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Fischotter mit Blässhuhn am Dümmer

Eigentlich sollte es ja eine ornithologische Exkursion werden, aber das Highlight war dann doch der Fischotter mit Beute (Blässhuhn) an der südwestlichen Seite vom Dümmer. Wir dachten erst, dass wir eine Bisamratte gesehen hätten, die sich sehr schnell in der überfluteten Wiese fortbewegte. Dann kam er aber aus dem Wasser und hielt erst 3 Meter vor uns an, so dass wir schon Schwierigkeiten hatten ihn mit unseren Teleobjektiven aufs Bild zu bannen. Ein Fischotter mit Beute! Wir wussten gar nicht, dass diese seltene Art am Dümmer vorkommt. Viele Grüße von Annika und Volker {CAPTION}
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HF Stiftberg

Leider war ich für eine Radtour zum RHT in's Enger Bruch heute zu faul, auf dem Dach ließ es sich bei Sonnenschein und warmen Temperaturen mit der Hausmieze gut aushalten 🍻🌞🐈 

Belohnt wurde ich mit einer Flugshow von 4 Mäusebussarden, einem Turmfalken und einem Habicht, dazu noch 2 Züge Kormorane mit 10 und über 30 Ind ziehend Richtung Nordost (sie nutzten erst kreisend die Aufwinde über dem Stuckenberg und zogen dann in Formation weiter). 
 Zwei Mehlschwalben waren auch zu sehen. 
Gestern nachmittag sang meine erste MöGraMü am Tierpark Herford… der Frühling kommt 🙂 
Viele Grüße 
Uwe 

Girlitz eingetroffen



Seit vorgestern besuchen 2 Girlitze (1 Paar) meine Futterstelle im Garten. Beide Partner fliegen zusammen ein, suchen gemeinsam nach Nahrung und nach einigen Minuten verschwinden sie wieder. Die Vögel nehmen ausschließlich Nahrung (meist Sonnenblumenkerne) vom Boden auf und sind dabei ständig in Bewegung. Männchen und Weibchen lassen sich gut voneinander unterscheiden.

Frohes Osterfest wünscht

Andreas Bader

Große Freude im Enger Bruch: Er ist wieder da, der Rothalstaucher


Hallo,

gestern bei einem Kurztripp ins Enger Bruch konnten Maik und ich uns richtig freuen. Einer der Rothalstaucher war wieder da. Er rief neben der erfolgreichen Futtersuche ziemlich oft, so als ob er wissen wollte, ob vielleicht schon eine Partnerin/ein Partner da ist.

Herrlich, hoffentlich kommen die anderen auch noch und es gibt wieder so unglaublich schöne Paartänze und Revierkämpfe wie im letzten Jahr und natürlich eine erfolgreiche Brut.

Heute morgen bei guten Greifvogelbedingungen ziemlich viel los über Theesen.

U.a. der erste Schwazmilan für mich und eine männliche  Rohrweihe (die zweite).

LG Holger

BirdNET-Go

Nachdem das BirdNet-Pi-Projekt nun leider nicht mehr weiterentwickelt wird, ensteht gerade ein neues Projekt zur automatisierten Bestimmung von Vogelstimmen, nächtlichen Zugrufen und zur allgemeinen Erfassung der lokalen Avifauna.

BirdNET-go ist relativ einfach auf einem Raspberry PI zu installieren (ebenso gibt es Pakete für Mac, Windows und Linux) und liefert sofort sehr gute, teilweise sogar bessere Ergebnisse als BirdNET-Pi (aufgrund der aktualisierten TensorFlow-Library und des tflite-BirdNET-KI-Modells).

Einfach Raspian auf einem Pi (ab Version 3) installieren, Mikro dranhängen, BirdNET-GO runterladen und mit einem Einzeiler starten… schon geht’s los mit der automatisierten Erkennung. Klar fehlen noch einige Funktionen des BirdNET-PI-Komplettpaketes, aber der Anfang ist schon mal sehr vielversprechend und der Entwickler sehr bemüht, Fehler zu fixen und feature requests (wie z. B. griechische Artnamen) umzusetzen.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, vorhandene Aufnahmen zur Analyse an birdnet-go zu übergeben oder eben auch, wie hier gezeigt, eine Echtzeit-Auswertung über ein angeschlossenes Mikrofon zu erstellen.

Falls ihr Fragen dazu habt, kommentiert gerne hier oder kontaktiert mich per email (siehe Adresse rechts). Die hier gezeigten Screenshots lassen sich natürlich ebenso auf Deutsch (und bald auch die Artennamen auf Griechisch :)) „lokalisieren“.

Viele Grüße

Uwe