Kategoriearchiv: Birding

Dümmer & Umgebung.

In der Hoffnung, die gemeldeten Bartmeisen zu erwischen, heute zum Dümmer gefahren.

Leider habe ich die Bartmeisen nur Nord-westlich der Huntemündung gehört, während ich auf Wasserrallen an der Hunte gewartet hatte. Die präsentierten sich wunderbar, 2 hatte ich direkt vor mir und 2 weitere haben gerufen.


Im Bereich der Huntemündung rief noch ein Seidensänger, ein Schwarzspecht und der Eisvogel. 6 Kolkraben flogen über.

Statt Bartmeise zeigte sich eine Blaumeise im Schilf bei der Nahrungssuche.


Später dann noch ein Trupp Schwanzmeisen, welche sehr häufig dort anzutreffen sind.


Neben abertausenden von Gänsen, waren heute auch viele Kraniche unterwegs.

Einer rastete ganz alleine nördlich des Dümmers und rief ausdauernd. Zwischendurch putzte er sich und flog später ab. Wirkte alles ganz normal, also vermutlich nicht wegen Krankheit abgesondert stehend.


Etwas unschön, die gestern bereits gemeldete tote Sumpfohreule in den Teichwiesen, hing immer noch im Stacheldraht. Wahrlich kein schöner Anblick, ich hoffe das Tier wird noch entfernt und ggf. untersucht.

Sehr schade, eine lebendige Sumpfohreule konnte ich im Ochsenmoor leider noch nie beobachten.


Ganz zum Schluß überflog mich noch ein weiterer einzelner Kranich.



MfG L.E.

Zur Abwechslung Mal besondere/ungewöhnliche Vogelbeobachtungen aus Ostwestfalen, schwarz-weißes Außergewöhnliches





Hallo,

gestern an nur einem Tag drei schwarz-weiß-graue Besonderheiten.

Alles wahrscheinlich auf Leuzismus zurückzuführen.

An der Uni Bielefeld eine schicke Dohl mit weißen Schultern, auf dem Weg zur Uni in Babenhausen liegt wohl das Revier von der schwarz-weißen Krähe und gestern spät abends in fortgeschrittener Dämmerung flog im Enger Bruch unter vielen anderen Gänsen, auch Blässgänsen, diese ungewöhnliche Graugans zum Schlafen ein.

Heute ganz früh, wollte ich vor dem Abflug versuchen noch bessere Bilder zu machen, aber die Gänse sind leider direkt abgeflogen, als ich mich fast noch im Stock-Dunkeln auf den Turm schleichen wollte, Schade.

LG Holger

Kleine Möwe, flieg nach…

Einen Beitrag habe ich noch, hier mein absolutes „Highlight“ des Kurztrips an die Küste!

Wir hatten das Glück und entdeckten eine extrem zutrauliche Schneeammer, ganz in der Nähe der Kugelbake.


Nach diesen tollen Erlebnissen, bei herrlichem Herbstwetter und gutem Essen, wird es Zeit die Heimreise anzutreten.


Das „Nordseefieber“ hat uns jetzt natürlich wieder gepackt! Und um auf den Beitragstitel zurückzukommen, wo soll die kleine Möwe denn nun hinfliegen. Helgoland? Oder vielleicht mal wieder hier hin?


Die Insel Neuwerk lachte uns die ganze Zeit über an und ist immer eine Reise wert!

Mal schauen, was sich so ergibt.


MfG L.E.

Am Plattdeutschen Strand…

… scheint die Lachmöwe das schlechte Image der Möwen aufbessern zu wollen.

Die grazile Gestalt, das freundliche Aussehen und das eher (teilweise) zurückhaltende Verhalten dieser Möwenart passt so gar nicht zu dem frechen, vorlauten und rabiaten Verhalten der Großmöwen.


Noch freundlicher wirken die putzigen Sanderlinge!


Der teilweise recht starke Wind machte den kleinen „Wattebäuschchen“ ganz schön zu schaffen! Jeden Augenblick rechnete man damit, das einer über den Strand kugeln würde, aber die kleinen Kerlchen trotzten jeder Gewalt!


