Oppenweher Moor





Hier ein paar Eindrücke von gestern aus dem Oppenweher Moor: Fitis (allgegenwärtig), Goldammer, Dünen-Sandlaufkäfer, Bromber-Zipfelfalter. Außerdem: Ein Trupp von mehr als hundert Kranichen hielt sich auf einer Wiese auf. Wer kennt die Rasse des hübschen Ziegenbocks, der sich frei im Gelände aufhielt?

Andreas Schäfferling

Schilfrohrsänger – Enger Bruch.

Neuigkeit zum Schilfrohrsänger (Bild 01). Der Vogel ist beringt, konnte man auch auf den Fotos von gestern erkennen, aber da ist der Ring von einem Blatt verdeckt, so dass es mir nicht aufgefallen ist.

Bei dem Foto von heute sieht man den Ring zwar, aber er ist dummerweise so gedreht, dass man nur die „Rückseite“ sieht.

Nach Sicht der anderen Fotos habe ich eine stark vergrößerte Collage (Bild 02) des Ringes erstellt. Sehr pixelig, aber ich meine daraus erkennen zu können

1789040 & Brussels

Der Schilfrohrsänger hält sich immer noch am Weg Nahe des Beobachtungsturmes auf.

Also Augen auf und die Spektive scharf stellen!! 😁

Auch 2 Rostgänse (Bild 03) flogen durch das Enger Bruch.

MfG L.E.

Schilfrohrsänger – Enger Bruch!





Heute den ersten Schilfrohrsänger (Bild 01 – 02) im Enger Bruch entdeckt.
Ziemlich versteckt, zeigte er sich immer nur ganz kurz.Die Blaumeise (Bild 03) posierte bei gutem Fotolicht deutlich länger.

Bei wem die Rabenkrähe (Bild 04) das Kuchenbuffet abgeräumt hat, bleibt ein Rätsel.

Der Mäusebussard (Bild 05) hingegen bevorzugte natürliche Kost, frisch vom Feld!

MfG L.E.

72. Ornithologisches Mitteilungsblatt für OWL-Lippe

Die 72. Ausgabe des Ornithologischen Mitteilungsblattes für OWL-Lippe ist erschienen und in Papierform und als PDF versendet worden….über 160 Seiten….unter anderem 120.000 Ornithodaten gesichet! Das MEGA-Heft in der Geschichte des Mitteilungsblattes ;-). Einen kleinen Restbestand gedruckter Hefte haben wir noch, Bestellungen bitte an Vogelkunde-owl@gmx.de (Als PDF 2,50 Euro bzw. für das Papierexemplar (einschl. PDF) 10 Euro an den NABU Bielefeld, der es zwischenfinanziert). Viele Spaß beim Lesen
Heiner Härtel, Jörg Hadasch

Enger Bruch – 10.04.2025




Leider nur schlechte Belegfotos vom Gartenrotschwanz und dem ersten Braunkehlchen.

Entfernung zu groß und Luftflimmern. Siehe www.ornitho.de

Dafür brauchbare Aufnahmen von der weiblichen Mönchsgrasmücke (Bild 01), einem fehlfarbenen Stockenten-Erpel (Bild 02) und der Wiesenschafstelze (Bild 03).

Einer von 2 Turmfalken (Bild 04) am Gebäude beim Schäferweg.

Schade, dass dort oben kein Eingang, bzw. keine Nisthilfe ist.

MfG L.E.

Steinhorster Becken & Enger Bruch






Vor dem Nebel flüchtend, besuchte ich heute Morgen das Steinhorster Becken.

Fotografisch auf Grund der meist recht großen Distanzen zu den Tieren nicht meine „Lieblings-Location“, aber bei schönstem Sonnenschein war der Gang entlang des Rundwegs eine echte Wohltat.

Auch die Tiere vor Ort waren entspannt und gelassen.

So wie die Kanadagans (Bild 01) auf Ihrem weich gepolsterten Nest.

Auch die Graugänse (Bild 02) sonnten sich inmitten ihres „Salatbuffets“.

Eine vorbeifliegende Nilgans (Bild 03), ohne das übliche „Gemecker“, zeugte ebenfalls von absoluter Tiefenentspannung!

Von diesen relaxten Zuständen war im Enger Bruch (teilweise) wenig zu spüren.

Eben noch gemeinsam auf der Kranichwiese fressend, gifteten sich die Kanadagänse (Bild 04) plötzlich empört an und dann kam der Angriff!

