12 Weißstörche





Heute Nachmittag gegen 14:40 Uhr kamen 12 Weißstörche in einem Trupp aus Richtung NO und landeten auf einem frisch bearbeiteten Acker direkt hinter der Landesgrenze im niedersächsischen Groß Aschen.

Viele Grüße

Gisbert Hänsel

 

6 Gedanken zu „12 Weißstörche

  1. Hallo!
    Neuere Forschungen haben gezeigt, daß bei u.a. bei Störchen weitaus besser ist als früher gedacht. Nachweislich reagierten z.B. diejenigen in Windrichtung, jedoch nicht diejenigen aus der Gegenrichtung auf das Mähen einer Wiese.
    Ich selbst habe erlebt, daß sich auf einer von drei Seiten mit Wald umrahmten Wiese sich innerhalb von Minuten fünf Schwarz-, drei Rotmilane und zwei Mäusebussard einfanden,nachdem der Landwirt mit Heuwenden anfing.
    LG
    A.A.

  2. Der Smartphone-Bildschirm ist klein…
    Zwischen „weitaus besser“ und „ist als früher“ gehört noch „riechen können“.
    A.A.

  3. Danke für den Hinweis auf den Geruchssinn.

    Ich habe das mal gegoogelt und eine Äußerung von Martin Wikelski, Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Radolfzell, gefunden, dass Störche „von der anderen Seite des Bodensees über 25 Kilometer zu den gemähten Wiesen geflogen sind“, wahrscheinlich ihrem Geruchssinn folgend.
    Ich weiß zwar nicht, ob ein bearbeiteter Acker genauso intensiv riecht wie eine gemähte Wiese – aber trotzdem: phänomenal!

    Nochmals Dank und viele Grüße
    Gisbert Hänsel

  4. Ob tatsächlich der Geruchssinn ausschlaggebend für eine Ansammlung ist? Ich konnte heute (2.5.22) in Stemwede-Oppenwehe 10 Weißstörche zählen, die nach und nach auf einem Acker landeten, der gerade umgebrochen wurde. Warum aber landete kein Storch auf dem anderen Acker, der zur selben Zeit in etwa 200 m Entfernung umgebrochen wurde? Mir scheint eher ein vergleichbarer Effekt wie bei den Geiern vorzuliegen, d.h. dass Störche auf der Nahrungssuche sehr wohl auf einfallende Artgenossen achten. Und dass das Sehvermögen der Vögel besser als unseres ist, darf dabei nicht vergessen werden. Zur selben Zeit suchten auch eine Handvoll Lachmöwen, etwa 1 Dtzd. Rabenkrähen und 1 Mäusebussard als „Fußgänger“ auf dem Acker nach Nahrung. Und kurz danach fiel nach kurzem Kreisen auch ein Rotmilan ein. Um es mal menschlich auszudrücken: „Wo so viele fressen, muss doch auch für mich was dabei sein!?“

  5. Danke auch für diesen Aspekt.

    Interessant fand ich noch bei meinen beiden Beobachtungen, dass die Störche nicht nach und nach eintrafen, sondern mehr oder weniger gleichzeitig landeten, so als ob sie sich alle bereits auf dem Weg zum Acker getroffen hätten.

    Viele Grüße
    Gisbert Hänsel

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