NSG Beelener Mark: heute 11 Kraniche, nachdem in der vergangenen Woche bereits 6 im Gebiet verweilten und 1 Bruchwasserläufer an einer der Blänken
Ostenfelde-Osterwald: 1m Steinschmätzer auf einer herbizid-gespritzten Brachfläche und in den Hecken gleich 2 singende Nachtigallen
Stromberg-Keitlinghausen: 1 singende Dorngrasmücke in einer Hecke
Michael Pieper
Enger Bruch – 13.04.2025
Leider habe ich ihn nur ganz kurz singen gehört, dann setzt ein Regenschauer ein und er war nicht mehr zu finden.
Am Ende des Schauers, bei schlechtem Licht dann versucht die Schwalben bei der Insektenjagd zu erwischen.
Tatsächlich waren jeweils eine brauchbare Aufnahme (mit Insekt) von Mehlschwalbe (Bild 01) & Rauschwalbe (Bild 02) dabei.
Zilpzalp (Bild 03) & Heckenbraunelle (Bild 04) waren nicht sehr scheu und konnten mit kurzer Brennweite abgelichtet werden.
MfG L.E.
Oppenweher Moor
Hier ein paar Eindrücke von gestern aus dem Oppenweher Moor: Fitis (allgegenwärtig), Goldammer, Dünen-Sandlaufkäfer, Bromber-Zipfelfalter. Außerdem: Ein Trupp von mehr als hundert Kranichen hielt sich auf einer Wiese auf. Wer kennt die Rasse des hübschen Ziegenbocks, der sich frei im Gelände aufhielt?
Andreas Schäfferling
Schilfrohrsänger – Enger Bruch.
Neuigkeit zum Schilfrohrsänger (Bild 01). Der Vogel ist beringt, konnte man auch auf den Fotos von gestern erkennen, aber da ist der Ring von einem Blatt verdeckt, so dass es mir nicht aufgefallen ist.
Bei dem Foto von heute sieht man den Ring zwar, aber er ist dummerweise so gedreht, dass man nur die „Rückseite“ sieht.
Nach Sicht der anderen Fotos habe ich eine stark vergrößerte Collage (Bild 02) des Ringes erstellt. Sehr pixelig, aber ich meine daraus erkennen zu können
1789040 & Brussels
Der Schilfrohrsänger hält sich immer noch am Weg Nahe des Beobachtungsturmes auf.
Also Augen auf und die Spektive scharf stellen!! 😁
Auch 2 Rostgänse (Bild 03) flogen durch das Enger Bruch.
MfG L.E.
Schilfrohrsänger – Enger Bruch!
Ziemlich versteckt, zeigte er sich immer nur ganz kurz.Die Blaumeise (Bild 03) posierte bei gutem Fotolicht deutlich länger.
Bei wem die Rabenkrähe (Bild 04) das Kuchenbuffet abgeräumt hat, bleibt ein Rätsel.
Der Mäusebussard (Bild 05) hingegen bevorzugte natürliche Kost, frisch vom Feld!
MfG L.E.
72. Ornithologisches Mitteilungsblatt für OWL-Lippe
Die 72. Ausgabe des Ornithologischen Mitteilungsblattes für OWL-Lippe ist erschienen und in Papierform und als PDF versendet worden….über 160 Seiten….unter anderem 120.000 Ornithodaten gesichet! Das MEGA-Heft in der Geschichte des Mitteilungsblattes ;-). Einen kleinen Restbestand gedruckter Hefte haben wir noch, Bestellungen bitte an Vogelkunde-owl@gmx.de (Als PDF 2,50 Euro bzw. für das Papierexemplar (einschl. PDF) 10 Euro an den NABU Bielefeld, der es zwischenfinanziert). Viele Spaß beim Lesen
Heiner Härtel, Jörg Hadasch
Enger Bruch – 10.04.2025
Entfernung zu groß und Luftflimmern. Siehe www.ornitho.de
Dafür brauchbare Aufnahmen von der weiblichen Mönchsgrasmücke (Bild 01), einem fehlfarbenen Stockenten-Erpel (Bild 02) und der Wiesenschafstelze (Bild 03).
