
Schwimmlaichkraut-Schilfkäfer schimmern je nach Lichteinfall in den prächtigsten Farben. Trotzdem werden die bunten Käfer, die bis zu 10 mm Länge erreichen, leicht übersehen. Seit Jahren leben sie bei uns im Gartenteich.
Andreas Schäfferling
Habe seit drei Jahren am Nordgiebel in etwa 7 m Höhe einen Starenkasten platziert, der auch in diesem Jahr wieder belegt wurde. Am 15.6. , die Jungstare waren schon recht laut und streckten schon ihre Schnäbel aus dem Flugloch, sah ich abends 2 Mauersegler in der Nachbarschaft lautstark ihre Kreise ziehen. Ihre Rufe alarmierten mich, da sie in diesem Stadtteil bisher nur äusserst selten zu hören waren. Gegen 21 Uhr flog dann einer direkt an den Kasten, schaute kurz ins Loch hinein und flog wieder ab. Mein Gedanke war, wenn ich jetzt schnell einen typischen Mauerseglerkasten in gleicher Höhe anbringen würde, hätte ich das erste mal meinen eigenen Segler am Haus…. Vielleicht war es aber auch schon zu spät für eine Brut . Als die Stare ausgeflogen waren (den genauen Zeitpunkt kann ich leider nicht angeben) , sah ich allerdings keinen Flugverkehr, so dass ich am 23.6. neugierig in das leere Starennest schaute: zwei weisse Eier ! Ich liess alles unberührt und schraubte die Vorderwand wieder an ihren Platz. In den folgenden Tagen sah ich keine Segler am Haus, allerdings lag ich auch nicht ständig auf der Lauer. Umso größer die Überraschung, heute abend einen Segler im Kasten verschwinden zu sehen! Es reichte gerade, um die Kamera is Stellung zu bringen: nach etwa dreissig Sekunden kam er wieder heraus und setzte geräuschlos seine Jagdflüge fort. Was macht er abends am Kasten? Könnte er Nestlinge gefüttert haben? Bei 18 Tagen Brutdauer kaum vorstellbar: dann müssten die Eier unmittelbar nach Abflug der Stare gelegt worden sein. Können mir die Ornis, die schon seit Jahren Mauerseglerkästen betreuen, bei der Interpretation helfen?
Carsten Cordes, Bad Oeynhausen



Hallo,
beim Kartieren meiner Ackerflächen (keine ! Samentüte, die Natur kann das immer noch ganz alleine, wenn nicht gedüngt oder gespritzt wird und man hat keine Florenverfälschung, Diasporen halten sich teils bis zu 100 Jahren im Boden!) in Bielefeld konnte ich gestern in Bielefeld rund um das Schelphof-Gebiet nette Vogelbeobachtungen machen. Ein Neuntöter-Pärchen saß am Rande einer meiner Ackerflächen in einer Hecke, bei der Heimfahrt sah ich im Vorbeifahren auf einer Trittrasenfläche einen „merkwürdigen“ Vogel rumhüpfen, eine Nachtigall suchte dort nach Nahrung für ihre Jungen. Abends konnte ich dann noch einen Girlitz im Abendlicht entdecken, somit mit weiteren netten floristischen und faunistischen „Beibeobachtungen“ ein schöner Tag.
Viele Grüße
Claudia
Sorry,
die Amsel hatte natürlich keine drei Beine. War wohl Flügel oder Kopf.
LG Holger
Zugvogeltechnisch ist gerade nicht viel los. Aber die Reproduktion läuft auf Hochtouren. Im eigenen Garten in Theesen legt die Große Königslibelle ab. Wer weiß, wer die komischen Nähte in Seerose und auch schwimmenden Laichkraut zieht? (ich löse später auf)
Der Grünfink-Bartvogel baut für die zweite Brut. Bei den Amseln wird schon für die dritte Brut gebaut, nachdem ein Turmfalke einen Jungvogel der Zweiten erwischt hat und nach dem Verzehr einer Beines Richtung Köckerhof zum Füttern flog.
Bei meiner Schwester in Thuine /Emsland konnte ich heute, nachdem es hieß, dass kaum Steinkäuze wahrgenommen wurden, ganz Junge im Brutbaum finden. (Keine Angst, hab nur ganz kurz gesucht, fotografiert und nach knapp einer Minute Störung war ich wieder weg.)
LG Holger
Anbei die Vogel Artenliste, g bedeutet lediglich gehört:
Beste Grüße
Karsten
Manche Leute halten den kleinen Schwärmer (70 – 90 Flügelschläge pro Sekunde) für einen Kolibri (40 – 50 Flügelschläge pro Sekunde je nach Art) weil er ähnlich wie der Vogel vor den Blüten im Schwirrflug nach Nektar sucht. Das Taubenschwänzchen rollt seinen Rüssel oftmals gar nicht mehr ein wenn es von Blüte zu Blüte fliegt. Bei den sommerlichen Temperauren heute waren wieder neben dem Taubenschwänzchen verschiedene Schmetterlinge am Sommerflieder zu Gange (Tagpfauenauge, Zitronenfalter, Dickkopffalter). Der Schwärmer hat wahrscheinlich schon einen langen Weg vom Süden bis in unsere Breiten zurückgelegt.
A. Bader