heute konnten Andreas und ich endlich mal einen Ausflug zum Dümmer machen.
Es war einfach herrlich. Die Fotomöglichkeiten sind dort einfach grandios, da die Uferschnepfen und Kiebitze so zutraulich sind, wie sonst nirgendwo. Und dann gab’s auch noch blubbernde Moorfrösche.
endlich habe ich auch mal einen Sperber im Garten fotografieren können. Eigentlich hatte ich meine Kamera schon für den Japanurlaub gepackt, aber dafür musste ich sie natürlich wieder auspacken. Ich glaube schneller werde ich das nie wieder auspacken. Leider war es schon ziemlich dunkel draußen.
Ich habe mich etwas ertappt gefühlt muss ich sagen.
Das sehe ich als gute Omen für den Urlaub. Auf so einen Moment habe ich schon lange gewartet.
Ich hoffe während ich weg bin habt ihr alle schönes Wetter und ganz wichtig, viele wunderbare Sichtungen.
Konnte heute den Ring des Weißstorches vollständig ablesen aufgrund besserer Fotos. Insofern war ich zunächst „happy“, als auf dem Ring folgende Schriftzeichen und Zahlenfolgen zum Vorschein kamen:
Die Ernüchterung kam dann nachmittags bei einem Anruf beim Beringer Wolfgang Herk in Osnabrück. Herr Herk teilte mir mit, dass er jahrelang Weißstörche im Raum Osnabrück beringt hätte, konnte mir aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Beringungsdaten mitteilen.
Daraufhin habe ich mit dem Formular der Vogelwarte Helgoland den Ringfung gemeldet und hoffe nun auf ein Ergebnis, bin aber skeptisch, ob dort entsprechenden Unterlagen über die Beringung vorliegen. Eins wurde mir heute aber klar: Bei dem beringten Vogel handelt es sich um ein Männchen (Kopula) und Nistmaterial wurde gestern vom Weibchen eingetragen.
.. hatte ich an nur 3 Tagen jeweils 1 Bergfink an den Futterstellen.
Heute Mittag, grad vom Enger Bruch zurück, wer sitzt im Garten:
Hier noch, wie versprochen der Kernbeißer. Der Buchfink steht übrigens im Vordergrund!
Im Enger Bruch präsentierte sich eine Goldammer für einen kurzen Augenblick.
Auf dem Weg zum Turm entdeckte ich plötzlich einen Greifvogel auf Beutezug über der Kranichwiese!
Ein Sperber? Weit gefehlt, der Wanderfalke persönlich gab sich die Ehre und raste in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit hinter einer Lachmöwe her!!
Tatsächlich gelang es der Lachmöwe, dem Falken zu entkommen. Vielleicht war das aber auch nur ein Übungsflug. 😉
Eine eher schlechte Nachricht. Der Habicht hockt immer noch an der selben Stelle, wie gestern.
Ich habe mal die Dame vom Veterinäramt angeschrieben, vielleicht kann jemand aus Olderdissen den Vogel fangen und retten.
Ich will aber mit etwas Positivem aufhören und das waren wieder die vielen netten Leute. Leider konnte ich nicht mit jedem ein „Klönschnack“ halten, aber man sieht sich dieses Frühjahr bestimmt noch öfters!!
Der Storchenhorst in Halle/Hörste (Voßheiden-Eck) ist wieder besetzt, ein Partner trug heute morgen Nistmaterial zum „Innenausbau“ ein. Der im Horst wartende Partner war beringt und verteilte das Material dann im Nest. Der Ring konnte in etwa abgelesen werden, er besteht aus einem mehrkantigen schwarzen Plastikring mit weißer Beschriftung. Die Nummer lautet wohl 0-49078. Vielleicht hat jemand Gelegenheit die Herkunft zu ermitteln?
Interessant auch, dass das Storchenpaar offenbar zwei Untermieter hat. Ein Haussperling konnte dort beobachtet werden und ein Paar Feldsperlinge, das ebenfalls Nistmaterial eintrug.
Ein Rotmilan kreiste direkt über dem Beobachtungsturm.
Aber auch heute gab es einen besonderen Greifvogel.
Ein Habicht hockte in recht kurzer Entfernung zum Turm in den Ästen und reinigte sein Gefieder.
Der Vogel liess sich durch zahlreiche Beobachter und Fotografen überhaupt nicht stören.
So kam natürlich die Befürchtung auf, das hier die Vogelgrippe „aktiv“ ist. Allerdings zeigte der Vogel neben der geringen Scheu keinerlei anderes auffälliges Verhalten. Wir hoffen mal, das Tier ist Fit und Gesund!
Apropos Fit, die Kiebitze zeigen mit Ihren akrobatischen Balzflügen, wieviel Energie in ihnen steckt!!
Auch die Höckerschwäne sind sehr aktiv und verteidigen Ihre Reviere..
.. was offenbar auch mal zu Verletzungen führen kann, wie man am Exemplar links im Bild sieht.
Zu guter Letzt noch eine kleine Collage. Flussregenpfeifer und Waldwasserläufer waren leider etwas weit weg. Zwei von insgesamt 5 Rostgänsen, waren da etwas kooperativer.
Ganz besonders möchte ich aber die vielen netten Begegnungen und Gespräche heute im Bruch erwähnen!
Eigentlich war für Fotos heute Morgen gar keine Zeit.
Mehrere Maschinen Wäsche, alles draußen trocknen. Die Spülmaschine will ausgeräumt werden, Müll wird auch abgeholt. Und das Auto möchte in der Werkstatt abgeholt werden, sprich mit dem Fahrrad nach Hücker.
Immer wieder muss ich aber durch das Wohnzimmer, die Treppe runter durchs Schlafzimmer in den Keller zur Waschmaschine. Und jedes mal ist wieder etwas Interessantes im Garten!!
Also eine Kamera ins Wohnzimmer, eine ins Schlafzimmer. Leider habe ich nicht alles erwischt. Einen der 4 Kernbeißer hätte ich gerne besser als nur „Beleg“ gehabt.
Dafür aber folgende Kameraden, wie den Fasan am Spiegelteich.
Beim Wäscheaufhängen ein erstes Tagpfauenauge.
Einer der beiden Mittelspechte.
Den Buchfink.
Einen Star.
Und noch eine Schwanzmeise.
Sieht so aus, als sollte ich mich die nächste Zeit fotografisch wieder vermehrt um die gefiederten Freunde in meinem Garten kümmern.
ich musste heute zum Zoll um meine Ausrüstung, die ich zur Japanreise mitnehme, „beglaubigen“ zu lassen. Und da dafür scheinbar das Zollamt in Lübbecke zuständig ist, dachte ich mir ich mache einen kurzen Abstecher ins Moor.
Die Kraniche haben glaube ich nur auf mich gewartet um mit dem Tanzen anzufangen.
Der krönende Abschluss war dieses Foto. Dass die so nah waren hat mich gefreut.
Danach wurde wieder gemeinsam nach Nahrung gesucht.
Das war ein schönes Spektakel. Sowas kriegt man nicht jeden Tag zu Gesicht.
Aus weiterer Entfernung haben noch weitere Kraniche gerufen. Scheinen mehrere Paare im Torfmoor zu sein. Mal gucken was ich morgen zu gesicht bekomme. Das war ja mein eigentlicher Plan.
MfG
Marcel
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