Nachlese Birdrace

Nach dem Birdrace ist vor dem Birdrace.

Hier eine kleine Nachlese:

11 !! Teams mit 36 Beobachtern haben am ersten Samstag im Mai wieder einmal im Kreis Herford von 0 – 24 Uhr die einfachen und die schwierigen Arten gesucht. Im Kreis Herford waren das 140 Arten in Summe!! 2024 waren es „nur“ 127 Arten. 61 Singvogelarten konnten nachgewiesen werden.

Das Finden klappte mal besser und mal schlechter, Spaß hatten aber alle, denn das Wetter spielte diesmal mit.

Die Gummistiefel konnten im Auto bleiben, es blieb trocken. Zumindestens bis zum „Weißen Stein“, wo ab 20:00 Bier, Pizzen und nette Gespräche lockten.

 

Rangliste Herford 2025

  1. Herford Birders                                 119
  2. Corvus Corax 1                                 114
  3. Corvus Corax 2                                 108
  4. Turbotauben                                     105
  5. Enger am Spektiv                             101
  6. Luftakrobaten                                   99
  7. Widukinds Wanderfalken               97
  8. Flock’n Roll                                          91
  9. Lenzi Bird                                             83
  10. Eindeutig Großtrappe                      79
  11. Bicycle Birders                                    76

 

Erfreulich: eine neue Art ist in der Herforder Liste: ein (der) Seeadler konnte neu entdeckt werden.

 

Traurig: der Feldsperling ist fast Kreisweit verschwunden. Kleinspecht schwierig und eine Waldohreule hatte keiner.

Fischadler, Kranich, Gelbspötter, Pfeifente, Wachtel, Wespenbussard und Wiesenweihe zeigen sich leider nur einzelnen Teams.

 

Aber, wieder einmal konnten die Nachbarn in Bielefeld (111 Arten) im Ranking geschlagen werden.

Mögen Sie im DFB-Pokal eine glücklichere Hand haben – wir drücken die Daumen.

 

Und – Gewinner 2025 wurde mit unglaublichen 187 Arten das Team „Greifswaldschnepfen“ mit Schreiadlern, 5 Seeschwalbenarten, Tüpfel-; kleines Sumpfhuhn………    Neid   

 

 

für die Herforder Birder  

Peter Meyrahn

 

                

Enger Bruch & Hücker Moor 06.05.2025






Moin zusammen,
heute Morgen und Nachmittag war ich mal wieder im Enger Bruch unterwegs.
Es war ein echt schöner Morgen.
Zuerst habe ich eine Rohrammer (Bild 1) gesehen.
Ein wenige später dann noch einen Graureiher (Bild 2). Einer von den unzähligen, 
die heute Morgen da waren.
Weiter ging es mit dem Bruchwasserläufer (Bild 3 u. 4). Die waren morgens schon
sehr nah. Ich hatte aber das glück, dass einige nachmittags auch nochmal so nah kamen.
Dann habe ich mir noch überlegt, einen kleinen Abstecher zum Hücker Moor zu machen.
Dort habe ich dann einen Flussuferläufer (Bild 5) erwischt. Der hat aber ziemlich schnell das Weite gesucht.
Und auf dem Weg zum Auto wurde ich noch von dem jagenden Zaunkönig (Bild 6) abgelenkt.
MfG
Marcel

Enger Bruch & Garten.






Wetter schöner als die Vorhersage, ab ins Bruch!

Gleich zu Anfang zeigte sich die so schön „Ringelgänsig“ gefärbte Kanadagans (Bild 01).

Am ersten Teich gab es wieder die Fütterung der Zwergtaucher (Bild 02) zu bestaunen.

Als die Dorngrasmücken endlich mal Ruhe gaben, nutze eine Heckenbraunelle (Bild 03) die Chance, ihren Reviergesang vorzutragen.

Einer von insgesamt 5 Steinschmätzern (Bild 04) präsentierte sich auf einem Holzpfahl, leider nicht so nah.

Einige Mauersegler (Bild 05) sausten über die Wasserflächen, um im Flug Insekten zu erbeuten.

Highlight des Tages dann aber wieder im Garten, vor dem Wohnzimmerfenster.
Ein Sperber (Bild 06), offenbar ein Jungvogel, inspizierte vom „Hühnerhaus*“ ausgiebig die Futterstellen.

So entstanden über 70 mehr als brauchbare Fotos, von denen ich 20 nahezu perfekte überbehalten habe. So eine Ausbeute wünscht man sich!

MfG L.E.

* Nein, ich habe keine Hühner, das kleine Häuschen im Garten war früher aber wohl mal ein Hühnerstall. Wobei ich Hühner im Garten tatsächlich „witzig“ fände! 😉

Enger Bruch – 04.05.2025





Moin zusammen,
ich bin heute mal wieder kurz im Enger Bruch unterwegs gewesen.
Leider war das Wetter nicht so angenehm wie die letzten Tage.
Angefangen habe ich heute mit den fliegenden Rauchschwalben (Bild 1).
Leider nicht das schärfste Bild. War aber das beste der ganzen Serie.
Weiter ging es mit der Goldammer (Bild 2). Die saß im Busch und hat gerufen.
Später ein paar Möwen gesehen (Bild 3 – 5). Leider für mich unbekannte Arten.
Bei Möwen tu ich mich sehr schwer. Wenn ich meiner App hier vertrauen kann,
könnten das Steppenmöwen sein. Ich würde mich über euer Fachwissen freuen.
Und zu guter Letzt ein Teichhuhn (Bild 6), was sich in der Nähe des Turms aufgehalten hat.
MfG
Marcel

Temminckstrandläufer – Enger Bruch!



