Alle Beiträge von L. E.

Heute mal zum Dümmer.

Die Meldungen bei Ornitho aus der Dümmer Region sind, seit dem Rallenreiher und Zwergsumpfhuhn nicht mehr da sind, recht dürftig.

Trotzdem wollten wir uns mal wieder vor Ort umschauen. Tatsächlich ist der Bewuchs überall extrem hoch und man bekommt deutlich weniger Vögel zu sehen. Beste Chance ist aktuell, sie in der Luft zu erwischen.

Gelegentlich sausten Seeschwalben vorbei, leider immer recht weit weg, diese hier mal etwas näher.

Ich war da eigentlich bei Trauerseeschwalbe, aber die Google KI ist der festen Überzeugung, es sei eine Weißflügel-Seeschwalbe. Was meint ihr?

Gelegentlich fliegt auch mal ein Rotschenkel auf und schimpft über alles und jeden!


Diese Blässralle sieht auch so aus als würde sie meckern. Aber diese Pose entstand, als sie nach einer Putzstunde mit den Flügeln schlug.


Ein Hausrotschwanz präsentierte sich nördlich vom Dümmer nur kurz, leider in sehr hartem Licht.


Eine Bachstelze am Südturm war da gnädiger und posierte im Sonnenschein mit gefälligem Hintergrund.


Am Südturm wollten wir eigentlich Rauchschwalben fotografieren, aber durch den starken Wind donnerten die mit „wahnsinniger Geschwindigkeit“ vorbei!

Da war die Situation an der Huntebrücke deutlich entspannter, die Schwalben flogen im Gegenwind an und standen teilweise fast in der Luft.


Wieder ein gelungener Ausflug, abgerundet mit einem leckeren Fischgericht am Olgahafen! 😉


MfG L.E.

(G)artenvielfalt!

Vogeltechnisch immer noch einiges los, aber aktuell nur neuer Blau- und Kohlmeisennachwuchs.

Dafür tut sich in der Insektenwelt so einiges. Besonders am Gartenteich sollte man die Augen offenhalten, dann entdeckt man z.B. diese Große Pechlibellle.

Die violette Färbung lässt auf ein noch nicht ganz ausgereiftes Weibchen schliessen.

Die leeren Hüllen der Libellenlarven sehen schon sehr „Alien“ aus.


Der männliche Plattbauch ist stets wachsam. Sobald er Beuteinsekten ausmacht, fliegt er blitzschnell los und fängt diese in der Luft.


So ganz langsam tauchen auch immer mehr Schmetterlinge auf, hier ein Landkärtchen der Sommergeneration.


Neu im Garten ist dieser kleine Feuerfalter.


Der Bauer kam vorhin mit dem Schlepper und mähte zuerst die untere Wiese am Wald und dann nur die Ränder der Weide unten an meiner Grundstückgrenze. Vermutlich um den Elektrodraht zu spannen, dann kommen bald die Kühe wieder zu mir! 😃

Die Aktion rief sofort 4 Romilane auf den Plan.


Einer mit Flügelmarke war auch wieder dabei, dieses mal „TH“.


MfG L.E.

Mein Gartenhabicht!

Nach dem einsetzen von einigen Sträuchern mal eine Runde zum Gartenteich.

Beobachte grad eine Libelle, da höre ich die Mehlschwalben, Stare und andere Vögel „schimpfen“. Das kann eigentlich nur Greifvogel bedeuten.

Tatsächlich kommt wieder ein Habicht in den Garten geflogen und landet in einem der hohen Bäume.

Kamera wie immer in der Nähe, also schnell mal eine Belegaufnahme gemacht.


Dort verweilt er aber nur kurz und fliegt einen Baum weiter, in meine große Kastanie. Da sitzt er noch freier, also gehe ich locker um die Terrasse herum, um in eine bessere Position zu kommen.

Da fliegt er plötzlich los, segelt runter, genau auf mich zu und gleitet in ~3m Höhe in ~2m Entfernung an mir vorbei!!! 🦅 Wow, was für ein geiles Erlebnis!😲

Er fliegt 2 Grundstücke weiter und ich dachte das war es. Da kommt er nochmal zurück und fliegt wieder sehr dicht an mir vorbei. Landet kurz in einem Baum und dann weiter durch die anderen Gärten.

