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Zugvögel am Teuto

Bei bedecktem Himmel und starkem Wind aus SW konnten wir heute über 1200 ziehende Vögel in 3,5 Std. nachweisen.
Der Beobachtungspunkt liegt oberhalb von Bi.-Kirchdornberg nahe der Gaststätte ,,Zum Schwedenfrieden“
Die Beobachtungsbedingungen waren nahezu perfekt. Die Zugbedingungen waren es wegen des Windes nicht.
Anfang Oktober ist der Buchfink immer die häufigste Art. Highlight war ein Merlin, der an uns vorbei sauste.
Hier die genauen Zahlen:
772 Buchfinken, 73 Rotdrosseln, 72 Singdrosseln, 54 Stare, jew. 47 Rauchschwalben und Bachstelzen, 35 Wiesenpieper, 27 Bergfinken, 19 Bluthänflinge, 14 Erlenzeisige, 10 Feldlerchen, 9 Ringeltauben, jew. 7 Silberreiher und Rotmilane, 6 Kernbeißer, 5 Grünfinken, 4 Baumpieper, 3 Kormorane, jew. 2 Heckenbraunellen und Heidelerchen und jew. 1 Hohltaube, Gebirgsstelze, Graureiher, Kohlmeise, Turmfalke, Fichtenkreuzschnabel, Baumfalke, Mehlschwalbe und Merlin.
Ab 7:00 Uhr haben wir gezählt. 29 ziehende Arten ist ein gutes Ergebnis.
1224 Vögel sind für diese Jahreszeit eher wenig.
Spaß hat es allemal gemacht!
Uwe, Tim, Heiko, Axel, Simon, Meinolf und Dirk

Rotmilan


Hallo, diesen Rotmilan habe ich am 29.9.23 bei uns über dem Haus in Vlotho/Valdorf fotografiert. Ich habe schon hunderte Rotmilane gesehen, aber so eine merkwürdige Struktur am Schwanz noch nie. Wer hat eine Idee? Ein Sender sieht eigentlich anders aus, hatte ich letztes Jahr in Exter. Viele Grüße Jörg

Artenliste vom 29.09.2023 der NAJU Bielefeld

Die NAJU Bielefeld war am Freitagnachmittag auf dem Sennefriedhof unterwegs. Am Anfang war nur wenig zu beobachten, und gem. der Jahreszeit noch weniger zu hören.
Für Freude sorgte ein Graureiher, der sich am Teich neben der neuen Kapelle aufhielt. Die vielen Beobachter haben ihn dann trotz der Entfernung nervös gemacht, so dass er auf einem Baum flog und dort abgewartet hat.

Erst zum Ende hin gab es viele Gelegenheiten, Vögel zu bestimmen. Unterwegs wurde von den Teilnehmern immer wieder bemerkt, wieviel Bäume große Teile iher Rinde verloren haben. Welche Baumfrüchte auf dem Boden lagen (Zapfen von Lerchen, Eicheln usw). An einer Stelle lagen viele Federn, so das nahe ist das hier ein Vogel gerupft wurde. Dirk hat die Gelegenheit genutzt, etwas zu dem Aufbau und Funktion der Federn zu vermitteln. Federn sind ein faszinierendes Konstrukt!

An einer anderen Stelle wurde eine einzelne, kleine verbrauchte Feder gefunden. Die wurde offenbar „verloren“, und hier wurde ebenfalls versucht zu bestimmen wer der Besitzer war.
Die beiden großen Federn belegen, das hier eine Ringeltaube gerupft wurde. Die kleine verbrauchte Feder gehörte offenbar einem Sperber.

Dann kamen wir an Stellen vorbei, wo sich dann Vögel zeigten und gut ansehen ließen.

Hier wurde dann förmlich „in allen Richtungen“ geschaut und gehört.

Artenliste vom 29.09.2023, Sennefriedhof.
(g) = lediglich gehört

  1. Amsel
  2. Gartenbaumläufer
  3. Haubenmeise
  4. Zaunkönig (g)
  5. Rotkehlchen
  6. Tannenmeise
  7. Buchfink
  8. Ringeltaube
  9. Grünspecht
  10. Eichelhäher
  11. Buntspecht
  12. Kohlmeise
  13. Graureiher
  14. Misteldrossel
  15. Rabenkrähe
  16. Wintergoldhähnchen (g)
  17. Turmfalke

Dazu konnten noch Eichhörnchen bestaunt werden 😎.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
 Karsten

Immer noch da, Teil II

Total unerwartet konnte ich heute endlich die Gelbschnabel-Enten an den Heeper Fichten entdecken. Ich hatte die Hoffnung auf eine Sichtung schon längst aufgegeben und wollte eigentlich dort nur eine kurze Pause einlegen… unverhofft kommt oft 🙂 

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Eine weitere interessante Beobachtung konnte ich mittags an der Werre unterhalb der „Ahmser Stromschnellen“ machen: Mindestens 2 Fledermäuse jagten am hellichten Tag und bei schönstem Sonnenschein über der Werre. 
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Fotos waren naturgemäß schwierig …  😛
Viele Grüße 
Uwe