Eine Bachstelze, die immer wieder und ausdauernd um eine glänzende Metallschale kreist, auf den Rand derselben springt, dort kurz verharrt und sich umschaut. Und dann noch einmal ´rum, immer wieder an die Schale pickend, auf den Rand springend… usw., usf. .Was soll das? Die Stelze erblickt ihr (verkleinertes) Abbild und erkennt trotz der recht unscharfen Spiegelung darin einen fiesen Rivalen, den es zu vertreiben gilt. Klappt aber irgendwie nicht! So geht das heute früh stundenlang, bis wir Erbarmen mit dem Vogel haben und die Schale wegstellen.
Ende der Vorstellung? Weit gefehlt, denn in den beiden Wohnzimmerfenstern hausen ebenfalls Konkurrenten, zig Mal fliegt der Vogel an die spiegelnden Scheiben, wieder ohne Erfolg zu haben! Da ist wohl ziemlich viel Testosteron und ein großes Aggressionspotential m Spiel! Erst als die Rollos herabgelassen werden, herrscht Ruhe. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Stelzerich weiter in ähnlichen Aktionen verausgabt.
MfG
Manfred Kolleck






















