Die 72. Ausgabe des Ornithologischen Mitteilungsblattes für OWL-Lippe ist erschienen und in Papierform und als PDF versendet worden….über 160 Seiten….unter anderem 120.000 Ornithodaten gesichet! Das MEGA-Heft in der Geschichte des Mitteilungsblattes ;-). Einen kleinen Restbestand gedruckter Hefte haben wir noch, Bestellungen bitte an Vogelkunde-owl@gmx.de (Als PDF 2,50 Euro bzw. für das Papierexemplar (einschl. PDF) 10 Euro an den NABU Bielefeld, der es zwischenfinanziert). Viele Spaß beim Lesen
Heiner Härtel, Jörg Hadasch
Archiv der Kategorie: Birding
Enger Bruch – 10.04.2025
Entfernung zu groß und Luftflimmern. Siehe www.ornitho.de
Dafür brauchbare Aufnahmen von der weiblichen Mönchsgrasmücke (Bild 01), einem fehlfarbenen Stockenten-Erpel (Bild 02) und der Wiesenschafstelze (Bild 03).
Einer von 2 Turmfalken (Bild 04) am Gebäude beim Schäferweg.
Schade, dass dort oben kein Eingang, bzw. keine Nisthilfe ist.
MfG L.E.
Grünspechtpaar im Garten in Theesen
Andreas Schäfferling
Steinhorster Becken & Enger Bruch
Fotografisch auf Grund der meist recht großen Distanzen zu den Tieren nicht meine „Lieblings-Location“, aber bei schönstem Sonnenschein war der Gang entlang des Rundwegs eine echte Wohltat.
Auch die Tiere vor Ort waren entspannt und gelassen.
So wie die Kanadagans (Bild 01) auf Ihrem weich gepolsterten Nest.
Auch die Graugänse (Bild 02) sonnten sich inmitten ihres „Salatbuffets“.
Eine vorbeifliegende Nilgans (Bild 03), ohne das übliche „Gemecker“, zeugte ebenfalls von absoluter Tiefenentspannung!
Von diesen relaxten Zuständen war im Enger Bruch (teilweise) wenig zu spüren.
Auch unter den ca. 3 Dutzend Rauchschwalben war plötzlich große Aufregung, denn ein Sperber (Bild 06) kreiste über dem Gebiet. Von den vielen Schwalben genervt, zog der Sperber aber recht schnell davon.
MfG L.E.
08.04.2025 WAF NSG Beelener Mark Wanderfalken jagen Brachvögel
Interessante Beobachtung: Ein Brachvogelpaar lief nahrungssuchend auf einer offenen Ackerfläche und wurde von einem eher langsam fliegenden Wanderfalkenmännchen überflogen – ohne erkennbare Angriffsabsicht. Rufend flog erst das laut warnende Brachvogelmännchen und dann auch das Weibchen auf und hinter dem Wanderfalken hinterher. In 30 m Höhe drehte dann der Wanderfalke, beschleunigte und gelangte hinter und unter die fliegenden Brachvögel. Das Bv-Männchen drehte ebenfalls und versuchte offenbar zwischen seinem Weibchen und den Wanderfalken zu gelangen, aber in diesem Augenblick stieß von oben ein Wanderfalkenweibchen (hatte ich bisher nicht bemerkt) herab und verfehlte das Bv-Weibchen knapp. Beide Brachvögel versuchten zusammen zu entkommen, allerdings folgten beide Wanderfalken unter ihnen und leicht versetzt, so dass die Bv gezwungen waren weiter aufzusteigen und jeder Fluchtversuch nach links oder rechts von einem der beiden Wanderfalken hätte pariert werden können. Die Wanderfalken holten zügig auf, ohne besonders schnell zu fliegen, offenbar um optimal auf jede Fluchtbewegung reagieren zu können. Interessanterweise konzentrierte sich der Angriff die ganze Zeit immer auf das Bv-Weibchen. Einen Augenblick, bevor das vorrausfliegende Wanderfalkenweibchen das Bv-Weibchen greifen konnte, machte das Bv-Weibchen „eine Rolle über die linke Schulter“ mit folgendem Sturzflug, der es unter eine Baumhecke bracht, wo es am Gebüschrand unter einer Eiche landete. Die Wanderfalken beendeten die Jagd und das Bv-Weibchen stand aufgeregt rufend am Gehölzrand, bis sie Falken abgeflogen waren. Bei dem sehr koordiniert und effektiv wirkenden Angriff sah die Situation für die Brachvögel nahezu aussichtslos aus – bis das offensichtlich erfahrene Bv-Weibchen (ein vor über 10 Jahren farbberingter Vogel) noch eine Überraschung zu bieten hatte. Den Verbleib des Bv-Männchens konnte ich leider nicht weiterverfolgen.
Michael Pieper
HF Füllenbruch
Sumpfohreule – Hücker Aschen
Der Flug sah seltsam aus, kein Mäusebussard.
Schnell rechts rangefahren und die Kamera geschnappt.
Eine Sumpfohreule (Bild 01) kreiste am Himmel!
Eigentlich war das Ziel Fischadler, welchen ich am Hücker Moor leider nicht angetroffen habe, aber die Eule ist eine akzeptable „Entschädigung“. 😉
MfG L.E.
Gemischtes von Gestern!
Morgens im Enger Bruch hockte ein Mäusebussard (Bild 01) ganz versteckt im Wäldchen nahe dem Parkplatz.
Am Teich der Niedermühle ist jetzt auch wieder eine Nonnengans (Bild 02). Als jemand mit angeleintem Hund kam, flog sie kurz auf und landete spektakulär auf dem Teich.
Ja, die Farben hatten in echt wirklich diesen „LSD Effekt“!
Bei normalem Sonnenlicht konnte ich aber auch noch eine Aufnahme des Feldsperlings (Bild 05) machen.
Gemütlich auf der Terrasse am Teich, auf der Gartenliege liegend, flog ein Rotmilan (Bild 06) über.
Er war schon hinter den Bäumen verschwunden, aber als ich seinen Ruf durch pfeifen imitierte, kam er noch einmal zurück und ich hatte ihn im Kasten!
MfG L.E.
Vergrößerter Ausschnitt
Hier etwas größer die unteren beiden.
LG H
Möwentreffen am Obersee, Artfrage
hallo,
am Freitag waren immer wieder mehrere Großmöwen in Aktion am Obersee.
Laut rufend waren auch heute wieder Heringsmöwen am See.
Am Freitag waren neben zwei ständig anwesenden Möwen (Bild unten) zwei Heringsmöwen Bildmitte und dann mögelte sich ein weiterer adulter Vogel dazu.
Den Vogel oben und auch die beiden unten würde ich als Mittelmeermöwe ansprechen, oder? Dunkelgraue Oberseite, lange schwarze Partie auf den ersten Handschwingen und viel Schwarz auch bis auf den H5,6, außerdem natürlich die gelben Beine.
Was meint Ihr?
LG Holger

























