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Endlich gefunden

Hallo,

seit Langem schläft bei uns in der Fichte direkt neben dem Haus immer wieder ein Waldkauz. Lautstark hassen ihn dann alle Vögel aus der Umgebung. Ich bin schon hundert Mal um den Baum gegangen, aber der sitzt immer so versteckt, dass man ihn, oder besser sie (sie kündigt sich morgens in der Dämmerung oft lautstark an) nicht sehen kann. Heute haben zwei Eichelhäher in einer Dreieckspeilung den genauen Standort verraten und aus genau einer Richtung konnte man ihn tief zwischen den Zweigen im Dunklen entdecken.

LG Holger

Meisenpotpourri und Grünspecht an Bienennisthilfe








Die letzten Tage immer wieder viele wunderschöne Meisen am Futter. Dabei kann man mal ein bißchen vor allem die beiden nicht leicht auseinander zu haltenden Arten Weiden- und Sumpfmeise üben.

Die Haubenmeisen sind leider zur Zeit noch recht vorsichtig.

Außerdem habe ich zum ersten Mal beobachten können, dass der Grünspecht auch gerne mal andere Hautflügler als Ameisen probiert.

LG Holger

Lachmöwe als Fischfängerin




Heute konnten Dieter Kunzendorf und ich im Stadtgebiet von Paderborn neben einer Wasseramsel, einem Eisvogel und einer Gebirgsstelze Lachmöwen bei der erfolgreichen Jagd auf kleine Fische beobachten. Dabei führten zwei Strategien zum Erfolg:

1. Die Möwe steht im Gewässer und tritt mit ihren Füßen abwechselnd auf den Boden (sog. „Tippeln“), erzeugt dabei kreisförmige Wellen und scheucht Beutetiere auf (Bild 1). Diese werden optisch erfasst, dann erhebt sich die Möwe blitzschnell aus dem Wasser, stößt durch die Wasseroberfläche und erbeutet den Fisch.

2. Die Möwe bewegt sich auf dem Wasser schwimmend vorwärts und beäugt hierbei ständig den Gewässergrund. Wenn kleine Fische durch den Schatten der Möwe aufgescheucht werden, läuft das Verfahren wie unter 1. beschrieben ab. Bild 4 zeigt eine Lachmöwe mit erbeutetem Fisch.

MfG

A. Bader