Exot auf Wanderschaft


Ich konnte heute in der Nähe des Renzeler Moores eine Radjahgans beobachten. Diese Art kommt eigentlich in Nordaustralien und Neuguinea vor und ist in Europa wohl nur schwer zu halten – Pech für den Besitzer. Um so erstaunlicher ist es, dass die Gans im herbstlichen Niedersachsen einen recht zufriedenen Eindruck machte.
Wirklich überrascht war ich aber, als ich auf ornitho.de sah, dass vor drei Tagen die gleiche Art in Heidelberg fotografiert wurde – 350 Kilometer entfernt. Es dürfte sich mit ziemlicher Sicherheit um den gleichen Vogel handeln. Es wäre schon ein merkwürdiger Zufall, wenn von dieser Art gleich zwei Individuen entflogen wären. Ich bin mal gespannt, wo das Tier als nächstes auftaucht – noch weiter nördlich oder doch wieder eher in wärmeren Gefilden???

2 Gedanken zu „Exot auf Wanderschaft

  1. Was sich mir nicht erklärt ist, wieso fliegt diese „GansEnte“ gen Norden, also der Kälte entgegen, wenn der Vogel – vermutlich – auf Wärme zum Überleben angewiesen ist? Vielleicht sind es doch zwei Artgenossen auf Wanderschaft?
    VG KrisK

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