Alle Beiträge von L. E.

Spinne am Morgen!

Die Wespenspinne scheint sich bei mir im Vorgarten sehr wohl zu fühlen.

Sehr oft macht Sie Beute, dementsprechend muss das Netz geflickt oder komplett neu gesponnen werden.


Darin scheint sie sehr geschickt zu sein, mal eine Weile nicht hingeschaut, präsentiert Sie sich an leicht versetzter Stelle in einem neuen Netz.

So auch heute Morgen. Nach dem starken Regen und einigen heftigeren Windböen sitzt sie jetzt in einem prächtig großen, funkelnagelneuen Netz!


Allerdings fehlt das charakteristische Zick-Zack-Band, welches zur Stabilität, Tarnung und (durch UV Reflexion) anlocken von Beutetieren dient. Dafür hat sie in der Mitte ein ziemlich dichtes Element gesponnen. Hier nochmal als 100% Ausschnitt.


Rings um das Netz sind auch mehrere lange Spinnfäden zwischen Blüten, Blättern und Zweigen. Nur wenige sind direkt mit dem Netz verbunden.

Besonders kurios ist ein 250cm (!) langer Spinnfaden, welcher von einem kleinen Schmetterlingsflieder völlig frei hängend bis zur Buchenhecke geht.

Es ist mir völlig Rätselhaft, wie eine Spinne so etwas bewerkstelligt bekommt.


MfG L.E.

Verhalten der Vögel bei der Sommerwärme.

Als ich heute aus dem Fenster in den Garten schaute, sahe ich „Vader Amselhahn“ bei seiner täglichen Futtersuche. Offensichtlich hat er noch Junge zu versorgen.

Wenn er nicht grad Futter für die Kleinen sucht, genehmigt er sich angebotene Futterrosinen, trinkt und/oder badet am Teich.

Heute zeigte er aber auf einmal ein sehr komisches Verhalten. Im Rasen nahe des Teiches breitete er seine Flügel und das Schwanzgefieder extrem aus, drückte sich an den Boden und streckte den Kopf mit geöffnetem Schnabel in die Höhe.

Das Ganze wirkte, als wäre er krank oder verletzt. Dann zwischendurch kratzt und putzt er sich, dann verfällt er wieder in diese seltsame Haltung.

Ich greife schnell zu Kamera, aber plötzlich, als ob nichts gewesen wäre, geht er wieder in die Futtersuche über. Also leider keine Belegaufnahme.


Auf einmal sehe ich eine junge Blaumeise, die ähnliches Verhalten zeigt, allerdings auf der Rankhilfe, wo die Futterspender hängen.


Jetzt fällt mir nur eine Erklärung für das Verhalten der Amsel ein: Einemsen!

„Emse“ ist eine veraltete Bezeichnung für die Ameise.

Das Einemsen ist letztendlich „sich in einen Ameisenhaufen“ setzen.

Vögel wie zum Beispiel der Eichelhäher machen das häufig. Die Ameisen fühlen sich bedroht und spritzen Ihre Ameisensäure auf den Vogel. Dieses hilft gegen Milben im Gefieder.

Allerdings habe ich das noch nie bei einer anderen Vogelart als dem Eichelhäher beobachtet.

Später konnte ich noch Stare bei identischem Verhalten entdecken.


Ich habe sehr viele Ameisen im Rasen, also könnte das wirklich die Erklärung sein.

Komisch, das genau heute bei den warmen Temperaturen, dieses Verhalten so häufig zu sehen war. Ob die kleine Blaumeise das Verhalten nur nachgeahmt hat?!

Habt ihr ähnliche Beobachtungen gemacht?


MfG L.E.

Gebirgsstelze – Bardüttingdorf.

Grad erst den Foto-/Spiegel-Teich gereinigt, Wasser zum Teil getauscht, Gras und anderweitigen Bewuchs gekürzt und einige Äste neu drappiert.

