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Vogelkurs auf Sylt

Der Vogelkurs auf Sylt findet zweimal im Jahr auf der Insel Sylt statt (Herbst und Frühjahr), er dauert jeweils eine Woche, sollte man/frau mindestens einmal im Leben mitgemacht haben. Eine derartige Veranstaltung ist in Deutschland einmalig. Highlights des diesjährigen Herbstkurses war neben vielen Sichtungen von Ohrenlerchen, Bartmeisen und Gelbbrauen-Laubsängern ein Jungkuckuck, der nur sehr selten noch Mitte Oktober auf der Insel beobachtet werden kann. Infos zu den Kursen gibt es im Internet unter www.akademie-am-meer.de

A. Bader 

Vogel des Jahres 2025

Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)
Der grazile Singvogel, Vogel des Jahres 2025, mit charakteristischem roten Schwanz und grauschwarzem Gefieder, lebt mittlerweile oft in menschlichen Siedlungen. Ursprünglich aus dem Bergland, leidet er heute unter Haussanierungen und Insektenrückgang, was Nahrung und Nistplätze erschwert. 

VG Heinz Mertineit

Hausrotschwanz-5376.jpg
Aufnahme aus dem Juni 2019

Schnatterenten-Balz






Ob es das freundliche Wetter war oder nur die Hormone – jedenfalls führten heute etliche Schnattererpel im Steinhorster Becken einige Elemente ihrer Balz-Choreograpie auf, die deutliche Ähnlichkeiten mit den entsprechenden Ritualen von Stockente oder Krickente zeigen. Dabei dauern die einzelnen Posen kaum länger als ein paar Augenblicke. Die angebalzten Enten zeigten sich eher wenig beeindruckt – kann ja noch werden bis zur Brutzeit! 

 

MfG

Manfred Kolleck

Zugvögel an der Bielefelder Schwedenschanze


Fünfeinhalb Stunden standen wir heute am Teutohang und haben bei eisigem Nordwind ziehende Vögel erfasst. Nicht ziehend Arten wie Waldkauz, Kolkrabe, Fichtenkreuzschnabel und Habicht wurden nicht gezählt. Fast 5000 Vögel aus 30 Arten waren ab 7:00 Uhr auf dem Weg nach Süden. Seltene Besonderheiten waren nicht dabei, dennoch war es sehr interessant! Seit vielen Jahren zählen wir immer am 03.10. Von einigen Arten haben wir an diesem Datum noch nie so viele gesehen. Z.B. Ringeltauben (ziehen sonst später), Stare, Kormorane und vor allem Rotmilane. Finken, Drosseln, Lerchen und Pieper waren dagegen recht wenig. Vielleicht nutzten die aber auch den Rückenwind in großer Höhe und waren deshalb unsichtbar…

Hier die nackten Zahlen:
3293 Ringeltauben (größter Trupp: 350), 526 Stare, 408 Buchfinken, 397 Kormorane, 82(!) Rotmilane, 52 Rauchschwalben, 28 Graugänse, 27 Bergfinken, 25 Heidelerchen, 22 Wiesenpieper, 20 Bachstelzen, 19 Kernbeißer, 18 Hohltauben, 14 Singdrosseln, 12 Erlenzeisige, 8 Turmfalken, 6 Sperber, jew. 5 Heckenbraunellen und Kanadagänse, 4 Rohrammern, jew. 3 Baumpieper und Graureiher, jew. 2 Kohlmeisen, Bluthänflinge, Feldlerchen und Rotdrosseln, jew. 1 Silberreiher, Mehlschwalbe, Hausrotschwanz und Kornweihe.
Axel, Martin, Meinolf, Simon und Dirk