Da ich eh nach Enger musste, habe ich vorher einen Abstecher in das Enger Bruch gemacht.
Durch die ganze Geschichte mit der Vogelgrippe, achtet man aktuell irgendwie genauer auf „seltsames Verhalten“ bei unseren gefiederten Freunden.
Auf dem Weg zum Turm saß eine weibliche Amsel mitten auf dem Weg und machte keinerlei Anstalten zu flüchten. Ich ging in ~50cm an ihr vorbei und erst dann hüpfte sie einen knappen Meter auf die Seite.
Nach einem kurzen Rundblick vom Turm aus, ging es weiter und mir fiel bei einer Graugans auf der Kranichwiese etwas rotes an der Brust auf.
Offensichtlich hat das Tier eine Art Gummiband oder ähnliches um den Hals.
Es schien sie nicht zu beeinträchtigen, aber die Versuche dieses Band in das Gefieder zu integrieren waren selbstverständlich nicht von Erfolg gekrönt. Am liebsten würde man einfach hingehen, ihr gut zureden und diesen Störfaktor entfernen.
Mir kommen da immer die armen Basstölpel auf Helgoland in den Sinn, wenn sie bunte Plastikschnüre aus dem Meer fischen und daran teilweise elendig zu Grunde gehen.
Als ob das nicht reichen würde, war auch bei diesem Zilpzalp nicht alles 100%ig normal.
Kann sich jemand erklären, was da mit dem Gefieder am Schnabel los ist? Sieht irgendwie „verklebt“ aus.
Gottlob war bei dieser Kohlmeise alles in Ordnung!
Auch diese Bachstelze war putzmunter und landete später gut einen Meter von einer anwesenden Fotografin und mir entfernt auf der Brücke am Turm.
Ebenfalls an der Brücke lässt sich diese Bisamratte beobachten.
Immer wieder schwimmt sie unter der Brücke her und manchmal geht sie dann an Land und lässt sich frische Gräser schmecken.
Seit einigen Tagen kann ich einen Kleiber dabei beobachten, wie er feuchte Erde sammelt und damit wegfliegt. Ein Maulwurfshaufen neben dem „Hühnerhaus“, welcher durch die steten Tropfen vom Dach aufgeweicht ist, dient ihm als Rohstoffquelle.
Heute konnte ich sehen, wohin er mit dem Baumaterial fliegt.
Der Starenkasten am Kirschbaum hat es ihm offensichtlich angetan und nun geht es an den Innenausbau.
Der Name des Kleibers leitet sich vom mittelhochdeutschen Verb „kleiben“ ab, was soviel wie kleben oder befestigen bedeutet. Historisch wurden Handwerker, welche Fachwerkhäuser bauten, auch als Kleiber oder Lehmkleiber bezeichnet.
In der Regel wird vom Kleiber ein zu großes Einflugloch von z.B. alten Spechthöhlen oder eben Nistkästen damit verkleinert. Dies soll vor Spechten und auch Fressfeinden wie dem Marder schützen.
Mal schauen, ob auch hier das Einflugloch verkleinert wird. (Aktualisierung: Ja, er macht Innen die Öffnung kleiner!)
Heute ging es noch einmal in das Große Torfmoor, in der Hoffnung, die Moorfrösche doch noch etwas schöner zu erwischen.
Diese waren aufgrund des Windes und der recht kühlen Temperaturen allerdings noch zurückhaltender als vorgestern.
Daher mal die knapp 7.5km Runde zu Fuß durch das Moor (Ohne E-Antrieb! 😛).
Hören konnte man viel, sehen recht wenig und die Kandidaten die man sah, versteckten sich!
So zum Beispiel diese Graugans.
„Das kann ich besser!“, dachte sich wohl die Goldammer.
Auch gut im Versteckspiel war die Rohrammer, allerdings finde ich die Situation mit den „Halmen im Wind“ gar nicht so schlecht! 😉
Andere Arten, wie dieses Schwarzkehlchen, präsentierten sich lieber im Gegenlicht. Die Bildbearbeitung konnte da aber noch etwas retten.
Bei der Sturmmöwe war das Fotolicht für weißes Gefieder schon etwas hart, geht aber grad noch so.
Alles nicht so optimal heute, aber die netten Gespräche mit den anwesenden Fotografen (und einem bekannten Youtube Star!) waren wieder sehr nett.
Auf dem Rückweg dann noch einen Abstecher in das Enger Bruch, dort gab es dann die Belohnung für all die „Mühen mit den Torfmoorvögeln“.
Eine Schwanzmeise präsentierte sich so nah, das ich noch ~1 Meter zurückweichen musste, da die Naheinstellgrenze des Objektivs unterschritten war. Dankbarerweise hielt das kleine „Pfannenstielchen“ so lange still und die Aufnahme war im Kasten!!
Tatsächlich sind die Moorfrösche kräftig am „Blubbern“, aber der große Teil ist irgendwo in den Flächen versteckt. Das war letztes Jahr besser, aber ein paar habe ich trotzdem erwischt.
Vogeltechnisch war auch recht wenig los, doch Wiesenpieper und Blaumeise zeigten sich etwas näher.
Für die Frösche hatte ich wegen der geringeren Naheinstellgrenze das Tele-Zoom mitgenommen, bei den Entfernungen wäre die Festbrennweite aber tatsächlich die bessere Wahl gewesen.
Am Donnerstag besteht wettertechnisch noch eine Chance, vielleicht fahre ich dann nochmal hin.
Tank ist voll, eine kleine Tankstelle hatte Super E5 noch für 1,999 Euro.
Bei einer Aral auf der Autobahn 30 lag der Preis heute Morgen bei: 2,629 Euronen!!! Irre…
Heute Morgen das Rad ins Auto geladen und zum Dümmer gefahren.
An der Ökologischen Station geparkt und dann mit dem Fahrrad 1x rund um den See + einen Abstecher in die nördliche Dümmer Region.
Im Osterfeiner Moor lief plötzlich, wenige Zentimeter vor dem Rad, ein Hermelin über den Weg.
Dabei schimpfte es so laut, das ich vor Schreck eine Vollbremsung gemacht habe!
Es flüchtete auf eine Wiese und hielt nach mir Ausschau, da gelang zumindest eine Belegaufnahme.
Eine von unzähligen Rohrammern suchte im Schilf nach Nahrung.
Mehrere Kiebitze im Ochsenmoor waren zum Teil völlig ohne Scheu!
Später traf ich auch noch Holger (und Andreas), als er die Moorfrösche fotografierte.
Eine Uferschnepfe präsentierte sich auf einem Weidepfahl.
Eine erste Schafstelze habe ich vom Auto aus auch gesehen, aber es war leider keine Belegaufnahme möglich. Die Meldung wird bei ornitho.de leider angezweifelt. Irgendwer sollte mal die Datenbanken an die neuen Wetter-/Klimarealitäten anpassen.
MfG L.E.
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