Inspiriert von Holgers Krötengoldfliegen erinnere ich mich an den Totengräber, den ich vor ein paar Tagen im Garten in Theesen hatte. Er war übersät mit Milben, von denen ich vor dem Foto sogar noch etliche mit einem weichen Pinsel entfernt habe. Der Kampf ums Dasein wird mit harten Bandagen geführt…
Andreas Schäfferling
Kategoriearchiv: Birding
Schönes und Widerliches aus Bi-Theesen
Hallo,
heute konnte ich eine junge Waldohreule in Theesen einmal ganz frei sitzend erwischen. Man erkennt kaum noch, dass es ein Jungvogel ist, nur vereinzelt sieht man noch die Dunen durchscheinen.
An der gleichen Stelle im Moorbachtal lief mitten am Tage diese arme Erdkröte herum, die von der Krötengoldfliege (Lucilia bufonivora) parasitiert wurde.
Genauer ist es ein Parasitoid, d.h., dass nach anfänglichem parasitärem Anfangszustand, in dem die Fliegen die Eier auf den Rücken der Kröte legen und dann die geschlüpften Maden in die Nasenlöcher eindringen und hier den Bereich inklusive Hirn bei lebendigem Leibe fressen, dabei natürlich den Tod herbeiführen und dann die Kröte bis zum Verpuppen fast komplett auffressen. Ich habe das bisher erst einmal in Höxter gesehen. Aber es gibt sie wohl auch hier. Kennt jemand von Euch hier in der Gegend weitere Gebiete in denen Kröten befallen sind?
Viel schöner waren gestern die Gebänderten Pinselkäfer, die vor allem auf dem Spierstrauch und dem Phlox Pollen fraßen.
LG Holger
NSG Hohenrode
Weißstörche
Petershagen
Weseraue
Überraschung !
Beim Blick in den Garten heute Mittag entdeckte ich eine „Gestalt“ im Grün einer Konifere: ein (junger?) Waldkauz (?) döste vor sich hin. Dann mit weit aufgerissenen Augen, weil er mich auf Balkonien entdeckt hatte, Aber der Kauz nickt sofort wieder ein. Allerdings keine 10 Minuten später war er wieder weg. Vielleicht vom Konzerte-Rummel im Bürgerpark vertrieben? LG KrisK
Aller guten Dinge sind – vier!
Heute konnte ich erfreut feststellen, dass sogar vier junge Steinkäuze sich im Bereich der Brutröhre in Isselhorst aufhalten, bisher hatte ich maximal zwei im Visier. Auf ein Viererfoto wartete ich allerdings vergeblich…
www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=-1847827441
Andreas Schäfferling
Unermüdliche Ringeltauben
Ein Ringeltaubenpaar versucht seit vielen Tagen , auf einem Pfettenkopf von etwa 20 cm Breite unter dem Dachüberstand an der Giebelseite ein Nest zu bauen. Ringeltaubennester sind ja bekanntlich keine Kunstwerke und bestehen in der Regel nur aus wenigen , übereinandergelegten Zweigen. Aber auch diese wenigen Zweige wollen auf dem Balken nicht liegen bleiben: spätestens beim Abflug fallen sie zumeist wieder herunter. Beide Geschlechter (unterschiedliches Mauserstadium) beteiligten sich eifrig, aber die Unterscheidung anhand der Größe der Schnabelwarzen gelingt mir nicht. Die Kotspuren sind übrigens nicht von den Tauben sondern von einem dort im Winterhalbjahr regelmässig übernachtenden Turmfalken. Carsten Cordes




