Wenn der Wind sich legte, schöpften die Sanderlinge neue Kraft für die Nahrungssuche.

Sanderlinge waren zum Schluß fast überall am Strand. Das langsam steigende Wasser brachte Sie uns immer näher.



MfG L.E.

An der Nordseeküste…

… gab es einiges zu entdecken!


Von der Kugelbake aus, zum Beispiel eine Trauerente.

War gar nicht so leicht, den Vogel unter den in großen Stückzahlen vorkommenden Eiderenten zu entdecken! Großes Lob an unsere Mitfotografin!


Vom Fährhafen hier noch ein junger Austernfischer und ein Steinwälzer.


Steinwälzer waren ziemlich häufig anzutreffen, so auch direkt bei der Kugelbake.


MfG L.E.

Bock auf Nordsee!

Spontan „Bock auf Nordsee“ gehabt! 2 Mitfotografen überzeugt (war nicht sonderlich schwer) mitzukommen und so sind wir gestern los. Ziel: Cuxhaven!

4 Uhr aufstehen, 6 Uhr losfahren, 8.45 Uhr angekommen. Auf der Hinfahrt noch Regen, zeigte sich bei Ankunft immer mehr die Sonne!


Bei der „alten Liebe“ war nicht viel los, aber am Radarturm tauchte ein Kormoran nach Beute.


Zuerst erbeutete er nur kleinere Fische, dann hatte er aber plötzlich einen etwas größeren, seltsam aussehenden im Schnabel.


Es scheint sich bei dem Fisch um einen Seeskorpion zu handeln. Dieser wehrte sich mit allen Kräften und stellte alle Flossen auf. Es half ihm aber nichts, der Kormoran war äußerst geschickt und schluckte die seltsame Kreatur hinunter!

Nächster Halt war der Fährhafen, wo die MS Helgoland zur gleichnamigen Insel aufbrach. Mist, direkt Fernweh nach Helgoland bekommen! 😉

Hier waren unter anderem Steinwälzer, Austernfischer und Lachmöwen unterwegs. Diese Arten kommen in einem weiteren Beitrag.


Nächstes Ziel war die Kugelbake und der Strand Döse, hier befindet sich auch der nördlichste Punkt Niedersachsens.

Zu den Vögeln im Bereich der Kugelbake in einem weiteren Beitrag später mehr.

Hier erstmal eine typische Küstenmöwe, die Silbermöwe.

Hoffentlich vertue ich mich da nicht, Möwen bestimmen macht irgendwie keinen Spaß! 😁

Auf dem Weg am Strand überflogen uns auch immer mal wieder Kleinvögel, wie diese Feldlerche.


Es kommen noch ein paar Beiträge zu Cuxhaven, sicher auch von Marcel, sobald er seine „tausende“ Fotos gesichtet hat!! 😜


MfG L.E.

Graugans mit orangerotem Etwas



Heute entdeckte ich am Hücker Moor unter gut 200 Grau-, Kanada- und Nilgänsen sowie einer jungen Blässgans eine Graugans mit für mich undefinierbarem orangeroten Band / Ring / ??? aus ebenfalls undefinierbarem Material auf der Brust. Auch wenn dieses Etwas nicht sehr gesundheitsförderlich aussah, schien es die Gans weder beim Fressen noch beim Laufen oder Fliegen zu behindern.

Hat jemand eine Erklärung, um was es sich dabei handeln könnte?

Viele Grüße

Gisbert Hänsel

 

„Regenbussard“.

Hatte grad noch Lust, ein Foto vom Mäusebussard aus dem letzten Beitrag zu bearbeiten, als der Regen grad anfing sein Gefieder zu durchnässen.

Aufgenommen mit 1/100 Sekunde, da der Vogel komplett still sass. Bei dieser recht langen Verschlusszeit ziehen die Regentropfen so schöne Striche.


Und den hier noch, weil’s grad so schön ist! 😜


MfG L.E. 😉