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Schwanzmeisen im Garten




Direkt vor unserer Haustüre hat ein Schwanzmeisenpaar ein Nest gebaut in einem Geißblattgerank. Das Nest ist seit etwa einer Woche komplett fertig, mit der Eiablage wurde wahrscheinlich schon begonnen. Die Vögel sind sehr zutraulich und ließen sich beim Nestbau überhaupt nicht stören, allerdings nutzten wir vermehrt unsere Seiteneingänge, um ins Haus zu gelangen. Das Nest ist sehr kunstvoll angelegt, es ähnelt sehr in seiner Struktur und den eingebrachten Materialen einem Buchfinkennest, ist aber oben gewölbt mit einem kleinen Einflugloch. Hauptsächlich wurden Moose, Flechten, Spinneweben etc. eingetragen, das Innere wird mit Federn und Wolle ausgepolstert. Männchen und Weibchen sind kaum voneinander zu unterscheiden. Das Foto mit beiden Geschlechtern läßt nur erahnen welches von beiden Vögeln das Weibchen ist. Ich vermute das rechte Ind., da das linke sich – offenbar noch in Balzstimmung – ziemlich präsentiert. Der Schwanz des rechten Vogels ist deutlich gebogen als Folge des Innenausbaus des Nestes. Die Partner machen alles zusammen, fliegen zusammen ein und aus, suchen gemeinsam meine Futterstelle auf, eine tolle Partnerschaft! Da kann man nur hoffen, dass Elster und Rabenkrähe, die ständig hier hetrum fliegen, diese Brut nicht finden. Ich erwäge ggf. Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

A. Bader

Taucher am Geester Speicherbecken weiter




Die Taucher am Geester Speicherbecken sind schon weiter und haben bereits die Ohren und sind schon kräftig am Balzen.

Allerdings sind es die nahverwandten Schwarzhalstaucher, die schon mind. zu 8 da waren. In den nächsten Tagen können es dort locker über Hundert werden.

Heute Nacht wurde ich von einem unerwarteten Steinkauzkonzert in der Nähe des Beckens in Thuine überrascht und konnte morgens auch den Verursacher entdecken 😉

LG Holger

Ungewöhnliche Begegnung


Am vergangenen Mittwoch hatte ich eine ungewöhnliche Begegnung im Osterfeiner Moor: mitten auf einem landwirtschaftlichen Weg rupfte ein Sperber einen Star. Oops – Gang raus, langsam rollen lassen, Motor aus, Kamera rausholen, Luftholen und Abwarten: erstaunen, weil für den Sperber existierte ich nicht! Nach einigen Aufnahmen und Filmchen entschloss ich mich für Kaffee, Butterbrot. Dennoch, irgendwann doch zur Weiterfahrt, also vorbeifahren am Greif mit seinem filetierten Star. Wieder keine Reaktion des Sperbers, nur ein Hopsen ins Gras, den Reststar in seinen Klauen. Als Beigabe einen schönen Star, der es – hüstel – überlebt hatte Schöne WE noch – KrisK

Überraschungsgast

Wenn man am wenigstens damit rechnet, wird es spannend. Bei einer kombinierten Suche nach Greifvogelhorsten und Kiebitzen in Löhne saß am Freitag, 26.03.21, unvermutet ein Fischadler auf einem Telegrafenmast. Er verspeiste geruhsam seine Beute und ließ vom Auto aus bei geringer Distanz wunderbar gründliche Beobachtungen zu. Spektiv im Kofferraum, wie ein Belegfoto machen? Mein erstes Handyfoto durchs Fernglas entstand so. Nicht schön, aber ausreichend. Nach der Mahlzeit, nach ca. 4 Minuten, flog der Adler gen Süden (?!) davon. Mutmaßlich war die Beute ein Nilgans-Küken, denn direkt nebenan waren zwei Altvögel mit 6 Küken unterwegs.

Klaus Nottmeyer