Archiv der Kategorie: Birding

Ausflug in die Meerbruchwiesen






Guten Morgen,

diametral anders als zur Gartenspottdrossel war ich gestern in den Meerbruchwiesen am Steinhuder Meer, nach langer Zeit einmal wieder und wir alle, die dort waren, bekamen etwas geboten. So waren neben den zu erwartenden Gänsen (vor allem Graugänse), Enten ( u.a. Krick-, Pfeifente, Löffelente, etc.) diversen Limikolen (viele Sandregenpfeifer, Dunkle Waldwasserläufer, Kampfläufer), insbesondere Seeadler beim Revierkampf gefühlt fast über dem Kopf zu beobachten und auch die seit einigen Tagen im Gebiet verweilenden 2 seltenen Vögel, die Schwarzflügel-Brachschwalbe (Übersichtsbild: dort sitzend = Kreis und 4. Foto)  sowie die Weißflügel-Seeschwalbe (letzte 2 Fotos) erfreuten mit einem lang anhaltenden Flug (mindestend 1,5 Stunden = 11 bis 12: 30 Uhr, alles wunderbar vom Weg aus beobachtbar. Zusammen mit dem traumhaftem Wetter, etlichen netten Begegnungen ein mehr als gelungener Ausflug mit vielen schönen Eindrücken. Hinzu kamen noch quasi als Beifang ein Merlin und einige Rotmilane, was will man mehr. Andere sahen auch noch den Fischadler und weitere nette Arten.

Viele Grüße

Claudia

Säbelschnäbler und Co






Dieser herrliche letzte Sommertag bescherte mir an der Nordseeküste bei Bensersiel eine erstaunlich große Versammlung von Säbelschnäblern (geschätzt mehr als 1000), die sich leider recht weit  hinter dem Schilfgürtel aufhielten, weshalb die Qualität der Fotos (auch wg. des Luftflimmerns) nicht optimal wurde. 

Dazu gab es u. a. Massen von Großen Brachvögeln, Austernfischern  und diversen Möwen (Lach/Sturm/Silber-),außerdem Löffler  (ca. 30), Brandgänse, Eiderenten, Rotschenkel, Steinwälzer, Kiebitzregenpfeifer und Goldregenpfeifer. Ein großartiger Beobachtungstag!

MfG

Manfred Kolleck

Badewanne Wasserschale




Viele Gartenvögel nutzen derzeit bei mir die aufgestellten Wasserschalen zum trinken und zum baden. Haussperlinge kommen immer zu mehreren gemeinsam, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücken sind dagegen Einzelgänger. Wenn die Vögel ihren gesamten Körper durchs Wasser wälzen, gibt es ordentliche Spritzfontänen. Die Augen werden durch Herabziehen der Nickhaut geschützt.

A. Bader

Abendbrotzeit im Steinhorster Becken

Der Abend senkt sich über das idyllische Steinhorster Becken, und die Vögel bereiten sich auf ihre nächtliche Ruhe vor. Doch bevor die Dunkelheit hereinbricht, gibt es noch einiges zu tun.


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Der Turmfalke
Mit scharfem Blick starrt der Turmfalke in das Gewässer. Geduldig wartet er auf den perfekten Moment, um zuzuschlagen. Seine Silhouette zeichnet sich klar gegen den Abendhimmel ab, während er jede Bewegung im Wasser aufmerksam verfolgt.


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Der Seidenreiher
Majestätisch und elegant fliegt der Seidenreiher das Gewässer ab. Mit ausgebreiteten Flügeln gleitet er über die Wasseroberfläche, immer auf der Suche nach einem leckeren Abendmahl. Sein weißes Gefieder leuchtet im letzten Licht des Tages.


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Der Eisvogel
Am Uferrand sitzt der Eisvogel, seine Augen fixiert auf das Wasser. Mit seinem leuchtend blauen Gefieder ist er ein echter Hingucker. Geduldig wartet er darauf, dass ein Fisch in seine Reichweite kommt, bereit, blitzschnell zuzuschlagen.


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Diese drei Vögel zeigen uns die Schönheit und Vielfalt der Natur im Steinhorster Becken. Jeder von ihnen hat seine eigene Strategie, um den Tag zu beenden und sich auf die Nacht vorzubereiten.


VG Heinz Mertineit

Rotmilan mit Flügelmarke – Spenge.



Habe neulich vom Garten aus schon einen Rotmilan mit der Flügelmarke „PD“ gesichtet und bei ornitho.de gemeldet. Daraufhin habe ich Rückmeldung zu dem Tier von einem Verantwortlichen aus dem Team um Prof. Oliver Krüger, für die „Beringung“ bekommen.

Heute Nachmittag auf dem Weg nach Hause hatte ich dann wieder Glück und konnte Rotmilan „SD“ (Bild 01 + 02) sichten und fotografieren.

Vermutlich handelt es sich um ein Geschwister von „PD“, da bekomme ich aber sicher noch Rückmeldung.

Ein weiterer Rotmilan (Bild 03) kreiste auf dem schräg gegenüber liegendem Feld, dieser hatte keine Markierung.

Absolut spannendes Projekt!

MfG L.E.

Zwergtaucher – Enger Bruch


Ein kurzer Abstecher in das Enger Bruch.

Die Zahl der im Gebiet anwesenden Zwergtaucher (Bild 01-02) ist wirklich enorm.

Um so überraschter war ich, dass tatsächlich noch relativ kleine Jungvögel zu sehen sind.

Laut Wikipedia ist die Brutzeit von April bis Juli und nach ca. 48 Tagen sind die Jungvögel flügge.

Da sind die schon etwas spät dran, aber die beiden Altvögel hatten bei wirklich jedem Tauchgang einen Fisch erbeutet, da werden die kleinen sicher ganz schnell groß!

Passt aber irgendwie wunderbar zu der frühen Brut im März, die ich dieses Jahr entdecken durfte.

MfG L.E.