Bei der Reinigungsaktion sind mir sehr viele kleine Wasserinsekten und reichlich Libellenlarven aufgefallen. Da ist schon ordentlich Leben drin. Einer der beiden Teichfrösche aus dem Gartenteich ist zum Fototeich umgesiedelt.

All das lockte heute morgen eine junge (vermutlich) Gebirgsstelze an.

Über 20 Minuten lang fischte sie sich leckere „Snacks“ aus dem Wasser.


28.07. – Nachtrag.

Der oben erwähnte Teichfrosch liess sich grad beim Sonnenbad ablichten. 🐸💓🌞


MfG L.E.

Wespenspinne – Bardüttingdorf!

Grad schlägt Youtube mir ein neues Fotografie Video mit dem Thema Makro vor.

Kurz angeschaut und mal das alte Makroobjektiv rausgekramt.

Während ich im Garten nach Insekten Ausschau halte, sehe ich im Augenwinkel ein markantes Spinnennetz, mit einer wunderschönen Wespenspinne darin!

Mit dieser Art habe ich in meinem Garten so gar nicht gerechnet.

Ein schöner Zufall!


MfG L.E.

Mäusebussard „S2“- Bardüttingdorf.

Grad eine Erstsichtung eines Mäusebussards mit Flügelmarke gehabt.

Der Vogel trägt die Nummer: S2.


Ich vermute, das es sich um einen diesjährigen handelt, da er permanent einen Ortstreuen Mäusebussard „bedrängt“ und laut & ausdauernd ruft.

Melde den Kollegen natürlich, wenn ich eine Rückinfo bekomme, ergänze ich den Beitrag.


MfG L.E.

Botanischer Garten Bielefeld.

Gestern günstig ein gebrauchtes Objektiv erstanden. 70-200 F4.

Heute Morgen mal in den Botanischen Garten Bielefeld gefahren um es ein wenig zu testen.

Die geringe Brennweite eignet sich sehr gut für Zoo’s, Vogleparks oder eben Botanische Gärten.

Zuerst aber ein Grauschnäpper aus meinem Garten von gestern Abend.

Extra mit Offenblende F4 fotografiert um zu schauen ob das Objektiv dort schon genug Schärfe hat. Ist okay, würde ich sagen.

Im Botanischen Garten dann z.B. diese rote Dahlie abgelichtet.


Eine blutrote Heidelibelle (Weibchen oder junges Männchen) stand als Testobjekt ebenfalls zur Verfügung.


Ein Foto einer Mauereidechse darf natürlich auch nicht fehlen.


Persönliches Fazit: Ein schönes Objektiv für „kleines Geld“!


MfG L.E. 😉

„Schnäppi“!

Grad eben hat sich der junge Grauschnäpper an den Futterstellen blicken lassen.

Zu fressen gab es da für ihn jetzt nur indirekt etwas, ein paar Insekten schwirren aktuell ja überall rum. Er war sicher einfach nur Neugierig, warum sich da so viele Vögel tummeln.


MfG L.E.

Gartenvögel – Bardüttingdorf.

Der Gartenteich wird von den Vögeln ausgiebig aufgesucht und genutzt.

Einerseits natürlich zum trinken, wie hier von zwei Stieglitzen..


.. andererseits aber auch zum Baden!

Vater Amsel fliegt den ganzen Tag Futter durch die Gegend, da hat er sich eine erfrischende Abkühlung redlich verdient!


„Überflieger“ gibt es natürlich auch, wie diese leicht zu erwischende Ringeltaube.


Deutlich schwerer ist es (ohne „Pre-Capture“), Vögel wie den jagenden Grauschnäpper zu erwischen. Hier ein Versuch von gestern mit der alten Kamera und kleinem Objektiv bei 200mm Brennweite.


Und eins mit der aktuelleren Kamera und der „großen Tüte“.


Als kleines Highlight hatte ich dann noch die erst zweite Sichtung eines Kleinspechts in meinem Garten. Dieses mal sogar einen Jungvogel!

Sogar mit Gesang, der sich bei dem Jungvogel echt lustig angehört hat!


MfG L.E.