Einer von 2 Turmfalken (Bild 04) am Gebäude beim Schäferweg.
Schade, dass dort oben kein Eingang, bzw. keine Nisthilfe ist.
MfG L.E.
Grünspechtpaar im Garten in Theesen
Andreas Schäfferling
Steinhorster Becken & Enger Bruch
Fotografisch auf Grund der meist recht großen Distanzen zu den Tieren nicht meine „Lieblings-Location“, aber bei schönstem Sonnenschein war der Gang entlang des Rundwegs eine echte Wohltat.
Auch die Tiere vor Ort waren entspannt und gelassen.
So wie die Kanadagans (Bild 01) auf Ihrem weich gepolsterten Nest.
Auch die Graugänse (Bild 02) sonnten sich inmitten ihres „Salatbuffets“.
Eine vorbeifliegende Nilgans (Bild 03), ohne das übliche „Gemecker“, zeugte ebenfalls von absoluter Tiefenentspannung!
Von diesen relaxten Zuständen war im Enger Bruch (teilweise) wenig zu spüren.
Auch unter den ca. 3 Dutzend Rauchschwalben war plötzlich große Aufregung, denn ein Sperber (Bild 06) kreiste über dem Gebiet. Von den vielen Schwalben genervt, zog der Sperber aber recht schnell davon.
MfG L.E.
08.04.2025 WAF NSG Beelener Mark Wanderfalken jagen Brachvögel
Interessante Beobachtung: Ein Brachvogelpaar lief nahrungssuchend auf einer offenen Ackerfläche und wurde von einem eher langsam fliegenden Wanderfalkenmännchen überflogen – ohne erkennbare Angriffsabsicht. Rufend flog erst das laut warnende Brachvogelmännchen und dann auch das Weibchen auf und hinter dem Wanderfalken hinterher. In 30 m Höhe drehte dann der Wanderfalke, beschleunigte und gelangte hinter und unter die fliegenden Brachvögel. Das Bv-Männchen drehte ebenfalls und versuchte offenbar zwischen seinem Weibchen und den Wanderfalken zu gelangen, aber in diesem Augenblick stieß von oben ein Wanderfalkenweibchen (hatte ich bisher nicht bemerkt) herab und verfehlte das Bv-Weibchen knapp. Beide Brachvögel versuchten zusammen zu entkommen, allerdings folgten beide Wanderfalken unter ihnen und leicht versetzt, so dass die Bv gezwungen waren weiter aufzusteigen und jeder Fluchtversuch nach links oder rechts von einem der beiden Wanderfalken hätte pariert werden können. Die Wanderfalken holten zügig auf, ohne besonders schnell zu fliegen, offenbar um optimal auf jede Fluchtbewegung reagieren zu können. Interessanterweise konzentrierte sich der Angriff die ganze Zeit immer auf das Bv-Weibchen. Einen Augenblick, bevor das vorrausfliegende Wanderfalkenweibchen das Bv-Weibchen greifen konnte, machte das Bv-Weibchen „eine Rolle über die linke Schulter“ mit folgendem Sturzflug, der es unter eine Baumhecke bracht, wo es am Gebüschrand unter einer Eiche landete. Die Wanderfalken beendeten die Jagd und das Bv-Weibchen stand aufgeregt rufend am Gehölzrand, bis sie Falken abgeflogen waren. Bei dem sehr koordiniert und effektiv wirkenden Angriff sah die Situation für die Brachvögel nahezu aussichtslos aus – bis das offensichtlich erfahrene Bv-Weibchen (ein vor über 10 Jahren farbberingter Vogel) noch eine Überraschung zu bieten hatte. Den Verbleib des Bv-Männchens konnte ich leider nicht weiterverfolgen.
Michael Pieper































