Peter Niemann
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Nachtrag – Fundort Seeadler
Auf dem obersten Bild kann man den Seeadler als Silhouette erkennen, wenn man es weiß. Er sitzt ganz oben auf dem abgestorbenen Baum.
Auf diesem habe ich ihn mit meiner Kamera relativ gut vom Damm aus fotografieren können, dafür, dass es eine Bridgekamera ist.
Steinhorster Becken heute morgen
Heute morgen bin ich spontan, um „mal wieder etwas anderes zu sehen“ zum Steinhorster Becken gefahren. Ich kam gegen 8 Uhr an und !!!, was ich am bemerkenswertesten fand, ich war nahezu allein, das habe ich so noch nie erlebt, daher ein Bild davon anbei.
Noch mehr wuchs die Begeisterung, als ich – von Norden kommend – das Glück hatte, ziemlich genau um 9 Uhr einen Seeadler – immer noch ganz allein auf den Dämmen – sehr lange beobachten zu dürfen.
Kaum war er abgeflogen, kam ein Ornithologe an, leider wenige Minuten zu spät. Der Seeadler flog im übrigen in Richtung Nordturm (Tegelheide) ab, da mein Auto dort stand, habe ich nach ihm Ausschau auf dem Rückweg gehalten, ihn aber nicht mehr gesehen.
Ansonsten gab es das übliche Spektrum: einige Krickenten, Graugänse, Kanadagänse, Schnatterente, Silberreiher, Stockenten, Wanderfalke am Schornstein.
Somit: ein netter Einstieg in den Tag, als ich wieder am Auto war, ca. 10 Uhr, kamen mir dann schon gefühlte „Heerscharen“ entgegen, sicher erst die „Vorhut“ für den Tag.
Viele Grüße
Claudia
Weseraue
Erfolglose Jagd
Dass Sperber gerne die Fütterungsplätze besuchen , ist ja bekannt. So lange und so nah konnte ich bisher keinen Sperberterzel in unserem Garten beobachten. Primär hatte er mit seinem Überraschungseinflug offenbar keinen Erfolg und hatte sich dann nahezu unbewegt etwa 3o Minuten auf den Meisenknödelhalter gesetzt. Die Blaumeisen kamen nach einer Weile zurück (links oben im Gebüsch,etwa 3 m Luftlinie entfernt). Offenbar reicht aber seine Beschleunigung auf den ersten Metern nicht aus, eine Meise vor ihrem Abflug in die dichte Hecke zu erreichen. Er ist eben mehr ein Überraschungsjäger. Dann putzte und kratzte er sich ausgiebig und zeigte mir dabei die absurd verlängerte Mittelzehe, die ihm in der Evolution gewachsen ist, da sie ihm Vorteile beim Greifen kleiner Vögel verschafft haben soll. Er strich dann im Tiefflug ab, vielleicht zum nächsten Futterplatz in der Nachbarschaft… Carsten Cordes
Nur Bussarde…
…dafür eine ganze Menge – heute waren in Teilbereichen der Weseraue ca. 30 Bussarde anwesend. Einige davon waren wenig scheu.
Noch´n Seeadler
Im Steinhorster Becken eher selten zu sehen: Ein Seeadler!
MfG
Manfred Kolleck
Weseraue
NABU BI Dienstagsprogramm
Hinter uns liegt ein Jahr, in dem das Dienstagsprogramm praktisch nicht stattgefunden hat. Die Corona-Pandemie bestimmte weithin das Geschehen.
Bereits im Februar (!), als noch kaum jemand das Virus ernstnahm, schrieb unser Entwicklungshilfe-Minister: „Die dramatischen Auswirkungen dieser neuen Herausforderung … werden die Welt und unser Zusammenleben … grundlegend verändern.“ Er sollte recht behalten:
Wir hatten zwar das Jahr über viel gutes Exkursionswetter, es gab aber nur eine Exkursion am 10. März (Stauteiche bis Meyer zu Heepen) und diese mußte, kaum daß sie begonnen hatte, bei strömendem Regen abgebrochen werden. Danach folgte der Shutdown und weitere Veranstaltungen verboten sich für den Rest des Jahres praktisch von selbst. Veranstaltungen vorzugsweise für ältere Menschen wären nun wirklich keine gute Idee gewesen, Vorschriften und Verordnungen hin und her.
Aktuell sind die Pandemiesituation und ihre Beherrschung durch eine in dem Umfang bisher nicht erlebte Impfkampagne noch sehr unübersichtlich. Exkursionsveranstaltungen wird es zumindest in der ersten Jahreshälfte voraussichtlich nicht geben können. Das sollte uns nicht daran hindern, über die Zukunft des Dienstagsprogramms nachzudenken. Ideen hierzu sind allemal willkommen. Vorerst bleiben uns nur Foren wie die „Sturmmöwe“, um die Kontakte untereinander zu pflegen.
Allen Freunden des Dienstagsprogramms wünschen wir für das kommende Jahr alles Gute, Gesundheit im Allgemeinen und besonders im Hinblick auf die Virus-Pandemie.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Bongards
NABU Bielefeld e.V.


















