In den Rieselfeldern Münster wird ein Sumpfläufer gemeldet, da ich den noch nicht auf der Liste habe (hatte 😉), kurzerhand eine Exkursion mit einer guten Bekannten dorthin gestartet.
Herrlich viele Vogelarten im Gebiet und auch die Stückzahlen können sich sehen lassen!
Hier ein paar Fotos von kooperativen Arten, wie z.B. dem Zwergtaucher.
Eine Reiherenten Familie.
Ein junger Weißstorch mit recht dürftigen „Tischmanieren“.
Eine Rostgans!
Und ein Grünschenkel.
Kaum zu Hause angekommen, sehe ich die mittlerweile recht Ortstreue Türkentaube im Futterbaum.
Und wie es aussieht, geht es morgen noch einmal in die Rieselfelder Münster!
heute Vormittag habe ich einen sehr niedrig fliegenden Rotmilan direkt bei der Ankunft gesehen.
Es wird noch ein Jungvogel aus diesem Jahr sein schätze ich mal. Er hat an beiden Flügeln eine Marke mit „TH“. Ich kann mir vorstellen wofür er markiert wurde. Ich denke es geht um das Zugverhalten und damit auch um den Tierschutz.
Mich würde aber brennend interessieren wer bzw. welches Institut die Marken angebracht hat, um evtl. die Sichtung dort melden zu können. Ich konnte im Internet leider nichts dazu finden. Leider nur ältere Artikel zu markierten Rotmilanen.
Bei Ornitho habe ich die Sichtung natürlich auch gemeldet.
Vielleicht kann mir jemand von euch mehr Auskunft dazu geben wo man solche Sichtungen am besten meldet und wo man zu den Marken etwas herausfinden kann.
Danke schonmal dafür.
Und damit der Rotmilan nicht so einsam in dem Beitrag ist, gibt es noch 2 weitere Bilder als Bonus dazu.
Einmal der schöne Graureiher…
…und eine der Zahlreichen Rauchschwalben, die dort ihr unwesen treiben.
Die Flaute ist hoffentlich langsam vorbei. Ich werde jetzt wieder etwas öfter im Enger Bruch sein. Ich kann es kaum abwarten, dass sich die Durchzügler blicken lassen. Sollte ja hoffentlich nicht mehr so lange dauern.
Morgen früh geht es wahrscheinlich wieder ins Torfmoor. Mal schauen, ob sich dort schon der ein oder andere Gast rumtreibt.
Wer einen Bussard auf einem Acker sieht, denkt natürlich erst daran, das d. Vogel eine Maus gefangen hat oder Regenwürmer sucht. Doch heut Vormittag nach dem ersten Blick aus dem Küchenfenster auf den Balkon, von wo ich einen Bussard auf dem Acker besser sehen konnte. Nach kurzer Zeit versuchte er fliegend, eine größere Beute wegzuschleppen. Durch’s Glas erkannte ich, das es sich um ein Wildkaninchen od. Hasen handeln muß. Aufgrund der Größe u. des Gewichtes schaffte d. Bussard jeweils aber nur einen halben oder ganzen Meter, kam nicht richtig hoch und versuchte es mehrmals. Schließlich hatte er den Rand des Ackers am Wäldchen fast erreicht, wo er noch eine Zeit ratlos verweilte. Dann flog er in einen Baum – scheinbar zum Überlegen – u. nach einer Viertelstunde oder 20 Minuten wieder zu seiner Beute am Boden, die er dann dort zu fressen begann. Mit meiner Kamera m. kleinem Teleobjektiv u. auf längere Distanz konnte ich dann noch einige unscharfe Aufnahmen machen, wenigstens als Beleg. Hatte aber ab und zu schon mal gesehen, wie ein Bussard ein Huhn wegschleppte oder etwas anderes Großes.
