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Großes Torfmoor – Blaukehlchen singen


Das Wetter am heutigen Sonntag versprach ab und an Sonnenschein. Nunja, besser als ständig Grau in Grau. Daher auf zum Großen Torfmoor, vielleicht sind die Moorfrösche noch blau. Im Ergebnis – die Frösche waren ab und an zu hören. Gesehen habe ich sie nicht. Dennoch wurde es spannend, denn aus vielen Ecken im Moor waren sie zu hören: die Blaukehlchen! Noch schöner: sie zeigten sich, blieben tatsächlich für einige Aufnahmen sitzen. Auch wenn das Licht, die Sonne nicht mitspielten – es war ein schönes Erlebnis, wieder Blaukehlchen sehen zu können. KrisK

Noch mehr verendete Gänse im Enger Bruch

Heute, Mittwoch, 11.03.2026, hat das Veterinäramt vier weitere tote Graugänse aus dem Bruch geholt.

Die Vögel wurden sofort entsorgt. Proben werden keine mehr genommen, die Sachlage ist (leider) klar: es besteht ein starker Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest im Enger Bruch.

Die endgültige Diagnose via Friedrich-Loeffler-Institut steht aber noch aus.

Bisher sind vor allem viele Graugänse (9?!), 1-2 Kanadagänse und ein Höckerschwan betroffen; zum Glück noch keine Enten oder Möwen, soweit wir wissen.

Wir hoffen, dass es so bleibt.

Soweit möglich, kontrolliert die Station jeden Tag ein- bis zweimal im Enger Bruch. Weitere Meldungen und Hinweise sind willkommen.

Für den Habicht wird zeitnah eine Lösung gesucht, alle Beteiligten sind eingebunden.

Eine Aufnahme in eine Aufzuchtstation o.ä. ist wegen der Seuchenlage ausgeschlossen.

Klaus Nottmeyer

Für die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford

 

 

Ornithologisches Mitteilungsblatt für OWL/Lippe 2025

Liebe Sturmmöwenleser, uns ist aufgefallen, dass insbesondere der Kreis Herford, Bielefeld und der größte Teil des Kreis Gütersloh bisher im neuen Mitteilungsblatt schlecht vertreten sind. Da wir das Mitteilungsblatt noch im März in Druck geben wollen, gibt es in dieser Woche noch die Möglichkeit einige Lücken zu schließen. Für MI, LIP, PB und HX ist die Datenbasis gut (Dank ornitho-Dateien und Berichte für LIP und PB-Senne).
Vielen Dank an alle Melder! Viele Grüße Heiner Härtel und Jörg Hadasch Vogelkunde-owl@gmx.de

Störche bauen auf einem Strommast

Genau auf der Grenze von Bünde und Kirchlengern(Else-Werre-Radweg) baut ein Storchenpaar sein Nest auf einem Strommast. Auch wenn der Platz ungewöhnlich ist, wäre das der erste selbst angelegte Horst im Kreis Herford. Ich konnte auch einen Ring lesen. Es ist das bekannte Storchenpaar aus Südlengern. Keine Ahnung warum es den Beiden an der alten Stelle nicht mehr gefällt.

Weißstorch Halle


Konnte heute den Ring des Weißstorches vollständig ablesen aufgrund besserer Fotos. Insofern war ich zunächst „happy“, als auf dem Ring folgende Schriftzeichen und Zahlenfolgen zum Vorschein kamen:

„Bird protection D-49078 Osnabrück“, „Storchenpflege HERK D-49078 Osnabrück“ sowie „bitte anrufen 0040 541 441387“

Die Ernüchterung kam dann nachmittags bei einem Anruf beim Beringer Wolfgang Herk in Osnabrück. Herr Herk teilte mir mit, dass er jahrelang Weißstörche im Raum Osnabrück beringt hätte, konnte mir aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Beringungsdaten mitteilen.

Daraufhin habe ich mit dem Formular der Vogelwarte Helgoland den Ringfung gemeldet und hoffe nun auf ein Ergebnis, bin aber skeptisch, ob dort entsprechenden Unterlagen über die Beringung vorliegen. Eins wurde mir heute aber klar: Bei dem beringten Vogel handelt es sich um ein Männchen (Kopula) und Nistmaterial wurde gestern vom Weibchen eingetragen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Viele Grüße

A. Bader   

Weißstorch Halle OT Hörste





Der Storchenhorst in Halle/Hörste (Voßheiden-Eck) ist wieder besetzt, ein Partner trug heute morgen Nistmaterial zum „Innenausbau“ ein. Der im Horst wartende Partner war beringt und verteilte das Material dann im Nest. Der Ring konnte in etwa abgelesen werden, er besteht aus einem mehrkantigen schwarzen Plastikring mit weißer Beschriftung. Die Nummer lautet wohl 0-49078. Vielleicht hat jemand Gelegenheit die Herkunft zu ermitteln?

Interessant auch, dass das Storchenpaar offenbar zwei Untermieter hat. Ein Haussperling konnte dort beobachtet werden und ein Paar Feldsperlinge, das ebenfalls Nistmaterial eintrug.

A.Bader