Die 72. Ausgabe des Ornithologischen Mitteilungsblattes für OWL-Lippe ist erschienen und in Papierform und als PDF versendet worden….über 160 Seiten….unter anderem 120.000 Ornithodaten gesichet! Das MEGA-Heft in der Geschichte des Mitteilungsblattes ;-). Einen kleinen Restbestand gedruckter Hefte haben wir noch, Bestellungen bitte an Vogelkunde-owl@gmx.de (Als PDF 2,50 Euro bzw. für das Papierexemplar (einschl. PDF) 10 Euro an den NABU Bielefeld, der es zwischenfinanziert). Viele Spaß beim Lesen
Heiner Härtel, Jörg Hadasch
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Grünspechtpaar im Garten in Theesen
Andreas Schäfferling
08.04.2025 WAF NSG Beelener Mark Wanderfalken jagen Brachvögel
Interessante Beobachtung: Ein Brachvogelpaar lief nahrungssuchend auf einer offenen Ackerfläche und wurde von einem eher langsam fliegenden Wanderfalkenmännchen überflogen – ohne erkennbare Angriffsabsicht. Rufend flog erst das laut warnende Brachvogelmännchen und dann auch das Weibchen auf und hinter dem Wanderfalken hinterher. In 30 m Höhe drehte dann der Wanderfalke, beschleunigte und gelangte hinter und unter die fliegenden Brachvögel. Das Bv-Männchen drehte ebenfalls und versuchte offenbar zwischen seinem Weibchen und den Wanderfalken zu gelangen, aber in diesem Augenblick stieß von oben ein Wanderfalkenweibchen (hatte ich bisher nicht bemerkt) herab und verfehlte das Bv-Weibchen knapp. Beide Brachvögel versuchten zusammen zu entkommen, allerdings folgten beide Wanderfalken unter ihnen und leicht versetzt, so dass die Bv gezwungen waren weiter aufzusteigen und jeder Fluchtversuch nach links oder rechts von einem der beiden Wanderfalken hätte pariert werden können. Die Wanderfalken holten zügig auf, ohne besonders schnell zu fliegen, offenbar um optimal auf jede Fluchtbewegung reagieren zu können. Interessanterweise konzentrierte sich der Angriff die ganze Zeit immer auf das Bv-Weibchen. Einen Augenblick, bevor das vorrausfliegende Wanderfalkenweibchen das Bv-Weibchen greifen konnte, machte das Bv-Weibchen „eine Rolle über die linke Schulter“ mit folgendem Sturzflug, der es unter eine Baumhecke bracht, wo es am Gebüschrand unter einer Eiche landete. Die Wanderfalken beendeten die Jagd und das Bv-Weibchen stand aufgeregt rufend am Gehölzrand, bis sie Falken abgeflogen waren. Bei dem sehr koordiniert und effektiv wirkenden Angriff sah die Situation für die Brachvögel nahezu aussichtslos aus – bis das offensichtlich erfahrene Bv-Weibchen (ein vor über 10 Jahren farbberingter Vogel) noch eine Überraschung zu bieten hatte. Den Verbleib des Bv-Männchens konnte ich leider nicht weiterverfolgen.
Michael Pieper
HF Füllenbruch
Vergrößerter Ausschnitt
Hier etwas größer die unteren beiden.
LG H
Möwentreffen am Obersee, Artfrage
hallo,
am Freitag waren immer wieder mehrere Großmöwen in Aktion am Obersee.
Laut rufend waren auch heute wieder Heringsmöwen am See.
Am Freitag waren neben zwei ständig anwesenden Möwen (Bild unten) zwei Heringsmöwen Bildmitte und dann mögelte sich ein weiterer adulter Vogel dazu.
Den Vogel oben und auch die beiden unten würde ich als Mittelmeermöwe ansprechen, oder? Dunkelgraue Oberseite, lange schwarze Partie auf den ersten Handschwingen und viel Schwarz auch bis auf den H5,6, außerdem natürlich die gelben Beine.
Was meint Ihr?
LG Holger
Königlicher Besuch
Seit einigen Tagen huscht ein Zaunkönig auf Balkonien zwischen Pflanzentöpfen und Deko hin und her. Meine Anwesenheit (auf meinem Balkon!) scheint offensichtlich den agilen Winzling nicht zu stören, lässt auch schon mal ein Bildchen zu. Vorgestern inspizierte der Zaunkönig den neuen NABU Nistkasten auf Balkonien. Der ist jedoch bereits besetzt von Kohlmeisen. In einer Eibe gegenüber ruhen immer mal wieder Stare. Sie brüten entweder beim Nachbarn in der Styropur Dämmung bzw. nutzen Buntspechthöhlen vom letzten Jahr. LG KrisK
Vogelhochzeit am Obersee
Hallo,
heute waren die Flussregenpfeifer am Jöllezulauf nicht nur zu zweit, sondern stritten sich mit mindestens noch einem Konkurrenten. Und dann folgte ein wunderbares Tänzchen und zwei Kopulationen. Auch das Gentlemenverhalten des Schattenspendens konnte man beobachten. Klasse.
Für die Flupis ist das trockene Wetter mit den größeren Schlammflächen ein Vorteil, während die Feutwiesenbrüter wie Kiebitze darunter leiden und nicht zur Brut schreiten.
LG Holger
Leybucht am 1./2. April
Man fährt von Bielefeld drei Stunden bis zur Leybucht, aber mit mindestens einer Übernachtung lohnt es sich! Ein Fahrrad vor Ort ist dringend zu empfehlen. Kleine Auswahl: Rothalsgans (unter hunderten von Ringelgänsen), Löffler, Bartmeise, Blaukehlchen. Ein Seidensänger war deutlich zu hören.
Andreas Schäfferling
























