Auf den ersten Blick wie eine fehlfarbene Stockente, bei näherem Hinsehen eine Hybridente mit Stockentenbeteiligung? Auffällig der Schopf, der gelegentlich sichtbar wird, der spitze Schwanz, etwas Weiß im Spiegel. Kann jemand die Elternarten identifizieren? Leider waren die Lichtverhältnisse heute am Steinhorster Becken mit Nieselregen und Gegenlicht nur suboptimal und daher keine besseren Fotos möglich.
Kurzer Spaziergang durch den Wald, runter zur Warmenau.
Schlechtes Fotolicht und keine Erwartungen, also nur die alte Kamera- & Objektiv-Kombi mitgenommen, für Belegaufnahmen, sollte sich etwas zeigen.
Tatsächlich waren an der Warmenau 2 Gebirgsstelzen anzutreffen, welche ausgiebig zwitscherten und sich gegenseitig spielerisch jagten.
Auf dem Weg zurück hörte ich dann in (ich vermute) Ilex Büschen die leisen Rufe der Wintergoldhähnchen. Ganz langsam pirschte ich mich an die Büsche ran und wartete.
Dank gescheiter Tarnkleidung konnte ich beide aus nächster Nähe beobachten und auch fotografieren. Noch einen Schritt näher und die Naheinstellgrenze des Objektivs wäre unterschritten und ich hätte nicht mehr scharf stellen können!
Zwischen Steinhorster Becken und Kaunitz konnte ich gestern mindestens vier Kolkraben beobachten, die sich zusammen mit Elstern und Rabenkrähen an einem verendeten Wild (Reh?) bedienten. Dabei ging es turbulent, aber recht friedlich zu, denn es war ja offensichtlich für alle etwas da. – Auf einer Schafsweide hielt sich ein großer Trupp von Dohlen auf, die gelegentlich auf dem Rücken oder gar dem Gehörn der Schafe landeten. Man beachte den verdutzten Gesichtsausdruck des Schafs!
heute auf dem Weg zur Arbeit bin ich noch schnell zum Meierteich in BI gefahren. In kurzer Zeit erbeutete der Silberreiher einen Kaulbarsch, einen Gründling und eine Rotfeder. In der ganzen Zeit hat ein anwesender Graureiher keinen einzigen Fisch erbeutet.
Dann flog er kurz auf den Weg und setzte dort seine Exkremente ab und flog dann sofort wieder in den Teich. Das Verhalten habe ich so noch nie beobachtet. Das sah wirklich nicht nach Zufall aus.
Das Schwarzkehlchen, welches Dirk gestern entdeckt hatte, war auch noch da und hatte so gut wie keine Aufhellung am Bürzel, was mir komsich vorkam.
Die Haubenmeise hat ihre Angewohnheit, das Futter nur vom Boden aufzunehmen, jetzt geändert. Es werden die Erdnusshälften direkt aus der Futtersäule genommen.
Allerdings fliegt sie fast nie direkt die Säule an, sondern landet erst auf einem Ast.
Die Erdnusshälften werden aber nicht gefressen, sondern im Garten versteckt. Wenn man darauf achtet, in welcher Ecke sie das Futter versteckt, kann man den nächsten Anflug grob vorraussagen und die Kamera passend ausrichten und vorfokussieren.
Das ist auch nötig, da die Haubenmeise stets nur ganz kurz auf diesem Anflugast inne hält. Man muß also sehr schnell sein.
Den Sperber von heute Morgen wollte ich grad noch zeigen.
Ich musste erst die Kamera holen und mich dann langsam dem Wohnzimmerfenster nähern.
Schnell ein paar Einstellungen verändern und dann abdrücken. In diesem Moment setzte sich der Vogel aber auch schon wieder in Bewegung, so das nur 1 brauchbares Foto (mit hohem ISO Rauschen) entstanden ist.
Die Haubenmeise kommt nun täglich an die Futterstelle, nimmt das Futter aber ausschliesslich vom Boden auf.
Also eine Etage tiefer die Kamera aufgebaut und auf Bodenhöhe fotografiert.
Ich konnte heute 2 interessante Dinge bei der Haubenmeise beobachten.
Zum einen versteckte sie gesammelte Sonneblumenkerne im Rasen, wohl Vorrat für den Winter.
Interessanter fand ich aber das Gefieder in dieser speziellen Pose, wo der Vogel den Kopf senkte um etwas aufzupicken. Aus dieser Perspektive sieht das wie Augenflecken aus.
Von manchen Vogelarten (z.B. dem amerikanischen Gnomen Sperlingskauz) weiss man, das damit Scheinangriffe verhindert werden sollen. Zur Haubenmeise finde ich dazu keine Informationen. Wer da etwas weiss, gerne Infos in die Kommentare.
Kurz vor 16 Uhr entdeckte ich dann noch auf der Kopfweide am Teich einen Mäusebussard.
Schnell die Kamera geholt und aus ca. 45m Entfernung ein Foto mit recht langer Verschlusszeit(1/25) gemacht, da kaum noch Licht vorhanden war.
Nach dem sich der Bussard erleichtert hatte, flog er über die Kuhweide in Richtung Wald.
MfG L.E.
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