Wirklich seltsam, das er sich an meiner Anwesenheit überhaupt nicht stört.

Aber vermutlich ist eine Brut zu versorgen, da kann man sich nicht mit den unwichtigen Menschen befassen! 😉

MfG L.E.

P.S. Gestern mit einer Heringsmöwe die Gartenliste auf: 103

Buntspecht zum Anfassen!

In regelmäßigen Abständen fülle ich die Futterstellen nicht sofort wieder auf, damit auch die Reste und das runtergefallene Futter gefressen wird.

Ein junger Buntspecht war so darauf konzentriert, die letzten Erdnusshälften aus dem Spender zu picken, das ich bis auf ~3m ran kam.


MfG L.E.

Gartenhabicht!

Schaue vorhin durch das Wohnzimmerfenster und sehe einen Greifvogel in einer Kirsche landen.

Kamera mit kleinem Objektiv geschnappt und durch die Schuppen angeschlichen, Belegaufnahme vom Habicht im Kasten!

Näher ran, noch näher, noch näher!

Zurück und andere Kamera mit großem Objektiv holen.

Ran, ran, ganz nah ran. Ich stehe völlig frei auf dem Rasen, die beiden Katzen turnen um mich herum. Den Habicht stört das alles nicht, er schaut sich nur verwundert die Katzen an.

Noch eine „Belegaufnahme“ aus Luftlinie ~10 Meter.


Kennt mich wohl schon! 😉


MfG L.E.

Bock auf Brombeere!

Eben noch erzählt mir mein Nachbar, das ein Rehbock sich gestern Abend an den Rosen in seinem Vorgarten zu schaffen gemacht hat.

Den Kollegen sieht man hier tatsächlich öfter. Bei mir frisst er die frischen Triebe der wilden Brombeere und heute auch mal ein wenig Abschnitt aus den Hochbeeten. Salat mag er also auch!


Während er sich an der Brombeere labte, schlich ich mich mit Kamera an und schaffte es bis auf 9m an ihn ran und wartete.

Schon langsam einen lahmen Arm vom Kamera+Objektiv hoch halten, war er endlich satt und lief am Zaun entlang. Jetzt bloss keine Bewegung, nicht zu laut atmen und ja aufpassen, das kein Ästchen unter den Schuhen knackt. Er hielt kurz inne und schaute mich direkt an!


Da die Kamera beim Auslösen kein Geräusch macht und ich zur Salzsäule erstarrt war, schöpfte er keinen weiteren Verdacht und machte sich wieder auf den Weg.


Am Gartentörchen angekommen schaute er aber noch einmal nach dem Rechten!


Erst hier fiel mir wirklich auf, wie klein so ein Rehbock eigentlich ist.

Vom Feldhasen, der die letzten 3 Tage immer wieder durch den Garten marschierte, habe ich leider noch kein Belegfoto.

Derweil bastel ich schon mal an einem Holzschild:

Wildgehege Bardüttingdorf


MfG L.E. 😁

Gartentag Bardüttingdorf!

Eigentlich hatte ich ja gehofft, das heute mal ein Gänsegeier überfliegt, aber die Weißstörche auf dem nahen Pferdehof sind vermutlich froh, wenn sich die Kollegen hier nicht blicken lassen!

Trotzdem gibt es immer etwas zu entdecken/beobachten/fotorafieren.

So zum Beispiel die Grauschnäpper, die bezüglich brüten einfach nicht „aus den Puschen kommen!“


Der Buntspecht Nachwuchs ist hingegen schon komplett selbstständig und kennt die Futterstellen ganz genau.


Nachdem der Landwirt das geschnittene Gras zum dritten mal gewendet hat, war sofort wieder ein Rotmilan „am Start“. Dieses mal nicht „TE“, sonder ein unberingtes Exemplar.

Die Kollegen fliegen so tief, das formatfüllende Aufnahmen kein Problem darstellen.


