Marcel schrieb mir gestern Abend, das er heute gerne in die Rieselfelder nach Münster fahren möchte. Da habe ich mich direkt angeschlossen. Das herrliche Wetter und die Meldung über eine Rohrdommel war Motivation genug!
Gleich vorweg, die Rohrdommel haben wir nicht erwischt. Sie hatte sich für kurze Zeit blicken lassen und wir haben uns nach einer Ornitho.de Meldung auch sofort auf den Weg gemacht, da war sie aber schon wieder im dichten Schilf verschwunden.
Auf dem E1 waren wieder unfassbar viele Enten, Gänse, Schwäne, Kormorane und mehr, nur die Entfernungen waren für gute Fotos zu hoch.
Dafür haben sich ein paar „Allerweltsarten“ ablichten lassen.
Wie z.B. eine Blaumeise.
Und eine Ringeltaube.
Eine Blässralle bei der Nahrungssuche.
Eine vorbeifliegende Graugans.
Kanadagänse.
Oft drückt man bei diesen häufigen Arten gar nicht mehr ab, aber bei dem schönen Licht und den deutlich kürzeren Entfernungen nimmt man die „Kollegen“ trotzdem gerne auf der Speicherkarte mit! 😉
Am „22er“, wo die Rohrdommel gemeldet , aber leider nicht zu entdecken war, balzten immerhin die Löffelenten!
Im Gebiet hatten wir auch noch eine weibliche und eine männliche Kornweihe, 3 Weißstörche, 2 Rostgänse und noch einiges mehr. Ein Besuch lohnt sich also. Auch wegen der netten Gespräche mit den anderen Fotografen und Beobachtern, die wir heute hatten!
Schöne Grüße nochmal an den „Sony Fotografen Nachwuchs“!!! 😀👍
Im Garten traute sich heute erstmalig eine Wacholderdrossel an die Futterstellen.
Zu dem die Tage entdeckten Star, gesellte sich heute ein zweiter.
Generell unfassbar viele Vogel-Individuen an meinen Futterstellen.
Eine große Futtersäule, welche ich heute Morgen mit Sonnenblumenkernen randvoll aufgefüllt hatte, war nach knapp ~5 Stunden komplett leer!! Zu dieser hängen noch 10 weitere Futterspender!
Später habe ich noch einen kleinen Foto-Spaziergang durch den nahen Wald gemacht.
An der Warmenau entlang..
.. erwischte ich einen von 2 Silberreihern. Allerdings nur mit kleinem Objektiv (70-350 (APS-C)).
Bei so großen Vögeln wie dem Silberreiher, reicht das Objektiv aber eigentlich aus.
Manchmal hat man dann auch noch Glück, und ein Vogel wie dieser Buchfink (auf Niedersächsischer Seite) lässt einen Nah genug ran für mehr Details.
Oder die Vögel im Garten kennen einen schon, wie diese Blaumeise und lassen sich auf dem Rückweg ins Haus aus direkter Nähe ablichten!
Direkt mal die Futterstellen frisch aufgefüllt und die „Gäste“ fotografiert.
Einer der ersten war der Eichelhäher. Traute sich in ein großes Futterhaus und suchte gezielt die Erdnusshälften aus dem Mischfutter.
Der Mittelspecht schaute etwas ungläubig drein, als die Schneeflocken um ihn herum tanzten.
Dem Buntspecht war das ziemlich egal, hauptsache die lästigen Meisen verschwinden bald von „seinem“ Meisenknödel. 😁
Die Heckenbraunelle nimmt das Futter eigentlich lieber vom Boden auf. Durch die geschlossene Schneedecke musste sie sich anpassen und direkt an die Futtersäulen gehen.
Der Gartenbaumläufer wusste, das Futterreste unter dem Schnee auf dem Dach des „Hühnerhauses“ zu finden sind. Wie ein kleiner Schneepflug tauchte er in den Schnee und nahm das Futter auf.
Wunschmotiv war auch heute die Haubenmeise, allerdings spielte sie wieder nicht 100%ig mit.
Heute durfte ich Jannis zum Fotografieren bei mir begrüßen.
Wie vielleicht bekannt, macht Jannis aktuell sein freiwilliges Jahr bei der Helgoländer Vogelwarte. Hochinteressant, was er alles zu erzählen hat und was er bereits an neuem „Vogelwissen“ erlangen konnte.
Primär sollte die Haubenmeise erwischt werden, die spielte aber nicht so schön mit, wie erhofft. Offensichtlich war sie durch die schiere Masse an anderen Vogelarten etwas irritiert und kam nur wenige Male ganz kurz vorbei.
Andere Vogelarten, wie z.B. diese Kohlmeise, waren deutlich kooperativer.
