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Ausflugstipp – Naturzoo Rheine.

Werden die meisten sicher schon kennen, aber trotzdem möchte ich mal eine Empfehlung für einen Besuch im Naturzoo in Rheine aussprechen.

Das Wetter lud ein und über die A30 ist man Ruckzuck da.

Ein aktueller Eintrittspreis von 12,- Euro ist mehr als angemessen, denn fast alle Tierarten können ohne störende Zäune beobachtet und eben auch fotografiert werden.

Besonderer Vorteil von Zoo’s ist aus fotografischer Sicht natürlich die Möglichkeit mit wenig Brennweite formatfüllende Aufnahmen der wenig scheuen Tiere zu bekommen.

Mit passender Ausrüstung lassen sich wunderbare Nahaufnahmen und Kopfportraits realisieren. Nachfolgend ein paar Ergebnisse des heutigen Tages.

Weiblicher und männlicher Textor-Webervogel.

In einer begehbaren Voliere kommt man den Tieren sprichwörtlich hautnah und kann aktuell beobachten, wie kunstvolle Nester gebaut werden!

Hier mal eine Nahaufnahme eines Kronenkranichs.

Wunderschöne Tiere, wie auch der blaue Pfau!


Natürlich sind auch Weißstörche zu beobachten. Neben einigen „Zoo-Störchen“ auch an die ~100 Brutpaare wilder Störche, die jeden Ast in quasi jedem Baum im Zoo besetzen. Klappern so weit die Ohren reichen und tolle Möglichkeiten für schöne Fotos.


Persönliches „Highlight-Foto“ des Tages ist für mich dieser Emu.

Stets stand der Vogel vor hellem, unruhigem Hintergrund.

Mit etwas Geschick positionierte ich mich so, das ich den Emu, welcher für einen ganz kurzen Augenblick vor der offenen Tür ihres Unterstandes (wo wohl auch Futter lag), stehen blieb, erwischen konnte!

Wer einen schönen Tag verbringen möchte, dem kann ich einen Besuch in diesem wirklich wunderbaren Zoo nur ans Herz legen.

Wenn das Interesse geweckt ist, hier findet Ihr alle nötigen Informationen:

Tiere hautnah erleben | NaturZoo Rheine


MfG L.E.

Gartenvögel – Bardüttingdorf.

Wieder gut was los im Garten! Kernbeißer, Bergfinken und vieles mehr.

So zum Beispiel auch ein Gimpel Pärchen.


Hier ein Stieglitz von insgesamt 4 Stück.


Auch ein ungebetener Gast am Gartenteich lässt sich (leider) immer wieder blicken. Der Graureiher hat es auf die restlichen Koi’s abgesehen und durch den niedrigen Wasserstand der undicht gewordenen Teichfolie auch gute Erfolgschancen..


Die Kleiber haben ihre Frühlingsbalz etwas runtergefahren. Es wird weniger geträllert, aber die Zeit genutzt, den Starenkasten noch weiter zu „renovieren“. Zwischendurch dann Stärkung an den Futterstationen.


Reichlich vertreten, die Buntspechte.


Auch wieder an den Futterstellen anzutreffen, der Mittelspecht. Aktuell allerdings stets allein, wenn da mal nicht schon gebrütet wird!


MfG L.E.

„Sturmschaden“ im Enger Bruch.

Nach „Vogelgrippe“ & „Ölpest“ jetzt auch noch „Sturmschaden“.

Zwar nichts großes, aber es hat die erste Erle am Bruchgraben erwischt. Der stürmische Wind hat sie umgehauen.

Sehr schade, denn der Baum diente vielen Arten als Ansitz, wie z.B. dem Eisvogel.

Die Schafe haben Ihre erste Nacht unbeschadet überstanden!


Der erhöhte Wellengang auf dem ersten Teich machte den Kanadagänsen nichts aus.


Der Zilpzalp nutze für die Nahrungssuche lieber windgeschützte Stellen.


Plötzlich entdeckte ich im Augenwinkel am Himmel eine Bewegung.

Eine Rauchschwalbe sauste im Sturmwind an mir vorbei! Schnell die Kamera hochgerissen, aber leider nur Belegaufnahmen im Gegenlicht.


Immerhin, meine erste Rauchschwalbe dieses Jahr!

Dann kann der Vollfrühling ja jetzt bald kommen, mach dich dünne Spätwinter!! 😁


MfG L.E.

Schafe im Enger Bruch!

Hurra, hurra, die Schafe im Enger Bruch sind wieder da! 😊

Es war einfach herrlich mitanzusehen, wie die Herde über die Weide lief und sich gar nicht entscheiden konnte, welcher Grashalm nun am Besten schmeckt! Die kleinen Lämmer flitzten voller Lebensfreude hinter den Mutterschafen her.

Eine Heckenbraunelle sang im Hintergrund Ihre Frühlings-Melodei!


MfG L.E.

Ochsenmoor – Dümmer.

Eigentlich war heute Einkaufen und Brot backen angesagt, aber bei dem schönen Wetter musste ich nochmal zum Dümmer. Ausschliesslich im Ochsenmoor und an der Ökologischen Station aufgehalten.

Ganz kurz vor Ankunft im Ochsenmoor, gleich etwas besonderes.