Ebenfalls sehr aktiv, waren die kleinen Erdkröten.

Viele verliessen den Gartenteich. Dieser hier machte sich das Leben besonders schwer und erklomm senkrecht die „Eiger Nordwand“!


Ein krönender Abschluss des wunderbaren Sommertages sollte eigentlich der Sonnenuntergang sein.


Doch ein aufziehendes Gewitter, hinter dem Teuto, über Halle, stahl ihm (fast) die Show!


Hoffentlich hat der stürmische Wind nicht zu sehr in Andreas‘ Garten gewütet!


MfG L.E.

Gartenausbeute.

Hier mal die Ausbeute im Garten, der letzten Tage.

Der gebänderte Pinselkäfer, die Raupe des Königskerzen-Mönchs, und die Paarung der (bei mir zahlreich vorkommenden) Weinbergschnecken.


Von dem Paarungsrad der Plattbäuche leider nur eine semischarfe Aufnahme. Es war eigentlich nur das Männchen am Teich, als plötzlich das Weibchen anflog und die beiden waren sofort vereint.


Eins der beiden Eichhörnchen kam an den Teich zum trinken. Als es seinen Durst gestillt hatte, kam es auf die Terrasse gelaufen und war nur noch 1m entfernt. Etwas irritiert flitze es ein paar Meter weiter in den Rasen und schaute zu mir herüber.


Die Rotkehlchen haben offensichtlich erfolgreich gebrütet. Der Nachwuchs kommt selbstständig an die Futterstellen.


In letzter Zeit immer mal wieder zu sehen, Rotmilan „TE„.


MfG L.E.

Kohlmeise mit Behinderung.

Jeden Tag sind ein Dutzend und mehr junge Kohlmeisen an den Futterstellen.

Mit dabei ein Individuum, welches ein Handicap in Form einer Beinbehinderung aufweist.

Das linke Bein ist nach hinten ausgerichtet und wird gar nicht genutzt.


Trotz dieser starken Einschränkung fliegt die junge Kohlmeise die verschiedensten Futtersäulen/-spender an und kommt an genügend Nahrung, um zu Überleben.

Sobald man sich den Futterstellen nähert, fliegen natürlich alle Vögel in die angrenzenden Büsche. Diese Chance nutzt die Meise mit Behinderung dann gerne um als erstes ungestört fressen zu können.

Es freut mich, das ich speziell auch Vögel mit Einschränkungen durch meine Ganzjahresfütterung unterstützen kann.


MfG L.E.

Dümmer – 11.06.2026

Gestern doch noch einen Versuch gemacht, vom Zwergsumpfhuhn ein Belegfoto zu bekommen.

Leider erfolglos, der kleine Vogel lebt sehr versteckt. Ein anwesender Foto-Kollege hat ihn in einer Schrecksekunde am Rand des Bewuchses gesehen und erwischt. Der stand aber auch über Stunden da.

Viele Beobachter und Fotografen überall aus Deutschland waren vor Ort. Autokennzeichen aus Cuxhaven oder dem tiefsten Bayern, alles dabei!

Neben diesen Raritäten lassen sich vor allem „Pfahlsitzer“ aufnehmen. Wegen des hohen Bewuchses überall, dienen die Weidepfähle als Sitzwarte. Von da aus haben die Vögel einen schönen Überblick und können rechtzeitig vor Angreifern warnen.

Die Blässrallen lassen sich währenddessen die Blüten der gelben Teichrose schmecken.


Nachdem Fisch- und Seeadler abgezogen waren, nutzte ein Rotschenkel die Ruhe für ein Nickerchen.


Schafstelze und Bekassine waren hingegen stets aufmerksam!


Die jungen Rauchschwalben streckten ihre Flügel, bevor es wieder auf die Jagd nach Insekten ging.


Die Häutung der Ringelnatter scheint abgeschlossen zu sein, zumindest lag dieses Weibchen an fast gleicher Stelle.


Besucher des Naturgartens freuen sich immer sehr, wenn man auf die Anwesenheit der Schlangen hinweist.


MfG L.E.