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Einbruch ins Bienenhotel
An mehreren gefüllten Brutröhren meines kleinen Bienenhotels machte sich heute eine Schlupfwespe, vermutl. Dolichomitus sp., zu schaffen. Zunächst wurden die Röhren mit den Fühlern inspiziert, um danach den haardünnen Legestachel in geschickter Weise in diese einzuführen. Faszinierend, wie dieses schlanke Insekt den Legestachel applizieren kann! Nach vollbrachter Tat wurde das „Tatwerkzeug“ wieder im passenden „Futteral“ verpackt. Es bleibt abzuwarten, was sich letztlich in den Röhren entwickelt!
MfG
Manfred Kolleck
Enger Bruch am Mittwoch, 20. Mai
Ein paar Eindrücke vom Abend im Enger Bruch. Schwan und Nutria verstanden sich nicht besonders gut. Die Kiebitze konnten wir mit ihrem Jungen auf der Wiese beobachten. Die Lichtnelken tauchen die ganze Wiese in Rosa. Der Regenbogen rundete den Abend wunderbar ab.
Es grüßt Anneliese
Genau einen Tag zu spät
Gestern auf der Exkursion des Nabu haben wir vergeblich den Sumpfrohrsänger gesucht, der ist gleich mit vier Sängern heute Nacht eingeflogen und sang an allen gewohnten Stellen.
Schade für die Exkursionsteilnehmer. Aber wer den hören will:
Die nächsten Tage lohnt das Gebiet auf alle Fälle.
Liebe Grüße Holger
merkwürdige Vogelstimme
Hallo, ich habe eben am Sportplatz in Dornberg (Bipa-Arena Kirchdornberger Straße) einen mir völlig neuen aber sehr markanten Vogelgesang/ruf gehört. Ich hatte leider kein Aufnahmegerät dabei und versuche mich jetzt mal lautmalerisch, auch wenn’s peinlich wird.
Es war so ein „pock-kriiiieh“, also am Anfang ein sehr kurzer Laut wie pock oder pack oder clock, der genau wie ein Schnalzen klang (oder ein klein bisschen wie ein einzelner Gack-Laut von einem Huhn, wenn es anfängt zu gackern, aber etwas kürzer). Direkt danach ohne Pause dann das „krieeeh“ oder „prrrr“ oder „trrr“, eine Art Triller, eher hell und ungefähr so lang wie ein Buntspechtklopfen. Der Vogel hat diese Kombi mehrfach gerufen, aber ohne bestimmten Rhythmus, d.h. die Pausen zwischen den Rufen waren mal ziemlich kurz, mal etwas länger, wobei er sich langsam entfernt hat. Sie ertönten von oben aus den Bäumen.
Das Habitat ist „ganz normal“, um den Sportplatz rum ist ein breiter Gürtel aus Büschen und Bäumen, drumrum dann Wiesen und Felder. Keine sehr alten Bäume, keine Nadelbäume, kein Gewässer in der Nähe oder so.
Vielleicht habe ich ja Glück und jemand erkennt in meinen kryptischen Beschreibungen ertwas wieder. 🙂
Liebe Grüße
Sabine Winkler
Nabu Exkurison Weißstörche bei Meyer zu Müdehorst
Hallo,
heute fand die Nabu-Exkursion bei Meyer zu Müdehorst an der Schröttinghauserstraße in Bielefeld statt.
Die Exkursion war extrem gut besucht. Ca. 30 Leute wollten die Weißstörche am Hofcafe und weitere Vögel der halboffenen Landschaft sehen und hören.
Trotz der sehr großen Gruppe konnten einige tolle Beobachtungen gemacht werden, auch wenn einige Sänger kaum bis nicht vorführbar sich doch lieber zurück gehalten haben.
Insgesamt war es aber eine schöne Exkursion bei der gerade am Anfang der Nachwuchs dieses Jahres faszinierte:
Gartenbaumläufer mit Jungen, Blässrallen mit Jungen und natürlich als Highlight die Störche auf dem Horst, welche gefüttert wurden.
Es sind zwei Jungstörche, die einen guten Eindruck machten und inzwischen nicht mehr Schnabel zu Schnabel gefüttert wurden, sondern die Altstörche, würgen die Beute in das Nest und die beiden bedienen sich.
Zu den Highlights gehörten ein recht neuer Brutvogel Bielefelds, der Neuntöter und ein die Beobachtung eines Grauschnäpppers. Leider sang der Gelbspötter nur ganz kurz an. Die Kolkraben zeigten sich prima und am Schluss gab es noch ein schwärmendes Bienenvolk.
Insgesamt war die Artenliste ordenlich:
Stockente
Fasan
Mäusebussard
Turmfalke
Blässralle
Kiebitz
Ringeltaube
Mauersegler
Buntspecht
Grünspecht
Bachstelze
Zaunkönig
Rauchschwalbe
Mehlschwalbe
Singdrossel
Amsel
Hausrotschwanz
Rotkehlchen
Gartengrasmücke
Dorngrasmücke
Mönchsgrasmücke
Zilpzalp
Gelbspöter
Grauschnäpper
Blaumeise
Kohlmeise
Schwanzmeise
Kleiber
Gartenbaumläufer
Neuntöter
Elster
Rabenkrähe
Kolkrabe
Star
Haussperling
Buchfink
Stieglitz
Grünfink
Auf der Vorexkursion sind noch Bluthänfling, Gartenrotschwanz, Wintergoldhähnchen, Goldammer und Baumfalke im Gebiet gewesen, welche nicht entdeckt werden konnten.
Insgesamt aber doch erfolgreich mit vielen tollen Arten.
LG Holger
Dipl. Biol., Dipl. Inform.
Kahler Krug 11
33739 Bielefeld
Tel: 0521-3937745
mail: holger.bekel@uni-bielefeld.de
Windheimer Marsch
Hausrotschwanz – Vogel des Jahres 2025
Hausrotschwänze sind derzeit voll mit der Aufzucht ihrer ersten Brut beschäftigt. Wer Näheres über diesen hübschen Vogel erfahren möchte, kann sich den 62. Vereinsbericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V. anschauen und ggf. herunterladen unter:
Die aktuellen Fotos zeigen einen männlichen und weiblichen Hausrotschwanz in Versmold.
A. Bader
Schwarzhalstaucher
Storchenkamera
Die Storchenkamera an der „Grossen Wiese“ in Gütersloh gewährt herrliche Einblicke ins Nest. Ein Besuch erscheint mir unbedingt empfehlenswert.
Es grüßt Anneliese



































