





Ganz schön was los in der Region um den Dümmer.
Am Gewässer vor der Osterfeiner Hütte konnte man hervorragend Pfeifenten (Bild 01) beobachten.
Diese kamen immer wieder allesamt aus dem Wasser, um auf der anliegenden Wiese zu fressen.
Völlig unvorhersehbar stiegen alle zusammen auf und landeten wieder im Wasser.
Zwei Zwergtaucher (Bild 02) konnten ebenfalls gut beobachtet, aufgrund des hohen Bewuchses vor der Hütte, aber nicht so schön fotografiert werden.
Im ganzen Gebiet sind Blässgänse (Bild 03) zu beobachten und es trudeln quasi minütlich neue ein!
Stare (Bild 04) sind in kleinen Trupps unterwegs oder wie der fliegende Geselle auf dem Foto, auch mal alleine.
Ein Steinschmätzer (Bild 05) posierte in der „Heemke“ auf Zaunpfählen oder auch mal einem alten Treckerreifen.
Dank des herrlichen Wetters waren auch Schmetterlinge wie der Admiral (Bild 06) unterwegs.
Ein Besuch lohnt auf alle Fälle, besonders wenn man auf nette Fotografen-Kollegen trifft! 😉
MfG L.E.
Hallo,
Donnerstag vormittag passte alles. Nachdem ich die Pfütze in der Wistinghauser Senne von Dung befreit und ein bisschen mit Wasseraufgefüllt habe kamen direkt die Kiefernkreuzschnäbel. Zum Glück war sonst nichts los und so war der normale Ablauf, wie schon von Andreas beschrieben: erst ca. 30 min in den benachbarten Nadelbäumen singen und knabern, aber vor allem sichern. Dann ein kürzerer Aufenthalt in der Birke, und wenn sich dann noch kein Sperber oder anderes hat blicken lassen, dann geht’s zum Trinken für wenige Minuten auf den Boden.
Klasse.
Der Trupp stellt sich meiner Meinung nach als artreiner Trupp von mindestens 13 Kiefernkreuzschnäbeln raus. Die Bilder in der Birke zeigen 13 und ich habe von allen Vögeln auch Profilbilder.
Viel Glück für alle, die es noch versuchen wollen und haltet bitte genug Abstand, so dass die Vögel auch landen. (Ich war in ca. 20 m im Tarnzelt, aber die sind auch schon runter gegangen, wenn Spaziergänger näher waren, trotzdem bitte nicht zu nah!!).
LG Holger
Donnerstag – 17.11.2022
Der Vogel des Jahres 2022
„Wenn der Hoppevogel schreit,
ist der Tag nicht mehr weit.“
Dieser Zweizeiler „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff zeigt schon, dass dieser Vogel gerne von Künstlern beschrieben, gemalt und besungen worden ist.
Das muss an seinem spektakulären Äußeren liegen: eine große auffällige Haube (Hopf), ein sehr abwechslungsreiches Gefieder UND ein ganz unverwechselbarer Ruf („UpUpUpUp“!)!
Der wie gewohnt bunte Abend mit Vorleser Dirk Strehl und Vogelkundler Klaus Nottmeyer (bekannt unter ihrem Künstlernamen „Notti & Strehli“) wird zur Freude des Publikums ganz dem Vogel des Jahres gewidmet sein –
Lyrik, Mythos, Biologie, Gefährdung, Schutz und gemeinsames Kanon Singen, alles ist dabei.
Elsbachhaus, Goebenstraße 3-7 in Herford
(Parkhaus hinter dem Elsbachhaus, Bahnhof Herford wenige Fuß-Minuten)
Beginn: 19:00 Uhr
Teilnahmegebühr 7 €
Eine gemeinsame Veranstaltung von
VHS Herford,
NABU Herford
und der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford.
Wahnsinn, keine einzige Ente im Enger Bruch gesehen!
Dafür einiges an ziehenden, aber auch stationären Vögeln.
Meine beiden „Highlights“ waren ein kurz rastender Kiebitz (Foto 01) und eine überfliegende Feldlerche (Bild 02).
Die Blaumeise (Bild 03) zeigte sich kooperativ, wie auch die Goldammer (Bild 06).
Eine Stadttaube (Bild 04) zog über die Kranichwiese und mehrere Türkentauben (Bild 05) labten sich an Schornsteinfegers Hühnerfutter!
Fünf Silberreiher überquerten das Gebiet Richtung West, das Bruch schien nicht von Interesse für eine kurze Rast zu sein.
MfG L.E.
Gekreuzte Schnäbel machen nicht immer Freude. Dieser Eichelhäher war heute im Garten aber immerhin vital und nicht verhaltensauffällig. Viel erfreulicher ist der Kiefernkreuzschnabel in der Wistinghauser Senne (Foto vom 2. November).
Andreas Schäfferling