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Johannisbachaue






 

 

Gestern war ich u.a. zum Kartieren der Ackerflächen in der Johannisbachaue.  Nebenbei habe ich einige nette Beobachtungen machen können.Hierzu gehören auch die 8 Jungfüchse, die ich am 22.4. als noch kleine spielende Welpen hier auch eingestellt hatte. Jetzt sind diese schon groß geworden und strolchen teils schon in größerem Bogen um ihren Sommerbau herum.

Nett zum Tierbeobachten sind auch flachere Stellen am Johannisbach, die gerne von Stieglitzen, Staren, Sperlingen oder Bachstelzen zum trinken und baden genutzt werden. 

Viele Grüße

Claudia

Rieselfelder Windel – Lachmöwen und Kuckuck






 

Im Moment kann man an den Rieselfelder Windel sehr schön Kuckucke beim Revier abfliegen beobachten oder  den Nachwuchs der Lachmöwen aufwachsen sehen. 

 

Meiner Meinung nach am schönsten  – wer Zeit hat – frühmorgens (für den Kuckuck) oder ansonsten zum späteren Abend. 

 

Beim Kuckuck muss man morgens eigentlich nur am Schilffeld westlich der Biostation auf dem Damm warten und auf die Baumreihe achten, die zur Postheide verläuft. Meine Fotos stammen von dort. 

 

VG

 

Claudia

Windheim & beringte Uferschnepfen




Heute Morgen
1 Austernfischer
1 Flussregenpfeifer
2 Grünschenkel
2 Haubentaucher (brüten)
2 Höckerschwäne (brüten)
5 Nachtigallen
1 Neuntöter (M)
1 ad. Seeadler
2 Turteltauben
Heute Vormittag bekam ich die Info
die 2 beringten Uferschnepfen die ich am
14.05.2020 im Ochsenmoor fotografiert
habe, da trägt einer ein Sender.
Hans-Jürgen Meier
 

Blaumeisensterben?

Das Bakterium „Suttonella ornithocola“ soll derzeit viele Blaumeisen dahinraffen, sie sterben an einer Lungenentzündung. Bei einer Nistkastenkontrolle in meinem Garten in Halle konnte ich fünf Meisenbruten ermitteln:

 

1. Kohlmeisenbrut: ausgeflogen

2. Kohlmeisenbrut: Nestlinge werden gefüttert

3. Kohlmeisenbrut: 2 tote fast flügge Jungvögel im Nest, Todesursache nicht bekannt

1. Blaumeisenbrut: 5 Jungvögel werden gefüttert (siehe Foto)

2. Blaumeisenbrut: Weibchen brütet offenbar noch

 

Derzeit wird weiterhin diskutiert, ob ggf. durch Anbietung von Körnerfutter (Erdnüsse/Sonnenblumenkerne etc.) im Garten („Ganzjahresfütterung“) nestjunge Meisen durch falsche Ernährung zu Tode kommen können. Ich selbst habe diesbezüglich noch keine negativen Erfahrungen gemacht, Meisen suchen trotz dargebotenem Körnerfutter Insektennahrung in den Büschen. Trotzdem habe ich die Fütterung derzeit eingestellt. Wichtiger in jedem Falle ist eine naturnahe Gartengestaltung mit einheimischen Pflanzen und Gehölzen, in denen sich Insekten gut entwickeln können.

A. Bader