Auch die Amseln kommen sehr gerne vorbei und sammeln heruntergefallene Futterreste auf.
Buchfinken sind täglich in größerer Stückzahl im Garten, kommen aber seltener direkt an den Fototeich.
Überraschend tauchte heute auch ein einzelner Star auf!
Den Gartenbaumläufer kann man an fast jedem Baum, Ast, Zweig, Holzpfahl, oder wie hier an einem Weidepfahl erwischen. Überall wird nach Nahrung gesucht. Am liebsten mag er kleine Erdnussstückchen oder feine Reste vom Meisenknödel.
War ein sehr unterhaltsamer Mittag/Nachmittag und nochmal danke an Jannis für die Tips bezüglich dem Melden von Ringablesungen!
Holger’s tolle Meldung vom Obersee, aber auch sein Kommentar „Die sind wohl bald weg.“, liess mir keine Ruhe. Also nutzte ich den kurzen Augenblick, wo die Sonne, etwas verstohlen, für halbwegs brauchbares Fotolicht sorgte und fuhr zum Obersee.
Zuerst leider keine Gänsesäger an der Stelle, wo der Johannisbach in den Obersee mündet.
Also eine Runde rum. Nicht viel los, auch hier alles zugefroren. An der Südseite bei der Insel, wo eine kleine eisfreie Stelle ist, dann zumindest die Tafelenten.
Unterwegs so einige bekannte Gesichter gesehen, nochmal schöne Grüße an alle!
So bekam ich die Info, das die Gänsesäger nun doch im Bereich Johannisbach anzutreffen sind. Nach ein wenig „Klönschnack“ ging es also wieder in diese Richtung.
Dabei erwischte ich noch einen badenden Kormoran.
Offenbar Badespaß pur, trotz eiskaltem Wasser! 🥶
Am Johannisbach angekommen, dann auch tatsächlich das Gänsesäger Paar entdeckt.
Wohl gerade noch rechtzeitig angekommen, nach ein paar Minuten schwammen beide Säger entlang des Kanals und das Männchen tauchte mehrmals nach Nahrung, nur einmal mit Erfolg.
Einen ganz dicken Brocken hatte der Säger kurz im Schnabel, aber der Fisch war wohl schon tot und viel zu groß. Auch ein Kormoran verzweifelte an dem Happen und liess ihn weiter treiben.
Neben der „Ringmeise“ habe ich bei dem herrlichen Licht noch weitere Vögel am Fototeich abgelichtet. Dieser ist zwar weiterhin gefroren und somit fallen Fotos badender Vögel erstmal flach, aber trotzdem eine super Möglichkeit die gefiederten Kollegen Formatfüllend zu fotografieren.
Unter anderem den Gartenbaumläufer.
Die Haubenmeise.
Den Kleiber.
Und die Blaumeise auf einem neuen Ast am Fototeich.
Zufällig dieses beringte Exemplar mehrfach mit der Kamera erwischt. Nicht leicht bei locker 3 Dutzend Kohlmeisen und zich anderen Vogelarten. An den Futterstellen ist buchstäblich die Hölle los!
Dieses mal sind die Ringaufnahmen etwas besser, aber es ist trotzdem schwer, alles zu entziffern. Habe die Zahlen und Buchstaben rot nachgezeichnet.
Mit Marcel ging es heute zum Dümmer. Einfach mal schauen, was sich so ergibt.
Gleich vorweg, bis auf die Hunte ist alles an Wasserflächen, egal ob auf Wiesen, die Gräben oder der Dümmer selbst, komplett gefroren. Viele Vögel waren sehr zurückhaltend, aber einige schöne Fotos sind trotzdem entstanden.
Noch vor Sonnenaufgang in den Teichwiesen angekommen, flogen Trupp um Trupp zich Hunderte, wenn nicht tausende Gänse von ihren Schlafplätzen auf die Wiesen zur Futtersuche.
Hier mal 2 Graugänse im Schein der aufgehenden Sonne.
Als nächstes ging es nach Hüde, in der Hoffnung die Waldohreulen dort anzutreffen.
Dies gelang auch und min. 8 Stück ruhten in den Bäumen & Büschen.
Total glücklich über die Ausbeute, fuhren wir in die nördliche Dümmerregion mit der wahnwitzigen Hoffnung, die zweite Eulenart des Tages zu erwischen.
Tatsächlich war auch der Steinkauz vor Ort, allerdings nicht so schön nah wie die Waldohreulen, daher nur eine Belegaufnahme.
Ganz zum Schluss dann noch ein kleines Highlight, ein Kleinspecht!
War nicht einfach eine halbwegs brauchbare Aufnahme zu bekommen.
MfG L.E.
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