Unter wütendem Geschnatter wurde einem bereits flüchtenden Paar Kanadagänse (Bild 05) der Weg abgeschnitten, dass das Wasser nur so aufspritzte!

Auch unter den ca. 3 Dutzend Rauchschwalben war plötzlich große Aufregung, denn ein Sperber (Bild 06) kreiste über dem Gebiet. Von den vielen Schwalben genervt, zog der Sperber aber recht schnell davon.

MfG L.E.

08.04.2025 WAF NSG Beelener Mark Wanderfalken jagen Brachvögel

Interessante Beobachtung: Ein Brachvogelpaar lief nahrungssuchend auf einer offenen Ackerfläche und wurde von einem eher langsam fliegenden Wanderfalkenmännchen überflogen – ohne erkennbare Angriffsabsicht. Rufend flog erst das laut warnende Brachvogelmännchen und dann auch das Weibchen auf und hinter dem Wanderfalken hinterher. In 30 m Höhe drehte dann der Wanderfalke, beschleunigte und gelangte hinter und unter die fliegenden Brachvögel. Das Bv-Männchen drehte ebenfalls und versuchte offenbar zwischen seinem Weibchen und den Wanderfalken zu gelangen, aber in diesem Augenblick stieß von oben ein Wanderfalkenweibchen (hatte ich bisher nicht bemerkt) herab und verfehlte das Bv-Weibchen knapp. Beide Brachvögel versuchten zusammen zu entkommen, allerdings folgten beide Wanderfalken unter ihnen und leicht versetzt, so dass die Bv gezwungen waren weiter aufzusteigen und jeder Fluchtversuch nach links oder rechts von einem der beiden Wanderfalken hätte pariert werden können. Die Wanderfalken holten zügig auf, ohne besonders schnell zu fliegen, offenbar um optimal auf jede Fluchtbewegung reagieren zu können. Interessanterweise konzentrierte sich der Angriff die ganze Zeit immer auf das Bv-Weibchen. Einen Augenblick, bevor das vorrausfliegende Wanderfalkenweibchen das Bv-Weibchen greifen konnte, machte das Bv-Weibchen „eine Rolle über die linke Schulter“ mit folgendem Sturzflug, der es unter eine Baumhecke bracht, wo es am Gebüschrand unter einer Eiche landete. Die Wanderfalken beendeten die Jagd und das Bv-Weibchen stand aufgeregt rufend am Gehölzrand, bis sie Falken abgeflogen waren. Bei dem sehr koordiniert und effektiv wirkenden Angriff sah die Situation für die Brachvögel nahezu aussichtslos aus – bis das offensichtlich erfahrene Bv-Weibchen (ein vor über 10 Jahren farbberingter Vogel)  noch eine Überraschung zu bieten hatte. Den Verbleib des Bv-Männchens konnte ich leider nicht weiterverfolgen.

Michael Pieper

 

 

 

HF Füllenbruch

Am 1. Teich im Füllenbruch war heute einiges los (erfreulicherweise ist er aktuell ganz gut einsehbar):

Diverse Bachstelzen beharkten sich mit einer Gebirgsstelze, ein Löffelerpel (Weibchen war auch vor Ort) attackierte die Reihererpel und es sangen schon die Rohrammern sowie ein früher Rohrsänger (vermutlich Teich).
Dazu führte ein Nilsganspaar mindestens 3 Jungvögel.
Am Düsedieker Hof hielten sich kurz 2 Pieper auf, die ich leider nicht sicher bestimmen konnte. Hier gab es auch die 1. Mehlschwalben des Jahres für mich. 
Auf dem üblichen Acker im Osten war leider nur ein einsamer Kiebitz auffindbar. Hoffen wir mal, dass es noch ein paar mehr werden…
Viele Grüße 
Uwe

Sumpfohreule – Hücker Aschen

Auf dem Weg zum Hücker Moor entdeckte ich einen Trupp Rabenkrähen, die einen „hellen Vogel“ bedrängten.
Der Flug sah seltsam aus, kein Mäusebussard.

Schnell rechts rangefahren und die Kamera geschnappt.

Eine Sumpfohreule (Bild 01) kreiste am Himmel!

Eigentlich war das Ziel Fischadler, welchen ich am Hücker Moor leider nicht angetroffen habe, aber die Eule ist eine akzeptable „Entschädigung“.  😉

MfG L.E.