Archiv der Kategorie: Birding

Graureiher in der Dämmerung als Aasfresser


Moin,

gestern bereits in der Dämmerung jagte ein Graureiher bei unseren Nachbarn in Theesen. Leider war das Licht schon recht schlecht. In dem Teich fand der Reiher dann einen toten Grasfrosch und verschlang ihn. Ich wußte nicht, dass Graureiher auch Aasfresser sind.

Interessanterweise konnte ich mit einer Canon EOS 80D mit 300 Tele mit 1,4x Konverter nicht viel rausholen.

Mit dem Handy mit Aufsatz durch das Kowa TSN 883 waren die Bilder (Bild von vorne) hingegen noch sehr scharf und lichtstark. Hätte ich so nicht gedacht. Besonders beim Filmen holt die Kombination richtig was raus.

Große Entfernung, schlechtes Licht und die Kombination ist klar im Vorteil.

LG Holger

Dümmer birding



Heute in Hüde am Dümmer keine Waldohreule mehr zu sehen. Hoffentlich sind die nicht alle wieder vergrämt worden. Dafür aber 1 Paar überwinternde Schwarzkehlchen im Ochsenmoor, Lars berichtete bereits davon. Und ein Mäusebussard beim Festmahl. Er ließ sich gar nicht groß stören bei seiner Mahlzeit. An den Überresten einer Bläßgans stillte er seinen Hunger und flog dann ab (Bilder hierzu später). Wie die Gans zu Tode kam ist nicht bekannt, viele Federn lagen verstreut umher.

A. Bader

Habicht – Enger Bruch


Hatte heute das Glück, einen jungen (beringten) Habicht (Bild 01) im Flug zu erwischen.

Wusste zuerst nicht, worum es sich handelt, aber mein Mitbeobachter äußerte gleich den „Verdacht“.

Neben vielen schönen Arten, wie z.B. dem Wanderfalken, zeigte sich auch die Heckenbraunelle (Bild 02) und ließ sich wunderbar ablichten.

MfG L.E.

GT NSG Versmolder Bruch

15.01.2023 465 Bläss-, 37 Kanada- und 84 Graugänse auf den Wiesenflächen sowie 272 Tundra-Saatgänse auf angrenzenden Ackerflächen. Letztere nutzen, wie auch in den vergangenen Jahren in ähnlicher Zahl, überwiegend Ackerflächen im Bereich zwischen Versmold, Hörste und Harsewinkel. An den Blänken halten sich noch 46 Krick-, 15 Schnatterenten und 1 Bachstelze auf.

In der Emsniederung bei Harsewinkel sind 8 Feldlerchen auf einer Maisstoppelfläche zu sehen. In diesem Bereich gab es in den vergangenen Wintern öfters Überwinterer.

Michael Pieper

 

 

GT Rheda-Wiedenbrück-Herlage

14.01.2023 520 Buchfinken, 220 Bluthänflinge und 30 Bergfinken sowie 5 Silberreiher auf einer Mischsaat-Zwischenkultur. Diese in den vergangenen 2-3 Jahren vermehrt auch über den Winter stehenden Feldeinsaaten, haben sich zu Vogelmagneten entwickelt, wobei zunehmend Buchfinken in großen Schwärmen auftreten, wogegen in früheren Jahren auf den sortenreinen Ackersenf- & Ölrettichflächen Bluthänflinge und Grünfinken dominierten. Auch Silberreiher (aber nur selten Graureiher) entdecken diese Flächen zunehmend für sich. Am Waldrand sang zudem eine Misteldrossel.

Michael Pieper