Besuch aus Norwegen!

Um der Nebelsuppe zu entgehen, waren Marcel und ich heute kurz in der Wistinghauser Senne.

Marcel kannte das Gebiet noch nicht und es war tatsächlich ein wenig Sonne zu sehen.

Vögel leider sehr zurückhaltend, trotzdem wieder sehr schön dort und ein brauchbares Foto von der Haubenmeise ist auch entstanden.


Zurück im heimischen Garten machten wir es uns bequem und fotografierten durch die Scheibe Vögel am (zugefrorenen) Spiegelteich.

So einige Arten liessen sich blicken, Meisenarten und Buchfinken in hoher Anzahl.

Plötzlich landete am Ende des Grundstücks ein Mäusebussard auf dem Greifvogelansitz!

Entfernung hoch und das wenige Licht und der Nebel fordern natürlich ihren Tribut in Sachen Bildqualität.

Zuvor präsentierte sich aber ein (für mich) absolutes „Highlight“!

Ein beringtes Rotkehlchen!


Dank dieser Belegaufnahmen, konnte ich den Ring teilweise ablesen.

Der Wahnsinn! Das Rotkehlchen scheint aus Norwegen zu mir in den Garten gekommen zu sein!!!

Auf dem Ring scheint folgendes zu stehen:
344 4 (Nummer unvollständig)
STAVANGER
Mus. Norway (Museum Norway)

Eine Sichtung dieser Art macht mich überglücklich und ich freue mich, dem kleinen Kerl nach seiner langen Reise, mit etwas Vogelfutter über die Runden helfen zu können.

Ich habe auch schon eine Internetseite zum Melden gefunden, warte aber noch auf Rückmeldung von Marcel, ob er aus der leicht anderen Perspektive vielleicht noch eine Zahl mehr ablesen kann.


MfG L.E.

Ein zu großer Weihnachtskarpfen, oder die perfekten 20 min am Obersee






Hallo,

heute wollte ich nur ganz kurz mal sehen, wie es am Obersee aussieht.

Ich hatte noch nicht einmal die Kamera ausgepackt und wollte wieder fahren, als ich einen weiblichen Gänsesäger ganz nah am Ufer unter den Weiden jagen gesehen habe und wie er mit etwas ziemlich großen aufgetaucht ist.

Ganz schnell Rucksack runter, Kamera raus und draufgehalten.

Da hatte sich die Gute etwas verschätzt und einen richtig großen Barsch gefangen. Immer wieder versuchte der Vogel den Barsch so zu positionieren, dass er reinpasst. Aber der hat alle Flosssen von sich gespreizt und wollte sich nicht schlucken lassen. 

Währenddessen entfernte sich der Vogel vom Ufer, aber ich habe trotzdem zum Glück mit der Kamera draufgehalten, als plötzlich ein Seeungeheuer von unten kam und den Barsch abjagen wollte.

Ein Kormoran, der vorher überhaupt nicht zu sehen war und wohl lange unter Wasser war, hatte interessanter Weise unterhalb der Wasseroberfläche den Kampf mit dem Barsch mitbekommen und ist zielstrebig hinter dem Gänsesäger aufgetaucht und hatte ihn beinahe erwischt. Der Gänsesäger reagierte aber blitzschnell und in der Aufregung auf der Flucht ist der Barsch dann wohl doch durch den Hals gerutscht. Guten Appetit!

Was für ein Fotografenglück.

LG Holger

Am Feuerdorn




Die Früchte des Feuerdorns werden üblicherweise spätestens Mitte Oktober abgeerntet. Doch erst jetzt, Ende Dezember, wird diese Nahrungsquelle stärker frequentiert. Aktuell bedienen sich bis zu fünf Amseln und zwei Misteldrosseln an den Beeren.  Inzwischen müssen die Vögel auf den dünneren Zweigen balancieren, wobei eine der Amseln kurzzeitig ihr Brustgefieder abspreizte – Balancierhilfe?

Im Übrigen wünsche ich allen Freunden der „Sturmmöwe“ ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026!

 

MfG

Manfred Kolleck