Trotz gruseligem Wetter ab ins Enger Bruch, da ist ein seltenerer Vogel gemeldet. Kaum angekommen, ganz viele Bruchläufer!

Nein, keine Bruchwasserläufer, sondern Thomas Weigel mit ganz vielen lieben und netten Menschen, die das Bruch erkunden! Grüße nochmal an alle! 😃

Wegen der schlechten Lichtverhältnisse waren keine wirklich schönen Aufnahmen möglich, aber als Beleg soll es wohl reichen.
Objekt der Begierde war natürlich der Temminckstrandläufer (Bild 01 – 02)!Eine recht unscheinbare kleine Limikole, welche auf den ersten Blick leicht übersehen werden kann.

Die Profis sehen ihn natürlich sofort! Danke Thomas für’s zeigen! 😉

Bild 02 ist „künstlich vergrößert“, aber so kann man sich vllt. besser ein paar Details einprägen.

Wenn das Wetter & Vogel mitspielen, versuche ich heute späten Nachmittag bessere Fotos zu machen.

Auf der Schafweide dann noch Steinschmätzer und Braunkehlchen (Bild 03).

MfG L.E.

Enger Bruch & Unbekannter Greif (Bardüttingdorf).





Als ich heute Früh im Bruch auf dem Beobachtungsturm ankam, schreckte ein Jogger einen Rehbock (Bild 01) auf der Kranichwiese auf.

Auf dem ersten Teich wurde ein kleiner Zwergtaucher (Bild 02) eifrig gefüttert.

Die Rotfedern (Bild 03) schwimmen in unglaublichen Mengen durch Bruchgraben & Bolldammbach.

Mutter Stockente & ihr Nachwuchs (Bild 04) ruhen sich dicht an der kleinen Brücke aus.

Von meinem Garten aus habe ich heute späten Mittag (14.15 Uhr) einen mir unbekannten Greif (Bild 05) mit kleinem Teleobjektiv in großer Entfernung fotografiert. (Bild extrem vergrößert!)

Größer als in der Nähe fliegende Mäusebussarde, vom Gefühl her eher Adler, allerdings nicht so groß wie z.B. Seeadler.

Hat da jemand eine Idee? (Schlange-, Schell-, Schrei-??)

MfG L.E.

Großes Torfmoor und Ochsenmoor – 02.05.2025






Moin zusammen,

war gestern mal wieder unterwegs. Habe ca. 20km zu Fuß für die Bilder zurückgelegt. Wenn ich denn dem Schrittzähler meiner Uhr glauben kann. 

War aber ein schöner Tag. Heute bin ich dafür aber auch total erschöpft. An dem warmen Tag mit der Ausrüstung auf dem Rücken war nicht ohne. 
Aber dafür habe ich ein paar tolle Fotos bekommen. Die Anstrengung lohnt manchmal also doch.

Der Weißstorch (Bild 1) hat schon seinen Nachwuchs, der fleißig bettelt. Einer der Elternvögel war auf dem Feld direkt neben dem Nest auf Nahrungssuche.

Ein kleines Stückchen weiter habe ich dann das Schwarzkehlchen (Bild 2) getroffen, was mich so nah ran gelassen hat wie keines zuvor. Für die Fotos die dabei entstanden sind habe ich mich auf brav bedankt.

Dann ging es durch ein kleines Waldstück. Die Mücken sind da leider schon wieder sehr aktiv. Also dünnes Jäckchen wieder angezogen und durch.
Belohnt wurde ich direkt am Ausgang mit richtig schönen Foto einer Krickente (Bild 3) mit dem Wollgras verschwommen im Vordergrund.

Am Aussichtsturm am Holzsteg wieder angekommen, habe ich beschlossen eine andere Runde im Moor zu laufen. Ich bin aber nicht weit gekommen. Die Rotmilane (Bild 4) haben ihre wunderbaren Flugmanöver präsentiert. Ich habe so lange staunend zugeschaut bis das spektakulärste davon vorbei war.

Nach der Runde habe ich dann beschlossen noch einen Abstecher ins Ochsenmoor zu machen.
Direkt an der Hunte habe ich dann wieder ein paar Rauchschwalben (Bild 5) Fotografiert. Die gehören seit den letzten Besuchen dort mit zu meinen liebsten Motiven.

Und zu guter Letzt habe ich endlich mal einen Schwirl zu gesicht bekommen. In dem Fall ein Rohrschwirl (Bild 6).
Leider war er etwas weiter hinten im Schilf. Aber ich mag dieses Bild trotzdem. Ist mein erstes eines Schwirls.
Im Tormoor habe ich auch einige Schwirle gehört, aber nicht zu gesicht bekommen.

Was nicht ist, kann ja noch werden.

MfG

Marcel

Ochsenmoor – 02.05.2025






Ein paar „übliche Verdächtige“ vom Ochsenmoor am Dümmer.

Eine Feldlerche (Bild 01) mit aufgestellter Haube weckt immer den Gedanken an eine Haubenlerche.

Die Uferschnepfe (Bild 02) war nicht nur beringt (Helgoland, letzte drei Zahlen: 252), sondern trug auch noch einen Sender.

Der Wiesenpieper (Bild 03) putze sich nach einem Bad ausgiebig!

Ein Rotschenkel (Bild 04) genoss den Sonnenschein und wachte aufmerksam über sein Revier.

Unzählige Wiesenschafstelzen (Bild 05) sitzen auf den Zäunen und Zaunpfählen.

Auch Schilfrohrsänger (Bild 06) sind in größerer Anzahl anzutreffen.

MfG L.E.