Bluthänflinge und der Klimawandel

Hallo,

keine ornithologische Rarität, aber ein deutlicher Hinweis auf den milden Winter. In Theesen gibt es zum Glück noch einige Bluthänflinge als Brutvogel.

Diesen Winter konnte ich erstmals durchgehend einen Trupp von um die 15 Vögel immer wieder auf den Flächen vom Köcker Hof beobachten. Bereits seit Längerem sangen die Vögel dort vor Ort in den Bäumen.

Seit Freitag halten sich die Bluthänflinge jetzt im Wohngebiet, also dem Brutgebiet, auf und singen bei jeder halbwegs guten Gelegenheit.

Ich kann mich nicht erinnern, dass die hier schon einmal durchgängig den ganzen Winter über anwesend waren.

Ein weiteres Zeichen für den Klimawandel, bzw. zumindest für den ungewöhnlich warmen Winter.

Abends haben sich dann die Bielefeld Birders aufgemacht, einen in Brilon gemeldeten Raufußkauz zu hören.

Wenn man sich die geringe Anzahl der Meldungen bundesweit dieses Jahr anschaut, ist das Verschwinden dieser Reliktart der letzten Eiszeit wohl auch ein weiteres Zeichen.

LG Holger

3 Gedanken zu „Bluthänflinge und der Klimawandel

  1. Dann wollen wir hoffen, dass die Birders mittels ÖP(N)V nach Brilon gereist sind… Klimawandel und so. Oder ist der Raufußkauz zwischenzeitlich in den Teuto geflattert? Nachdenkliche Grüße, Marcus

  2. Mit 4 Leuten im Kleinwagen 94 km, dass kann sogar ich mit meinem Gewissen vereinbaren. Das ist noch nicht einmal die Strecke, die ich jede Woche mit dem Rad fahre, auch wenn’s zur Zeit nicht so schön ist 😉

    LG Holger

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