Die schon häufig gemeldete Streifengans.

Ist wohl ein Zoo-/Gefangenschaftsflüchtling, ändert aber nix daran, was für ein schöner Vogel das ist.

Sehr dominant im Ochsenmoor sind aktuell natürlich die Uferschnepfen.

Als ich eine beringte entdeckte, dachte ich schon, ich hätte Marcel’s Exemplar erwischt.

Ist aber eine andere. Da diese Uferschnepfe sehr aktiv war, konnte ich den Metallring von verschiedenen Seiten aufnehmen und ablesen.

5415043 – Helgoland Germania. Sind diese Ringe siebenstellig oder fehlen mir da noch Zahlen?

Werde die Ablesung gleich mal melden.

Eine Uferschnepfe war heute besonders zutraulich.


Bei Tee und Brot zur Mittagspause im Naturgarten, trällerte dieser Star unermüdlich diverse Vogelstimmen nach.


Bekannte und neue Gesichter getroffen, war wieder sehr nett!


MfG L.E.

Dümmer? Kann ich auch!

Da „Nachteule“ Marcel wieder Extrafrüh zum Dümmer wollte, bin ich später mit Begleitung nachgekommen.

Das herrliche Wetter und der drohende Spätwintereinbruch treiben einen raus in die Natur.

Ein paar nette Fotos konnte ich auch mitbringen.

Zum Beispiel von dieser Rohrammer.


Ganz nah liess einen dieser Kiebitz ran, nur gut das ich heute das kleinere Tele-Zoom mitgenommen hatte!


Immer mehr Kampfläufer im Gebiet, zwar meist recht weit weg, aber hier passte die Entfernung.


Die Weißstörche im Naturgarten der ökologischen Station tragen fleißig Nistmaterial ein!


Nördlich des Dümmer, blockierte ein Höckerschwan die Straße. Ganz behutsam mit dem Auto genähert war er aber so gnädig und wich in den Graben aus.


Ganz zum Schluß präsentierte sich noch ein junger Seeadler im Überflug.


MfG L.E.

Enger Bruch – 21.03.26

Kurz ins Enger Bruch, mal schauen ob der Rothalstaucher noch da ist.

Kaum am Parkplatz angekommen, steht schon wieder die Feuerwehr da.

Irgendeine Flüssigkeit, möglicherweise Benzin ist irgendwo ausgetreten und schwimmt auf dem Bruchgraben/Bolldammbach. Es stinkt furchtbar.

Die Einsatzkräfte versuchen die Sache in den Griff zu bekommen, eine schwimmende Sperre wurde bereits im Bereich der Brücke am Turm installiert.

Hoffentlich hält sich der Schaden für die Umwelt in Grenzen.


MfG L.E.

„Gschichtn ausm Kleibergarten!“

Gestern war der Kleiber noch kräftig am renovieren. Die Haustür scheint jetzt perfekt zu sein, aber am Rahmen musste auch noch was verfugt werden.


Als ich noch was am Gartenteich basteln musste, welcher sich direkt neben der Kirsche mit der Nisthilfe befindet, reagierte das Pärchen sofort auf diese Störung und hielten sich in der Nähe versteckt. Ziemlich blöd, die Teichterrasse ist ja auch direkt nebenan.

Sofort entdeckte ein Blaumeisenpaar die frisch renovierte „Wohnung mit Waldblick“!

Inspizierte diese und entsorgte auch gleich Teile des bereits eingetragenen Nistmaterials der Kleiber.

Habe dann schnell alle arbeiten erledigt und mich aus dem Bereich entfernt.

Schnell kamen die eigentlichen Hausbesitzer wieder!


Das Eigenheim scheint nun perfekt zu sein, es wird aktuell Nistmaterial in Form von trockenem Laub eingetragen.


Aufnahmen mache ich nur aus ~40m Entfernung um die Tiere nicht zu stören, versuche aber gelegentlich am Kirschbaum vorbeizugehen, damit sich die Vögel an meine Anwesenheit gewöhnen.

Möchte einerseits ja auch meine Teichterrasse diesen Frühling nutzen und natürlich auch ein paar schöne Fotos der Kleiber machen. Vielleicht ja auch später dann von den flüggen Jungvögeln!


MfG L.E.

Dümmer – weitere Fotos.

Hatte noch Muße und habe eine zweite Rutsche Bilder bearbeitet.

Angefangen mit Damwild in den Meller Bergen, zufällig auf der Fahrt zum Dümmer entdeckt.

Eine Gruppe stand direkt neben der Straße auf einer großen Lichtung. Leider habe ich nur drei aufs Foto bekommen.

Diesen Grünfink habe ich im Naturgarten der Ökologischen Station aufgenommen.

Für die helle Aura um den Vogel sorgte der Weißstorch, welcher auf der Nisthilfe stand.

Im Ochsenmoor singen reichlich Rohrammern.


Nördlich des Dümmers konnten zahlreiche Kampfläufer beobachtet werden. Leider recht weit weg.


Im Gebiet auch immer mal wieder Hohltauben, welche extrem misstrauisch sind.


Ein letzter Besuch im Naturgarten, brachte noch dieses Foto einer Rötelmaus (?).



MfG L.E.