Seit 2022 brüten Mauersegler an unserem Haus in Bad Oeynhausen. Der Starenkasten in 9 m Höhe am Nordgiebel hat es ihnen angetan. Die seit 2023 daneben aufgehängten Spezialkästen mit länglichem Einflugloch (Anti-Star) haben sie bisher nicht zur Brut genutzt. Mit einer kleinen Nistkastenkamera konnte ich dieses Jahr immerhin erstmalig beobachten, dass er für einige Nächte im Mai als Schlafplatz allein, zeitweise zu zweit angeflogen wurde (Foto zeigt zwei Ms kurz vor dem morgendlichen Abflug). Am Starenkasten habe ich das Sitzhölzchen abgebrochen, um die Verletzungsgefahr beim rasanten Anflug zu vermeiden, und ebenfalls eine Kamera installiert. Das Brutpaar übernahm dieses Jahr den Kasten, nachdem der Star schon etwas Laub eingetragen hatte. Mehrfach Konfrontationen, bis der Star Mitte Mai den Kasten offensichtlich endgültig aufgab. Leider verrutschte die Kamera , sodass ich den Brutbeginn nicht mitbekommen konnte. Sie haben aber offensichtlich ziemlich getrödelt . Zwischenzeitlich befürchtete ich, dass es vielleicht nur ein sozialer Schlafplatz für Bruder und Schwester wäre. Ich befürchtete, dass eine Korrektur der Kamera nur mit grösserer Störung möglich gewesen wäre. Als dann ab Mitte Juli regelmäßiger Flugverkehr einsetzte, konnte ich vorsichtig die Kamera etwas besser ausrichten, sodass ich dass Heranwachsen von zwei Jungvögeln beobachten konnte (Foto zeigt zwei pulli und die Flügelspitzen eines Altvogels). Artspezifisch fanden Fütterungen in Abständen von 30 Minuten bis über 2 Stunden statt. Mitte August hatten die beiden noch erschreckend kurze Flügel. Jetzt scheint der Abflug unmittelbar bevorzustehen: im Laufe des Tages hat ein Jungvogel den Kasten bereits verlassen (Foto zeigt den noch zögerlichen zweiten Jungvogel). Wenn man die Fütterungszeit, die mit durchschnittlich 42 Tagen angegeben wird, zur Brutdauer von knapp drei Wochen hinzuzählt, müsste der Brutbeginn tatsächlich erst in der letzten Juniwoche erfolgt sein.Der späte Beginn bleibt ein Rätsel.
Sind die Bruten in den Bielefelder „Privatkolonien“ denn schon abgeschlossen?
Ein Starentrupp und zwei Singdrosseln nutzten gestern die Badegelegenheit im Garten in Theesen.
Gern weise ich auf zwei Veranstaltungen hin:
NABU Vortragsabend: Zwei Blickwinkel auf die Naturfotografie, Freitag, 5. September,19:30 bis 21:00 Uhr, Bürgerwache am Siegfriedplatz (https://www.nabu-bielefeld.de/veranstaltungen)
Beobachtungen am Steinhorster Becken: U. a. fünf Sichelstrandläufer, eine Bekassine, drei Grünschenkel, zwei Trauerschwäne, zig Bachstelzen, ein Trupp Feldsperlinge etc.. Ein Grünschenkel war sehr schön bei der Nahrungsaufnahme zu sehen, wie er im flachen Wasser mit geöffnetem Schnabel in hastiger Eile die Wasseroberfläche durchpflügte – ein wenig an einen Säbelschnäbler erinnernd, allerdings ohne Seitwärtsbewegungen (Mitbeobachter: M. Bellinghausen).
Heute konnte Christoph Heupel mehrere Trauerseeschwalben am Obersee entdecken. Auch als ich kam, jagten noch vier von ihnen bis in die Dämmerung. In waghalsigen rasanten Flugmanöwern jagten sie Insekten und andere Kleintiere auf der oder knapp unterhalb der Wasseroberfläche.
Gar nicht so einfach, die Vögel bei ihren schnellen Wendungen zu erwischen, zumal sie meist recht weit weg waren. Trotzdem wunderbar zu beobachten.
Das man hier gleich mindestens vier Vögel beoabchten kann, die stundenlang verweilen und jagen und vielleicht sogar bis morgen im Gebiet bleiben ist recht selten.
viele Kleindrosseln, Schnäpper und Zweigsänder ziehen ausschließlich nachts. Tagsüber suchen sie nach Nahrung und bewegen sich dabei in Zugrichtung weiter. Dabei können an einem Tag mehrere Kilometer zurückgelegt werden und sie sind nicht auf ihre typischen Habitate angewiesen. Diesen sogenannten ,,Schleichzug“ konnte ich heute an der Bielefelder Schwedenschanze beobachten. In einem Maisfeld welches trichterförmig Richtung Südwesten verläuft. Am Ende des ''Trichters“ müssen die Vögel 6-7 Meter bis zu einer Hecke fliegen. Hier war viel los. Mindesten 10 Mönchsgrasmücken, Fitise, Dorngrasmücken Steinschmätzer Gartenrotschwänze und 3 Sommergoldhähnchen. Es kamen auch 3 kleine braune Vögel. Vermutlich kleine Rohrsänger, aber ich habe keine Ahnung wie man die im Flug bestimmt. Bis auf die Grasmücken und die Sogos haben die Vögel nicht gerufen. Auf jeden Fall war das ein total cooles Erlebnis! Übrigens, Schleichzug findet auch in unseren Gärten statt, also Augen und Ohren auf…
Mit sonnigen Grüßen,
Dirk Wegener
Anstehende Veranstaltungen
Hinweis
Es sind keine anstehenden Veranstaltungen vorhanden.