Das hat es früher nicht gegeben: Rabenkrähen brüten mittlerweile in den Städten und stolzieren seelenruhig durch die Gärten auf der Suche nach etwas Fressbarem. Die Vögel fühlen sich sicher, da sie innrerhalb von Ortschaften nicht bejagt werden dürfen. Auch das Auslegen von Gifteiern (früher üblich zur Bekämpfung von Elstern und Krähen mit E-605-präparierten Hühnereiern) ist heute zum Glück verboten. Sicherlich fallen den Krähen unter den Singvögeln manche Bruten zum Opfer, allerdings gleichen z.B. Meisen die Verluste durch hohe Gelegezahlen und mehrfache Bruten aus. Auch Amseln brüten drei- bis viermal im Jahr, sodass der Nachwuchs gesichert ist.
A. Bader
























